Alle Artikel zum Schlagwort: Strategie

Kliniken im Wettbewerb – Was der medizinische Nachwuchs erwartet


Von agenturadmin

Die Tür fliegt auf. Beglei­tet von den bewun­dern­den, aber auch ängst­li­chen Bli­cken der PJ’ler und Assis­tenz­ärzte schwebt der Chef­arzt in den Raum. Kur­zer Rap­port, knappe Fra­gen, schnei­dige Ant­wor­ten und ein paar prä­gnant for­mu­lierte Anwei­sun­gen – eine Szene wie aus einer Kran­ken­haus­soap, in der kein Kli­schee aus­ge­las­sen wird. Mit der Rea­li­tät heute hat das nur wenig zu tun – hof­fent­lich jedenfalls.

Titelseite Klinikmarketing-Broschüre

Denn wenn das über Jahr­zehnte erwor­bene Know-​​how einer Spit­zen­kraft auch nicht an Strahl­kraft ver­lo­ren hat, der hef­tig umwor­bene medi­zi­ni­sche Nach­wuchs erwar­tet von sei­nen Vor­ge­setz­ten inzwi­schen mehr als „nur“ fach­li­che Exper­tise. Gefragt ist Füh­rungs­kom­pe­tenz, das heißt ins­be­son­dere,  die Fähig­keit und Bereit­schaft zu kom­mu­ni­zie­ren und ein respekt­vol­ler, wert­schät­zen­der Umgang miteinander.

Für den Gesund­heits­ex­per­ten und Bera­ter Hermann-​​Josef Arentz ist eine Kul­tur der Kom­mu­ni­ka­tion des­halb nicht nur die Vor­aus­set­zung für rei­bungs­lose Arbeits­ab­läufe, son­dern auch ein wesent­li­cher Fak­tor im zuneh­men­den Wett­be­werb um die bes­ten Nachwuchskräfte.

Lesen sie das kom­plette Inter­view mit Hermann-​​Josef Arentz im „Leit­fa­den Kli­nik­mar­ke­ting“, der aktu­el­len Publi­ka­tion aus der crossacademy-​​​​Reihe. Sie kön­nen die Bro­schüre kos­ten­los unter klinikmarketing@crossrelations.de bestellen.

Corporate Social Responsibility


Von Andreas Severin

Die wesent­li­che poli­ti­sche Grund­lage für die CSR-​​Debatte in Europa ist das Prin­zip der Nach­hal­tig­keit. Es basiert auf dem Brundtland-​​Report der UN-​​Weltkommission für Umwelt und Ent­wick­lung von 1987. Damals wurde für eine lang­fris­tig trag­fä­hige Ent­wick­lung der Welt­be­völ­ke­rung erst­mals das Leit­bild einer „nach­hal­ti­gen Ent­wick­lung“ defi­niert: Nach­hal­tig ist eine Ent­wick­lung, die den Bedürf­nis­sen der heu­ti­gen Gene­ra­tion ent­spricht, ohne die Mög­lich­kei­ten künf­ti­ger Gene­ra­tio­nen zu gefähr­den, ihre eige­nen Bedürf­nisse zu befrie­di­gen und ihren Lebens­stil zu wählen.

In der Euro­päi­schen Union (EU) wurde das Nach­hal­tig­keits­prin­zip Anfang des 21. Jahr­hun­derts in die poli­ti­sche Stra­te­gie inte­griert. Das Prin­zip ist ein wich­ti­ger Bei­trag, „um die euro­päi­sche Wirt­schaft bis 2010 zum wett­be­werbs­fä­higs­ten und dyna­mischs­ten wis­sens­ba­sier­ten Wirt­schafts­raum der Welt zu machen“, und zählt seit letz­tem Jahr zu den poli­ti­schen Prioritäten.

Wich­tigste Grund­lage für die Ver­brei­tung des The­mas in der euro­päi­schen Öffent­lich­keit ist das 2001 von der EU-​​Kommission ver­öf­fent­lichte Grün­buch „Euro­päi­sche Rah­men­be­din­gun­gen für die soziale Ver­ant­wor­tung der Unter­neh­men“. Auf dem Nachhaltigkeits-​​Gipfel im Jahr 2002 wies die UN aber aus­drück­lich dar­auf hin, dass auch Unter­neh­men einen erheb­li­chen Bei­trag zur nach­hal­ti­gen Ent­wick­lung leis­ten müs­sen. Um die­sem Anspruch gerecht zu wer­den, ent­wi­ckeln immer mehr Unter­neh­men Leit­li­nien und Stra­te­gien für die Umset­zung von Nachhaltigkeitszielen.

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CSR - Made in Germany


Von Andreas Severin

Die Bun­des­re­gie­rung hat im Okto­ber 2010 die natio­nale Stra­te­gie zur gesell­schaft­li­chen Ver­ant­wor­tung von Unter­neh­men ver­ab­schie­det und den so genann­ten Akti­ons­plan CSR (Cor­po­rate Social Responsi­bi­lity) vor­ge­legt. Der Akti­ons­plan stützt sich auf Emp­feh­lun­gen des natio­na­len CSR-​​Forums, eines Fach­gre­mi­ums, in das unter ande­rem auch der Rat für Nach­hal­tige Ent­wick­lung seine Exper­tise ein­ge­bracht hat.

Bun­des­ar­beits­mi­nis­te­rin Ursula von der Leyen sagte bei der Vor­stel­lung des Akti­ons­plans, CSR solle zu einem „ech­ten Stand­ort­fak­tor für Deutsch­land werde“. Über den Slo­gan „CSR - Made in Ger­many“ sol­len das Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein und die Pro­dukte der deut­schen Wirt­schaft inter­na­tio­nal sicht­ba­rer wer­den. Aus­gangs­punkt der Pro­gram­ma­tik ist eine in Deutsch­land schon breit aus­dif­fe­ren­zierte Land­schaft an CSR-​​Initiativen, Netz­wer­ken und Wett­be­wer­ben, die vor allem durch den Ein­satz von Wirt­schaft und Bür­ger­ge­sell­schaft getra­gen wer­den.

Vor­han­dene Stan­dards systematisieren

Noch Anfang des Jahr­zehnts rea­gierte die deut­sche Wirt­schaft äußert reser­viert auf die aus dem anglo­ame­ri­ka­ni­schen Wirt­schafts­raum stam­mende CSR. Vor­han­dene gesetz­li­che Sozial-​​ und Umwelt­stan­dards ver­ban­den sich hier bereits mit über diese Stan­dards hin­aus­ge­hen­den Enga­ge­ments zu einem fes­ten Bestand­teil in vie­len Unter­neh­mens­stra­te­gien. Vie­len Unter­neh­men fiel es daher leicht, ihr gesell­schaft­li­ches Enga­ge­ment mit ihrer Nach­hal­tig­keits­pro­gram­ma­tik zu einer sys­te­ma­ti­schen CSR-​​Strategie zu vereinen.

Der vor­lie­gende Akti­ons­plan setzt damit auf dem hohem Niveau der beste­hen­den Initia­ti­ven und Netz­werke von Bun­des­re­gie­rung, Wirt­schaft und Zivil­ge­sell­schaft auf. Er stellt sich außer­dem in den Dienst zur Umset­zung der natio­na­len Nachhaltigkeitsstrategie.

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