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Kliniken im Wettbewerb – Was der medizinische Nachwuchs erwartet


Von agenturadmin

Die Tür fliegt auf. Beglei­tet von den bewun­dern­den, aber auch ängst­li­chen Bli­cken der PJ’ler und Assis­tenz­ärzte schwebt der Chef­arzt in den Raum. Kur­zer Rap­port, knappe Fra­gen, schnei­dige Ant­wor­ten und ein paar prä­gnant for­mu­lierte Anwei­sun­gen – eine Szene wie aus einer Kran­ken­haus­soap, in der kein Kli­schee aus­ge­las­sen wird. Mit der Rea­li­tät heute hat das nur wenig zu tun – hof­fent­lich jedenfalls.

Titelseite Klinikmarketing-Broschüre

Denn wenn das über Jahr­zehnte erwor­bene Know-​​how einer Spit­zen­kraft auch nicht an Strahl­kraft ver­lo­ren hat, der hef­tig umwor­bene medi­zi­ni­sche Nach­wuchs erwar­tet von sei­nen Vor­ge­setz­ten inzwi­schen mehr als „nur“ fach­li­che Exper­tise. Gefragt ist Füh­rungs­kom­pe­tenz, das heißt ins­be­son­dere,  die Fähig­keit und Bereit­schaft zu kom­mu­ni­zie­ren und ein respekt­vol­ler, wert­schät­zen­der Umgang miteinander.

Für den Gesund­heits­ex­per­ten und Bera­ter Hermann-​​Josef Arentz ist eine Kul­tur der Kom­mu­ni­ka­tion des­halb nicht nur die Vor­aus­set­zung für rei­bungs­lose Arbeits­ab­läufe, son­dern auch ein wesent­li­cher Fak­tor im zuneh­men­den Wett­be­werb um die bes­ten Nachwuchskräfte.

Lesen sie das kom­plette Inter­view mit Hermann-​​Josef Arentz im „Leit­fa­den Kli­nik­mar­ke­ting“, der aktu­el­len Publi­ka­tion aus der crossacademy-​​​​Reihe. Sie kön­nen die Bro­schüre kos­ten­los unter klinikmarketing@crossrelations.de bestellen.

PR hält Versprechen, die Werbung formuliert, aber nur selten einlösen kann


Von agenturadmin

Kri­ti­sche, bes­tens infor­mierte und her­vor­ra­gend ver­netzte Ver­brau­cher, eine EU-​​Kommission, die immer genauer auf fal­sche Wer­be­ver­spre­chen ach­tet, und Ver­triebs­part­ner, die selbst­be­wusst mit gro­ßer Markt­macht agie­ren – Mar­ke­ting­ver­ant­wort­li­che leben im zwei­ten Jahr­zehnt des drit­ten Jahr­tau­sends in einer kom­ple­xen Welt. Es ist eine Welt mit einem glo­ba­len Markt für Dienst­leis­tun­gen und Pro­dukte aller Art, der sich natür­lich immer noch offen zeigt für emo­tio­nale Anspra­chen und „must-​​have“ Gad­gets wie das jeweils neu­este iPhone, dass all­jähr­lich kurz­fris­tig mal eben Mil­lio­nen Kun­den in Ver­zweif­lung stürzt: „iPhone 4? So 2010!“. Im Kern ist der Markt 2011 aber ein trans­pa­ren­ter und bes­tens infor­mier­ter – egal ob es um Qua­li­tät von Lebens­mit­teln, oder um Unter­hal­tungs­elek­tro­nik geht. Konnte Pro­dukt­mar­ke­ting frü­her unge­prüft Ver­spre­chen for­mu­lie­ren, wer­den diese nun rasch ent­zau­bert und manch­mal sogar als Lügen ent­larvt. Vor allem über Social Net­works wie face­book wer­den eben diese Mel­dun­gen dann in Licht­ge­schwin­dig­keit ein­mal rund um den Glo­bus geschickt.

Die Zei­ten des Bullshit-​​Bingo sind vor­bei: in der Wer­bung und erst recht in der Marketing-​​Kommunikation.“

Mar­ke­ting muss sich daher in der Gegen­wart deut­lich stär­ker an Fak­ten ori­en­tie­ren, die beleg­bar sind und einer kri­ti­schen Über­prü­fung stand­hal­ten. Dies ist das Fun­da­ment der Kom­mu­ni­ka­tion, die Emo­tio­na­li­sie­rung tritt – falls inten­diert – an die zweite Stelle. Die Zei­ten des Bullshit-​​Bingo sind vor­bei: in der Wer­bung und erst recht in der Marketing-​​Kommunikation. PR Agen­tu­ren sind für diese neue Welt der Kom­mu­ni­ka­tion opti­mal auf­ge­stellt. Sie sind es von jeher gewohnt Allein­stel­lungs­merk­male, Inno­va­ti­ons­ge­halt und Vor­teile neuer Pro­dukte über­zeu­gend und trans­pa­rent zu kom­mu­ni­zie­ren. Wo eine Anzeige tra­di­tio­nell mit Fik­tio­nen um Kun­den wer­ben konnte, musste der PR-​​Experte stets für seine Ziel­gruppe der Jour­na­lis­ten den­ken und schrei­ben. Wol­kige Ver­spre­chen ohne Beleg lan­de­ten dort wohl schon zu Zei­ten des PR-​​Pleistozäns in den roaring Twen­ties in der Ablage P. Wei­ter­le­sen →