Alle Artikel zu Corporate Communications

Rückruf? Kein Anschluss unter dieser Nummer


Von Andreas Severin

Die Lebensmittelwarnungen sind auf Rekordniveau. Das gilt leider nicht für die Kommunikation der Branche.

Was ist nur mit unse­ren Lebens­mit­teln los? Die Pro­dukt­war­nun­gen im offi­zi­el­len Por­tal der Bun­des­re­gie­rung, www.lebensmittelwarnung.de, über­schla­gen sich. 160 waren es schon Anfang Okto­ber als mit dem Fall Wil­ke die Gefähr­dung und drei Todes­mel­dun­gen auf einen trau­ri­gen Höhe­punkt zuzu­steu­ern schien. Danach ging es noch­mal rich­tig ab: Lis­te­ri­en, Coli-Bak­te­ri­en, Fremd­kör­per. Bis zum Ende des Jah­res wird die Anzahl der Warn­mel­dun­gen wohl noch auf 200 stei­gen.  Sogar die Tages­schau ver­mel­de­te in den ver­gan­ge­nen Tagen, dass Warn­mel­dun­gen und Rück­ru­fe von Lebens­mit­teln auf ein Rekord­ni­veau gestie­gen sind. Was ist los? Sind unse­re Lebens­mit­tel etwa unsi­che­rer gewor­den? Oder wird ein­fach nur mehr gewarnt?

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Oliver Heyden von pressrelations gewährt im Interview Einblicke in die Research-Methode FirstSignals. (Foto: pressrelations)

FirstSignals: Zukünftige Trends nutzen, bevor es andere tun


Von agenturadmin

Sommer-Interview: Medienbeobachter Oliver Heyden von pressrelations stellt seine Research-Methode vor

Unter­neh­men müs­sen heu­te vor allem bewei­sen, dass sie inno­va­ti­ons­stark, wand­lungs- und zukunfts­fä­hig sind. Dazu gehört auch, die Chan­cen und Risi­ken neu­er The­men früh­zei­tig zu erken­nen. Die press­re­la­ti­ons GmbH hat mit der Rese­arch-Metho­de First­Si­gnals ein Kon­zept zur stra­te­gi­schen Früh­erken­nung von neu­en Trends ent­wi­ckelt. In Kom­bi­na­ti­on aus Algo­rith­mus-basier­ten Ana­ly­se­ver­fah­ren und der Leis­tung erfah­re­ner Redak­teu­re und Ana­lys­ten erkennt First­Si­gnals die ers­ten schwa­chen Signa­le eines gera­de ent­ste­hen­den Trends. Wie das in der Pra­xis funk­tio­niert und wel­che Erfol­ge bereits mit First­Si­gnals erzielt wur­den, erzählt Chief Stra­te­gy Offi­cer Oli­ver Heyden im Inter­view mit cross­re­la­ti­ons.

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Bunt gegen Grau. Wie apetito Leben in den Nachhaltigkeitsbericht bringt


Von Andreas Severin

Wer sich die Trends in der Nach­hal­tig­keits­be­richt­erstat­tung anschaut, wird fest­stel­len, dass zwei wesent­li­che Ent­wick­lun­gen die Cha­rak­te­ris­tik bestim­men: Nach­hal­tig­keits­be­rich­te wer­den einer­seits digi­ta­ler und inter­ak­ti­ver und ermög­li­chen den Nut­zern einen schnel­le­ren und effek­ti­ve­ren Zugang zu aktu­el­len Infor­ma­tio­nen, vor allem aber auch deut­lich mehr an Inter­ak­tio­nen mit dem berich­ten­den Unter­neh­men. Gleich­zei­tig sehen wir, vor allem bei gro­ßen Unter­neh­men, einen ver­stärk­ten Trend zu inte­grier­ten oder kom­bi­nier­ten Berich­ten und damit einer zuneh­men­den Kon­ver­genz von Nach­hal­tig­keits- und Geschäfts­be­richt.

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Einfach Auflegen ist so retro“ – einfach drollige Spots raushauen aber leider auch


Von Andreas Severin

Wie die Arbeitsschutzkampagne der DGUV den Einstieg in das Thema „Kommunikation“ versemmelt.

