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Ägypten: Facebook allein macht noch keine Revolution


Von agenturadmin

Philip Rizk (Foto: Chris­tina Rizk)

Blog­ger, Fil­me­ma­cher und Demons­trant in Kai­ro: Phi­lip Rizk ist aktiv bei den Pro­tes­ten auf dem Tahr­ir-Platz dabei und berich­tet dar­über. Er wider­spricht der Medi­en­dar­stel­lung einer „Face­book-Revo­lu­ti­on“ und spricht eher von „Inti­fa­da“ anstel­le von „Ara­bi­schem Früh­ling“. Chris­ti­na Marx sprach am Ran­de der Medi­en­ta­gung des Deutsch­land­funks „Der Ort des Poli­ti­schen in der digi­ta­len Medi­en­welt“ Anfang Janu­ar mit ihm.

Ara­bi­scher Früh­ling“, „Demo­kra­ti­scher Wan­del“ oder „Ara­bel­li­on“: so wer­den die Ver­än­de­run­gen in Ägyp­ten und der ara­bi­schen Welt beschrie­ben. Wel­chen Begriff ver­wen­den Sie?

Ich spre­che sehr ger­ne von einer „Inti­fa­da“ – das ist dem sehr ähn­lich, was in Paläs­ti­na pas­siert ist: Die Leu­te sind auf­ge­stan­den und haben ange­fan­gen zu demons­trie­ren. Das ist kein kurz­fris­ti­ger Pro­zess, der einen genau­en Anfang und ein Ende hat. Mei­ner Mei­nung nach hat es schon im Jahr 2000 ange­fan­gen, dass sich in den Stra­ßen von Ägyp­ten etwas getan hat.

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