Alle Artikel zum Schlagwort: Krisenkommunikation

Halb-​​sicher gibt es nicht!

Wie Unternehmen mit mangelhaften Produkten umgehen müssen


Von Heike Malinowski
© KWG Rechtsanwälte

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Höchste Pro­dukt­qua­li­tät zu jeder Zeit – ein Ziel, das wohl jedes Unter­neh­men anstrebt. Doch auch für den Fall eines Man­gels sollte sich ein Betrieb gut vor­be­rei­ten, um grö­ße­ren Scha­den abzu­wen­den. Im Inter­view erklärt Rechts­an­walt Dr. Mar­kus Grube von der Kanz­lei für Lebensmittel-​​ und Ver­brauchs­gü­ter­recht, KWG Rechts­an­wälte, wor­auf es im Ernst­fall ankommt.

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Eingreifen, bevor die Emotionen hochkochen

Der Einsatz von Social Media Monitoring bei Lebensmittelkrisen


Von Nicole Grohs
© Cogia

CI Emo­tion Radar © Cogia

Lebens­mit­tel­kri­sen ent­wi­ckeln für Pro­du­zen­ten und den Han­del eine immer bedroh­li­chere und zuneh­mend schwe­rer zu kon­trol­lie­rende Eigen­dy­na­mik. Mit ein Grund hier­für sind die sozia­len Netz­werke, über die sich Nach­rich­ten heute rasan­ter denn je ver­brei­ten. Dabei bleibt es jedoch sel­ten bei den anfäng­li­chen Fak­ten. Fehl­in­for­ma­tio­nen, Gerüchte, Schuld­zu­wei­sun­gen amal­ga­mie­ren zu einem Nar­ra­tiv, dem nur noch schwer mit Fak­ten zu begeg­nen ist. Aus Sicht der Unter­neh­men gilt es daher, dro­hende The­ma­ti­sie­run­gen so früh zu erken­nen, dass über prä­ven­tive Maß­nah­men oder aktive Kri­sen­kom­mu­ni­ka­tion in die Aus­brei­tungs­dy­na­mik ein­ge­grif­fen wer­den kann. Doch dazu braucht es aktu­elle Infor­ma­tio­nen, die als Aus­gangs­punkt einer erfolg­rei­chen Inter­ven­tion die­nen kön­nen. Ein Social Media Moni­to­ring Tool, wie es Cogia intel­li­gence anbie­tet, kann dabei wert­volle Dienste leisten.

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DLG-​​Lebensmitteltage diskutieren „Brennpunkt Lebensmittelkommunikation“


Von Andreas Severin

Wenn sich in die­sem Jahr am 17. und 18. Sep­tem­ber die Lebens­mit­tel­bran­che zu den 7. DLG-​​Lebensmitteltagen in Darm­stadt ein­fin­det, wer­den sich die rund 600 Ver­tre­ter aus For­schung und Pra­xis mit einem bri­san­ten Thema befas­sen: Im Mit­tel­punkt der zwei­tä­gi­gen Ver­an­stal­tung ste­hen die zuneh­men­den The­ma­ti­sie­run­gen von Pro­dukt­kri­sen und Her­stel­ler­ver­ant­wor­tung sowie das damit ver­bun­dene Kommunikationsverhalten.

Miss­trauen und Kon­flikte schei­nen zuse­hends die Bezie­hun­gen zwi­schen Ver­brau­chern und  Poli­tik einer­seits sowie den Pro­du­zen­ten und Händ­lern von Lebens­mit­teln ande­rer­seits zu belas­ten. Dabei ist allen klar: Wie kaum ein ande­res Gut benö­ti­gen Lebens­mit­tel und deren Her­stel­ler das Ver­trauen der Kunden.

Neue Anfor­de­run­gen an die Trans­pa­renz von Pro­dukt und Pro­duk­tion, die Repu­ta­tion des Unter­neh­mens hin­ter dem Pro­dukt und die Kon­fron­ta­tion mit Ver­brau­cher­or­ga­ni­sa­tio­nen set­zen die Lebens­mit­tel­wirt­schaft zuneh­mend unter Kom­mu­ni­ka­ti­ons­druck. Wel­che Erwar­tun­gen haben Ver­brau­cher heute an Lebens­mit­tel und Pro­dukt­in­for­ma­tio­nen? In wel­chem Maße tra­gen Inter­net­por­tale wie „Lebens­mit­tel­klar­heit und Wahr­heit“, das neue Ver­brau­cher­in­for­ma­ti­ons­recht und Clean-​​Label-​​Strategien zur Auf­klä­rung oder aber auch zur Ver­un­si­che­rung bei? Was müs­sen Unter­neh­men ler­nen, um dem kom­mu­ni­ka­ti­ven Druck, den Online-​​Kampagnen und das Social web erzeu­gen, stand­hal­ten zu können?

Eine Podi­ums­dis­kus­sion wird sich am 18. Sep­tem­ber 2012 ab 11 Uhr mit die­sen Fra­ge­stel­lun­gen befas­sen. Zur Ein­füh­rung wird Johan­nes Dorn für das Markt­for­schungs­in­sti­tut Rhein­gold Ein­bli­cke in die psy­cho­lo­gi­sche Funk­tion von Ver­trauen und Qua­li­täts­ver­spre­chen geben. Außer­dem wird Gün­ther Nes­sel von der Agen­tur taste die Ergeb­nisse der aktu­el­len DLG-​​Studie zu Lebens­mit­tel­kom­mu­ni­ka­tion und Ver­brau­cher­er­war­tun­gen vor­stel­len. Für cross­re­la­ti­ons wird Andreas Seve­rin zu der Dis­kus­sion bei­tra­gen und auf­zei­gen, wie sich Unter­neh­men mit der rich­ti­gen Hal­tung und einer pro­fes­sio­nel­len Sys­te­ma­tik auf die nächste Produkt-​​ oder Ver­trau­ens­krise vor­be­rei­ten können.