Eine Kri­tik von Andre­as Seve­rin

Ohne Zwei­fel ist die Deut­sche Gesetz­li­che Unfall­ver­si­che­rung (DGUV) einer der wich­tigs­ten Play­er, wenn es um den betrieb­li­chen Arbeits­schutz geht. Ihre Maß­nah­men sowie deren For­schung auf dem Gebiet der Prä­ven­ti­on von Arbeits­un­fäl­len, Berufs­krank­hei­ten und arbeits­be­ding­ten Gesund­heits­ge­fah­ren fin­den deutsch­land­weit in allen Betrie­ben und in der Poli­tik hohe Beach­tung. Das For­schungs­wis­sen des ange­glie­der­ten, nicht min­der renom­mier­ten Insti­tuts für Arbeit und Gesund­heit (IAG) trägt weit über die Lan­des­gren­zen zu einem ver­bes­ser­ten Arbeits­schutz bei.

Mit­te Okto­ber fiel auf der Fach­mes­se „A+A“ in Düs­sel­dorf der offi­zi­el­le Start­schuss für die neue DGUV-Prä­ven­ti­ons­kam­pa­gne „komm­mit­mensch – Sicher. Gesund. Mit­ein­an­der“. An die­ser Kam­pa­gne unter dem Dach des Spit­zen­ver­bands Deut­sche Gesetz­li­che Unfall­ver­si­che­rung (DGUV) betei­li­gen sich zahl­rei­che wei­te­re Ver­bän­de und Insti­tu­tio­nen.

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Schau hin, was dein Kumpel macht“

Die Arbeitsschutzkampagne der RAG wurde für den Internationalen Deutschen PR-Preis nominiert


Von Jörn Becker

Die Arbeits­schutz­kam­pa­gne der RAG

Nach der Ver­lei­hung des „För­der­prei­ses der Berufs­ge­nos­sen­schaft Roh­stof­fe und Che­mi­sche Indus­trie (BG RCI)“ in der Kate­go­rie „Prä­ven­ti­ons­kul­tur“ 2017, der Ver­lei­hung des „Deut­schen Arbeits­schutz­prei­ses 2017“ und der Prä­sen­ta­ti­on auf dem Welt­kon­gress „Safe­ty & Health at Work 2017“ in Sin­ga­pur, hat unse­re mit der RAG ent­wi­ckel­te Arbeits­schutz­kam­pa­gne „SICHERHEIT! – Denk dar­an, bevor Du los­legst.“ nun auch den „Inter­na­tio­na­len Deut­schen PR-Preis 2018“ in der Kate­go­rie „Inter­ne Kom­mu­ni­ka­ti­on, Chan­ge und Trans­for­ma­ti­on“ gewon­nen. Mit Hil­fe der auf drei Jah­re ange­leg­ten Kam­pa­gne konn­te bereits nach nur einem Jahr die Unfall­kenn­zif­fer bei der RAG auf ein his­to­ri­sches Tief gesenkt und die Arbeit der Kum­pel noch etwas siche­rer gemacht wer­den.

Es steckt so unglaub­lich viel Herz­blut und Enga­ge­ment aller Betei­lig­ten in die­ser Kam­pa­gne, dass man nur sagen kann: Die­se Kam­pa­gne hat es ver­dient! Wir freu­en uns rie­sig.

crossrelations proudly presents: E-Mobility auf der 50. Essen Motor Show

Sonderschau „E-Mobilität & Smart City“ zeigt Modellneuheiten und Mobilitätslösungen


