Alle Artikel zum Schlagwort: Nachhaltigkeitsreporting

Ernst & Young stellt die 6 wichtigsten Trends in der Nachhaltigkeitsberichterstattung vor.

Wir gleichen sie mit unseren Beobachtungen ab - Teil 2 der Blogserie


Von Andreas Severin

Die Unter­neh­mens­be­ra­tung Ernst & Young hat in den USA eine Stu­die zu den wich­tigs­ten Trends der Nach­hal­tig­keits­be­richt­er­stat­tung von Unter­neh­men vor­ge­stellt. Zusam­men mit dem US-​​amerikanischen Infor­ma­ti­ons­dienst Green­Biz hat sie 270 Füh­rungs­kräfte von über­wie­gend nord­ame­ri­ka­ni­schen Unter­neh­men nach Ihren Beob­ach­tun­gen und Ein­schät­zun­gen gefragt.

Im Ergeb­nis zei­gen sich ein paar auch für die Ent­wick­lung in Deutsch­land zu beach­tende Trends. Im Fol­gen­den unter­zieht crossrelations-​​Geschäftsführer Andreas Seve­rin in einer drei­tei­li­gen Serie die Ergeb­nisse einem Abgleich mit der Beratungsperspektive.

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Corporate Responsibility Reporting: Grafik


Von Andreas Severin

Print ist noch lange nicht tot: Der Trend zum Online-​​Reporting setzt sich immer stär­ker durch. Es wird aber noch eine Weile dau­ern, bis der klas­si­sche, gedruckte Bericht vom „Stand­bein“ auf das „Spiel­bein“ wech­selt. Und das hat gute Gründe: Der Print-​​Bericht spielt, vor­aus­ge­setzt er hat nicht mehr als etwa 80 Sei­ten, seine Vor­teile gegen­über aus­schließ­li­chem Online-​​Reporting sicht­bar aus. Er ist hand­lich, über­sicht­lich, klar geglie­dert und in sich abgeschlossen.

Vom ers­ten Betrach­ten des Berichts bis zum Platz im Regal gibt es daher eine Reihe von Gestal­tungs­prin­zi­pien, die dem Lese­fluss die­nen und zur mehr­ma­li­gen Lek­türe ani­mie­ren. Neben einer ein­präg­sa­men Cover­ge­stal­tung und einem Inter­esse stei­gern­den Ein­stieg aus Text und Bild, sorgt vor allem eine redu­zierte und klare Rubri­zie­rung für Über­sicht und Strin­genz der ange­bo­te­nen Inhalte. Unter­schied­li­che opti­sche Gewich­tun­gen im Sei­ten­lay­out schaf­fen Anker­punkte und unter­stüt­zen den Lesefluss.

Titelseite

Um Unter­neh­men den Ein­stieg in die Berichts­pra­xis zu erleich­tern, hat cross­re­la­ti­ons einen Leit­fa­den zum Nach­hal­tig­keits­re­porting zusam­men­ge­stellt.  Der Leit­fa­den kann kos­ten­los unter reporting(at)crossrelations.de bestellt werden.

Corporate Responsibility Reporting: Konzeption


Von Andreas Severin

Noch bis weit in die Neun­zi­ger Jahre hin­ein fehlte es Unter­neh­men an einem kla­ren Bezugs­rah­men für die inhaltlich-​​konzeptionelle Struk­tur ihrer Berichte. Der Leit­fa­den des Insti­tuts für öko­lo­gi­sche Wirt­schafts­för­de­rung galt vie­len zwar als über­am­bi­tio­niert, konnte aber in Deutsch­land als „heim­li­cher Stan­dard“ prak­tisch kaum igno­riert wer­den. Erst 1997 hat sich dies mit dem Ent­ste­hen der Glo­bal Reporting Initia­tive (GRI) geän­dert. Die gegen­wär­tige dritte Gene­ra­tion der Reporting Gui­de­lines (G3) benennt Bericht­er­stat­tungs­prin­zi­pien zu Wesent­lich­keit, Ein­be­zie­hung von Sta­ke­hol­dern oder zu Ver­gleich­bar­keit. Außer­dem for­mu­liert sie kon­krete Erwar­tun­gen an die Offen­le­gung spe­zi­fi­scher Anga­ben und Daten.

Papier oder Pixel

In Fach­krei­sen hat sich die Erkennt­nis durch­ge­setzt, dass digi­tale For­mate wesent­li­che Vor­teile zur Ver­tie­fung von Berichts­in­hal­ten auf­wei­sen. So las­sen sich die kom­ple­xen inhalt­li­chen Bezie­hun­gen wesent­lich bes­ser in einer Hyper­text­struk­tur auf­be­rei­ten. Und auch mit den ein­schlä­gi­gen Tools didak­tisch bes­ser visua­li­sie­ren. Kaum eines der gro­ßen, im Reporting erfah­re­nen Unter­neh­men lässt es sich daher neh­men, seine Bericht­er­stat­tung heute auch inten­siv online zu beglei­ten. Dabei han­delt es sich vor allem um Infor­ma­tio­nen, die den Print­be­richt ergän­zen oder Ein­zel­as­pekte herausstellen.

Titelseite

Um Unter­neh­men den Ein­stieg in die Berichts­pra­xis zu erleich­tern, hat cross­re­la­ti­ons einen Leit­fa­den zum Nach­hal­tig­keits­re­porting  zusam­men­ge­stellt.  Der Leit­fa­den kann kos­ten­los unter reporting(at)crossrelations.de bestellt werden.

Serie: Corporate Responsibility Reporting


Von Andreas Severin

Die Ent­schei­dung, einen Report zum Thema Nach­hal­tig­keit zu ver­öf­fent­li­chen, will gut durch­dacht und umsich­tig geplant wer­den. Denn wer heute mit Bericht­er­stat­tung beginnt, sieht sich einer hoch ent­wi­ckel­ten Pra­xis gegen­über. Dabei sein bedeu­tet hier nicht alles. Immer­hin berich­ten heute gut vier Fünf­tel der 150 größ­ten deut­schen Unter­neh­men regel­mä­ßig über Umwelt­schutz und soziale Ver­ant­wor­tung. Die wich­tigs­ten Aspekte des Nach­hal­tig­keits­re­porting  stel­len wir hier ab Mon­tag in einer Serie vor.