Alle Artikel zum Schlagwort: Twitter

xfive: Suchwerkzeuge für Twitter


Von agenturadmin

In unse­rer neuen Rubrik „xfive“ stel­len wir Ihnen ab sofort jeden Frei­tag fünf erwäh­nens­werte Links für den Arbeits­all­tag vor. Den Anfang machen heute fünf tolle Such­werk­zeuge für Twit­ter. Wir freuen uns über wei­tere Tipps und Anre­gun­gen. Ein­fach hier kom­men­tie­ren oder mit dem Hash­tag #xfive tweeten.

 

 

  1. Twaz­zup: Ermög­licht die Echt­zeit­su­che nach Themen
  2. Men­ti­on­mapp: Stellt Ver­bin­dun­gen auf Twit­ter ähn­lich einer Mind­map dar
  3. hashtags.org: Hilft dabei, rele­vante Hash­tags aufzuspüren
  4. Kur­rently: eine wei­tere Schlagwort-​​Suche in Echt­zeit /​Update: Der Dienst ist eingestellt
  5. Twitter-​​Suche: Die eigent­li­che Twitter-​​Suche darf hier natür­lich nicht fehlen
Wei­tere inter­es­sante Links fin­den Sie auch unter delicious.com/crossrelations.
Grafik Twitter-Studie Uni Wien

Wie individuell ist Twitter wirklich?


Von agenturadmin

Microblogging-​​Dienste wie Twit­ter gel­ten vie­len als Aus­druck größt­mög­li­chen Online-​​Egozentrismus. Wen inter­es­siert schon, was ich heute mor­gen auf dem Weg zur Arbeit gese­hen habe? Wer will wis­sen, auf wel­chem Kon­gress ich gerade bin oder wel­ches lus­tige Ver­kehrs­schild ich in der Pause sah? Nach einer aktu­el­len Stu­die der Uni­ver­si­tät Wien scheint Twit­ter aber weit weni­ger indi­vi­dua­lis­tisch zu sein, als viele denken.

Die For­scher um Mag. Axel Mai­re­der haben die Inhalte von 3221 deutsch­spra­chi­gen Tweets ana­ly­siert. Mit inter­es­san­ten Ergeb­nis­sen: Twit­ter wird offen­bar im deutsch­spra­chi­gen Raum vor allem von redak­tio­nel­len Medien sowie Orga­ni­sa­tio­nen und Unter­neh­men genutzt. Nur 27 Pro­zent der deutsch­spra­chi­gen Tweets stam­men von als Indi­vi­duen auf­tre­ten­den Usern. Auch die Tweets selbst ver­wei­sen in hohem Maße auf Medi­en­in­halte, die aus redak­tio­nel­len Medien stammen.

Grafik Twitter-Studie Uni Wien

Die Stu­die kommt daher zu dem Schluss, dass die Gatekeeper-​​Funktion der klas­si­schen Medi­en­un­ter­neh­men auch in der Twitter-​​Sphere von hoher Bedeu­tung ist. Ander­seits werde bei spe­zi­fi­schen Nach­rich­ten für Fach-​​, Interessens-​​ oder Hob­byöf­fent­lich­kei­ten in hohem Maße auf Blog­texte, Pod­casts und ande­ren „ech­ten“ User Gene­ra­ted Con­tent ver­wie­sen. Auch bei unter­hal­ten­den Inhal­ten spiel­ten klas­si­sche Medi­en­un­ter­neh­men eine gerin­gere Rolle - vor allem, weil sie der­ar­tige Infor­ma­tio­nen nicht anbieten.

Infor­ma­tio­nen wer­den im deutsch­spra­chi­gen Twit­ter aber nicht nur ver­teilt. 55 Pro­zent der Links wer­den von indi­vi­du­el­len Kom­men­ta­ren beglei­tet, die den Inhalt bewer­ten oder der eige­nen Lebens­si­tua­tion zuord­nen. Twit­ter schaffe so einen indi­vi­du­ell struk­tu­rier­ten Dis­kurs­raum für The­men öffent­li­cher und tei­l­öf­fent­li­cher Relevanz.