Von Andreas Severin

Wenn am 1. Dezem­ber die Essen Motor Show ihre Tore zum 50. Mal öff­net, ist auch cross­re­la­ti­ons brand­works mit am Start des Jubi­lä­ums­e­vents. Zusam­men mit unse­rem lang­jäh­ri­gen Part­ner, dem E-Mobi­li­ty- und Car­sha­ring-Pio­nier Andre­as Alle­brod, von eShare.one und Ruhr­au­to-e, sind wir Gast­ge­ber der Son­der­show „E-Mobi­li­tät & Smart City“.  Auf über 500 Qua­drat­me­tern wer­den wir die nach­hal­ti­gen Neu­hei­ten der  Auto­her­stel­ler prä­sen­tie­ren, dar­un­ter die 2018er E-Autos von BMW, Nis­san Renault, Hyun­dai, Kia, Opel, Smart und Toyo­ta. Gefrag­te Hin­gu­cker wer­den zwei­fels­oh­ne die drei aktu­el­len Model­le des US-Her­stel­lers Tes­la sein, die noch nicht ein­mal auf der dies­jäh­ri­gen IAA zu sehen waren. Eine Beson­der­heit der dies­jäh­ri­gen Son­der­schau wird die Ein­bet­tung der Modell­pa­ra­de in eine „Smart City“-Umgebung sein. Wir zei­gen, wie sich in Zukunft Fahr­zeu­ge mit alter­na­ti­ven Antrie­ben in inno­va­ti­ve städ­ti­sche Mobi­li­täts­mo­del­le ein­bin­den las­sen. Dazu wer­den Inno­gy, Uni­per und ande­re Aus­stel­ler ihre Bei­trä­ge zur Stadt der Zukunft vor­stel­len.

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Erst in Gemeinschaft blüht das Gehirn so richtig auf“

Der Neurowissenschaftler Henning Beck zu den Erfolgsfaktoren präventiver Arbeitssicherheits-kommunikation


Von Jörn Becker

Safe­ty Days, Sicher­heits-Par­cours, Pla­kat­kam­pa­gnen oder sogar die Thea­ter­büh­ne in der Kan­ti­ne – Unter­neh­men bespie­len ein brei­tes Reper­toire an Instru­men­ten, wenn es dar­um geht, Mit­ar­bei­ter zur Beach­tung von Arbeits­si­cher­heits­re­geln zu gewin­nen. Tat­säch­lich gel­ten an vie­len Arbeits­plät­zen orga­ni­sa­to­ri­sche und tech­no­lo­gi­sche Mit­tel als weit­ge­hend aus­ge­reizt. Im Mit­tel­punkt steht heu­te weit­hin die Her­aus­for­de­rung, mit prä­ven­ti­ven Ange­bo­ten auf das sicher­heits­be­zo­ge­ne Ver­hal­ten von Mit­ar­bei­tern Ein­fluss zu neh­men. Das erweist sich aller­dings als har­te Nuss. Denn beim Arbeits­schutz geht es um die Beach­tung von Regeln und das Ler­nen von Ver­hal­tens­wei­sen und damit um Zie­le, die bei den meis­ten Men­schen nicht unbe­dingt auf ein lust­vol­les Feed­back sto­ßen. Wo also muss man anset­zen, um Men­schen zu moti­vie­ren, Neu­es zu ler­nen, Din­ge anders zu sehen und sich schließ­lich anders zu ver­hal­ten? Klar ist immer­hin, dass Kom­mu­ni­ka­ti­on eine Schlüs­sel­rol­le dabei spielt. Wir woll­ten es genau­er wis­sen und haben uns von  dem Neu­ro­wis­sen­schaft­ler und Hirn­for­scher Hen­ning Beck ein­mal erklä­ren las­sen, wie unser Gehirn mit Kom­mu­ni­ka­ti­ons­an­ge­bo­ten zum The­ma Arbeits­si­cher­heit eigent­lich umgeht.

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Prüfstand für den Ernstfall

Wie sich Lebensmittelproduzenten auf mögliche Produktkrisen vorbereiten


Von Jörn Becker
© pexel.com

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Hol­ger K. hat ein Pro­blem. Seit weni­gen Stun­den weiß sein Unter­neh­men, ein nie­der­säch­si­scher Wurst­pro­du­zent, von dem Ver­dacht, dass die Geflü­gel-Mett­wurst des Unter­neh­mens mit Sal­mo­nel­len kon­ta­mi­niert sein könn­te. Die Behör­den erwar­ten inner­halb von zwei Stun­den eine Stel­lung­nah­me des Unter­neh­mens. Zusam­men mit dem eilig ein­be­ru­fe­nen Kri­sen­stab macht sich K. dar­an, über die mitt­ler­wei­le bekann­te Char­gen­num­mer des Pro­duk­tes den Pro­duk­ti­ons- und Lie­fer­weg nach­zu­voll­zie­hen. In der Vor­be­rei­tung eines mög­li­chen Pro­dukt­rück­ru­fes gilt es jetzt dring­lichst her­aus­zu­fin­den, ob sich noch Ware unter der Kon­trol­le des Unter­neh­mens befin­det und gesperrt wer­den kann und der anste­hen­de Pro­dukt­rück­ruf somit regio­nal ein­ge­grenzt wer­den kann.

