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Die Maschine denkt schneller – aber wir sind schlauer


Von Karsten Pohl

Der 2. Tec­Talk Digi­ta­le Trans­for­ma­ti­on nahm Künst­li­che Intel­li­genz und maschi­nel­les Ler­nen ins Visier

Siri und Ale­xa hei­ßen die ers­ten Pro­mis der Sze­ne. Eini­ger­ma­ßen geräusch­los sind sie in vie­le Haus­hal­te ein­ge­zo­gen und unter­stüt­zen mit klei­nen Online-Dienst­leis­tun­gen den All­tag der Bewoh­ner. Dass mit den bei­den Sprach­as­sis­ten­tin­nen von Apple und Ama­zon gleich­zei­tig auch Künst­li­che Intel­li­genz (KI) und maschi­nel­les Ler­nen (ML) Teil des Fami­li­en­le­bens wur­den, rea­li­sie­ren die meis­ten eher noch nicht. „ KI“, das hört sich für vie­le bei uns wohl auch immer noch eher nach Sci­ence Fic­tion als nach All­tag an. Das passt ins Bild, gilt Deutsch­land doch auch nicht gera­de als Pio­nier auf die­sem Gebiet. Mitt­ler­wei­le aber ver­geht kaum ein Tag, ohne dass von KI die Rede ist. Intel­li­gen­te Autos, intel­li­gen­te Tele­fo­ne, intel­li­gen­te Com­pu­ter und intel­li­gen­te Über­wa­chungs­sys­te­me - sie bestim­men zuneh­mend unser täg­li­ches Leben. Die Fähig­kei­ten von Maschi­nen und Sys­te­men, mensch­li­ches Ver­hal­ten nach­zu­ah­men, nimmt rasant Fahrt auf und dringt in immer neue Berei­che vor. Ob in der Medi­zin, im Han­del, im Haus­halt oder im Ver­kehr - über­all ist die KI auf dem Vor­marsch. Der Sie­ges­zug intel­li­gen­ter Gerä­te scheint heu­te unauf­halt­bar.

Auf­re­gen­de neue Tech­no­lo­gi­en und deren Bedeu­tung für die Kom­mu­ni­ka­ti­ons­pra­xis, das mach­ten KI und ML denn auch zu einem span­nen­den The­men­feld für die zwei­te Aus­ga­be des „Tec­Talk Digi­ta­le Trans­for­ma­ti­on“. cross­re­la­ti­ons und der Indus­trie 4.0-Spezialist ITQ hat­ten für den 19. Sep­tem­ber Unter­neh­mer, Wis­sen­schaft­ler und Füh­rungs­kräf­te ins Duis­bur­ger Tec-Cen­ter ein­ge­la­den, um sich mit­ein­an­der in schon ein­ge­spielt locke­rer Atmo­sphä­re von zwei aus­ge­wie­se­nen Exper­ten „auf­schlau­en“ zu las­sen. Dabei war zu erwar­ten, dass auch die Gäs­te schon eini­ges an eige­nem Know-how ein­zu­brin­gen hat­ten.

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