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Facebook und Burson-Marsteller: Ein Verhängnis


Von agenturadmin

Die Schmutz­kam­pa­gne von Face­book gegen den Riva­len Goog­le geht einst­wei­len nach hin­ten los. Sie könn­te aber auch Aus­gangs­punkt für ein neu­es Selbst­ver­ständ­nis sein - für Face­book wie für die PR-Bran­che. Andre­as Seve­rin, Geschäfts­füh­rer von cross­re­la­ti­ons, ana­ly­siert auf pr-journal.de den Fall. Sein Fazit: In Zei­ten von Leak-Platt­for­men, Soci­al Net­works und Echt­zeit-Kom­mu­ni­ka­ti­on sind ver­deck­te PR-Ope­ra­tio­nen kaum noch (lan­ge) ver­deckt zu hal­ten. „Die poten­zi­el­len Repu­ta­ti­ons­schä­den ste­hen für Unter­neh­men wie Face­book, deren Markt­wert von geschätz­ten 50 Mil­li­ar­den Dol­lar vor allem auf imma­te­ri­el­len Wer­ten beruht, in kei­nem Ver­hält­nis zum schmut­zi­gen Etap­pen­ziel.“

Den gan­zen Bei­trag fin­den Sie auf pr-journal.de.

Die Schmutz­kam­pa­gne von Face­book gegen den Riva­len Goog­le geht einst­wei­len nach hin­ten los. Sie könn­te aber auch Aus­gangs­punkt für ein neu­es Selbst­ver­ständ­nis sein.

PR hält Versprechen, die Werbung formuliert, aber nur selten einlösen kann


Von agenturadmin

Kri­ti­sche, bes­tens infor­mier­te und her­vor­ra­gend ver­netz­te Ver­brau­cher, eine EU-Kom­mis­si­on, die immer genau­er auf fal­sche Wer­be­ver­spre­chen ach­tet, und Ver­triebs­part­ner, die selbst­be­wusst mit gro­ßer Markt­macht agie­ren – Mar­ke­ting­ver­ant­wort­li­che leben im zwei­ten Jahr­zehnt des drit­ten Jahr­tau­sends in einer kom­ple­xen Welt. Es ist eine Welt mit einem glo­ba­len Markt für Dienst­leis­tun­gen und Pro­duk­te aller Art, der sich natür­lich immer noch offen zeigt für emo­tio­na­le Anspra­chen und „must-have“ Gad­gets wie das jeweils neu­es­te iPho­ne, dass all­jähr­lich kurz­fris­tig mal eben Mil­lio­nen Kun­den in Ver­zweif­lung stürzt: „iPho­ne 4? So 2010!“. Im Kern ist der Markt 2011 aber ein trans­pa­ren­ter und bes­tens infor­mier­ter – egal ob es um Qua­li­tät von Lebens­mit­teln, oder um Unter­hal­tungs­elek­tro­nik geht. Konn­te Pro­dukt­mar­ke­ting frü­her unge­prüft Ver­spre­chen for­mu­lie­ren, wer­den die­se nun rasch ent­zau­bert und manch­mal sogar als Lügen ent­larvt. Vor allem über Soci­al Net­works wie face­book wer­den eben die­se Mel­dun­gen dann in Licht­ge­schwin­dig­keit ein­mal rund um den Glo­bus geschickt.

Die Zei­ten des Bull­shit-Bin­go sind vor­bei: in der Wer­bung und erst recht in der Mar­ke­ting-Kom­mu­ni­ka­ti­on.“

Mar­ke­ting muss sich daher in der Gegen­wart deut­lich stär­ker an Fak­ten ori­en­tie­ren, die beleg­bar sind und einer kri­ti­schen Über­prü­fung stand­hal­ten. Dies ist das Fun­da­ment der Kom­mu­ni­ka­ti­on, die Emo­tio­na­li­sie­rung tritt – falls inten­diert – an die zwei­te Stel­le. Die Zei­ten des Bull­shit-Bin­go sind vor­bei: in der Wer­bung und erst recht in der Mar­ke­ting-Kom­mu­ni­ka­ti­on. PR Agen­tu­ren sind für die­se neue Welt der Kom­mu­ni­ka­ti­on opti­mal auf­ge­stellt. Sie sind es von jeher gewohnt Allein­stel­lungs­merk­ma­le, Inno­va­ti­ons­ge­halt und Vor­tei­le neu­er Pro­duk­te über­zeu­gend und trans­pa­rent zu kom­mu­ni­zie­ren. Wo eine Anzei­ge tra­di­tio­nell mit Fik­tio­nen um Kun­den wer­ben konn­te, muss­te der PR-Exper­te stets für sei­ne Ziel­grup­pe der Jour­na­lis­ten den­ken und schrei­ben. Wol­ki­ge Ver­spre­chen ohne Beleg lan­de­ten dort wohl schon zu Zei­ten des PR-Pleis­to­zäns in den roaring Twen­ties in der Abla­ge P. Wei­ter­le­sen →