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Menetekel Lebensmittelwarnung

Wie sich der Kommunikationsdruck auf die Produzenten von Lebensmitteln erhöht


Von Andreas Severin
© lebensmittelwarnung.eu

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148 Lebens­mit­tel wur­den 2016 zurück­ge­ru­fen - etwa 50 Pro­zent mehr als im Vor­jahr. Das geht aus Zah­len des Bun­des­amts für Ver­brau­cher­schutz und Lebens­mit­tel­si­cher­heit (BVL) her­vor, die Ende März von der Fun­ke-Grup­pe ver­öf­fent­licht wur­de. Das wäre eine signi­fi­kan­te, gut 50-pro­zen­ti­ge Stei­ge­rung gegen­über den knapp 100 in 2015 zurück­ge­ru­fe­nen Lebens­mit­teln.

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Da hauen wir doch besser mal ne Warnung raus!“

Wie das neue Verbraucherinformationsgesetz die Kommunikation von Unternehmen und Behörden auf die Probe stellt


Von Andreas Severin

Schnel­le und umfas­sen­de Infor­ma­ti­ons­mög­lich­kei­ten über Pro­duk­te und Sach­ver­hal­te – das ver­spricht das neue Ver­brau­cher­infor­ma­ti­ons­ge­setz. Doch Behör­den, Ver­brau­cher­schutz­ver­bän­de und Unter­neh­men bli­cken mit Besorg­nis auf die Geset­zes­än­de­run­gen. cross­re­la­ti­ons infor­miert über die wich­tigs­ten Neue­run­gen, Risi­ken und Anfor­de­run­gen an die Unter­neh­mens­kom­mu­ni­ka­ti­on in einer Blog-Rei­he.

Man­geln­de Trans­pa­renz: Die Poli­tik hat nun mit einer Stär­kung der Ver­brau­cher­infor­ma­ti­on auf die jüngs­ten Lebens­mit­tel­skan­da­le reagiert.
(Foto: Flickr/​Mr. iMaax, cc)

Nach­dem am 1. Sep­tem­ber 2012 das neue Ver­brau­cher­infor­ma­ti­ons­ge­setz (VIG) in Kraft getre­ten ist, sol­len sich Bür­ger noch schnel­ler und noch umfas­sen­der über Pro­duk­te und Sach­ver­hal­te infor­mie­ren kön­nen als bis­lang. Bis­her hat­te das Gesetz Ver­brau­chern Zugang zu behörd­li­chen Infor­ma­tio­nen über Lebens­mit­tel ermög­licht. Mit dem neu­en Gesetz wird die­ser Zugang auf so gut wie alle Kon­sum­gü­ter aus­ge­wei­tet. Außer­dem sol­len Ver­brau­cher bei Behör­den künf­tig leich­ter in Erfah­rung brin­gen kön­nen, wenn bei­spiels­wei­se ein Lebens­mit­tel­her­stel­ler in der Ver­gan­gen­heit gegen Geset­ze ver­sto­ßen hat oder die Hygie­ne­vor­schrif­ten nicht ein­ge­hal­ten wur­den. Auch wur­den im Zuge der Novel­lie­rung Kon­se­quen­zen aus den jüngs­ten Dioxin-Skan­da­len ver­ar­bei­tet, indem Behör­den nun ver­pflich­tet wer­den, Erkennt­nis­se über Ver­stö­ße gegen Vor­schrif­ten und selbst vor­läu­fi­ge Unter­su­chungs­er­geb­nis­se zeit­nah zu ver­öf­fent­li­chen. Das angel­säch­si­sche Prin­zip des public right to know hält damit auch hier­zu­lan­de Ein­zug ins Ver­wal­tungs­recht.

Auf den ers­ten Blick erscheint das neue VIG wie gute Nach­rich­ten für den Ver­brau­cher­schutz. Aber auch ein Ver­brau­cher­schutz­ge­setz kann sich als Mogel­pa­ckung erwei­sen. Vor allem dann, wenn es die Stär­kung des einen Grund­rechts mit der Beschnei­dung eines ande­ren erkauft. Doch dazu spä­ter mehr.

Die wich­tigs­ten Neue­run­gen im Über­blick

Wer­fen wir kurz einen Blick auf die wich­tigs­ten Neue­run­gen:

  • Durch eine Ergän­zung des Lebens­mit­tel- und Fut­ter­mit­tel­ge­setz­bu­ches wer­den die Behör­den in Zukunft ver­pflich­tet sein, alle Rechts­ver­stö­ße durch Grenz­wert­über­schrei­tun­gen zu ver­öf­fent­li­chen. Auch sons­ti­ge Ver­stö­ße – z.B. gegen Hygie­ne­vor­schrif­ten oder den Täu­schungs­schutz – müs­sen in Zukunft ver­öf­fent­licht wer­den, wenn ein Buß­geld von min­des­tens 350 Euro zu erwar­ten ist.
  • Die Anhö­rungs­ver­fah­ren bei der Betei­li­gung betrof­fe­ner Wirt­schafts­un­ter­neh­men und die Rege­lun­gen über Betriebs- und Geschäfts­ge­heim­nis­se wer­den „gestrafft“. In bestimm­ten Fäl­len kann von den zustän­di­gen Behör­den nun ganz von einer Anhö­rung abge­se­hen wer­den. Künf­tig gibt es einen form­lo­sen Infor­ma­ti­ons­an­spruch – auch eine Antrag­stel­lung per E-Mail oder Tele­fon ist mög­lich.
  • Der Geheim­nis­schutz der Betrie­be wird wei­ter ein­ge­schränkt, so dass mehr Daten mit spe­zi­fi­schem Unter­neh­mens­be­zug ver­öf­fent­licht wer­den kön­nen.

 

Auch der Rechts­ex­per­te Prof. Gerd Wey­land von Krell Wey­land Gru­be (KWG), einer der füh­ren­den auf Lebens­mit­tel­recht spe­zia­li­sier­ten Kanz­lei­en Deutsch­lands, bezwei­felt, dass das neue Gesetz mit dem euro­päi­schen- und dem Ver­fas­sungs­recht kon­form ist: „Es ist bei Anfra­gen nach dem neu­en Recht nicht mehr gewähr­leis­tet, dass die betrof­fe­nen Unter­neh­men ange­hört wer­den. Das kann zur Fol­ge haben, dass völ­lig an dem Unter­neh­men vor­bei Infor­ma­tio­nen ins Inter­net oder in sons­ti­ge Medi­en gelan­gen, die dann zu erheb­li­chen Schä­den bis hin zum Kon­kurs eines Unter­neh­mens füh­ren kön­nen.“

War­um das neue Ver­brau­cher­infor­ma­ti­ons­recht auch Behör­den in eine schwie­ri­ge Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ver­ant­wor­tung bringt, erfah­ren Sie im nächs­ten Teil unse­rer Rei­he.

Krisen-PR: Die Bewältigung kleiner und großer Katastrophen


Von agenturadmin

Was tun in der Kri­se – oder bes­ser: Was tun, damit sie gar nicht erst kommt? Die­se und ande­re Fra­gen wur­den Anfang Febru­ar an der Düs­sel­dor­fer Aka­de­mie für Mar­ke­ting-Kom­mu­ni­ka­ti­on (DAMK) dis­ku­tiert. Auf dem Podi­um äußer­ten Ulrich Bie­ger (Geschäfts­füh­rer Bie­ger PR), Wolf­gang Kreu­ter (CEO der Euro RSCG ABC) und Sil­ke Ben­der (Pres­se­re­fe­ren­tin DJV-NRW) ihre Ansich­ten rund um den Umgang mit der Kri­se – gera­de mit Blick auf die Medi­en. Rund 30 Inter­es­sier­te aus Unter­neh­men und Behör­den betei­lig­ten sich an der Dis­kus­si­on mit den PR-Pro­fis. Wei­ter­le­sen →