Alle Artikel zu Reporting

Erst in Gemeinschaft blüht das Gehirn so richtig auf“

Der Neurowissenschaftler Henning Beck zu den Erfolgsfaktoren präventiver Arbeitssicherheits-kommunikation


Von Jörn Becker

Safe­ty Days, Sicher­heits-Par­cours, Pla­kat­kam­pa­gnen oder sogar die Thea­ter­büh­ne in der Kan­ti­ne – Unter­neh­men bespie­len ein brei­tes Reper­toire an Instru­men­ten, wenn es dar­um geht, Mit­ar­bei­ter zur Beach­tung von Arbeits­si­cher­heits­re­geln zu gewin­nen. Tat­säch­lich gel­ten an vie­len Arbeits­plät­zen orga­ni­sa­to­ri­sche und tech­no­lo­gi­sche Mit­tel als weit­ge­hend aus­ge­reizt. Im Mit­tel­punkt steht heu­te weit­hin die Her­aus­for­de­rung, mit prä­ven­ti­ven Ange­bo­ten auf das sicher­heits­be­zo­ge­ne Ver­hal­ten von Mit­ar­bei­tern Ein­fluss zu neh­men. Das erweist sich aller­dings als har­te Nuss. Denn beim Arbeits­schutz geht es um die Beach­tung von Regeln und das Ler­nen von Ver­hal­tens­wei­sen und damit um Zie­le, die bei den meis­ten Men­schen nicht unbe­dingt auf ein lust­vol­les Feed­back sto­ßen. Wo also muss man anset­zen, um Men­schen zu moti­vie­ren, Neu­es zu ler­nen, Din­ge anders zu sehen und sich schließ­lich anders zu ver­hal­ten? Klar ist immer­hin, dass Kom­mu­ni­ka­ti­on eine Schlüs­sel­rol­le dabei spielt. Wir woll­ten es genau­er wis­sen und haben uns von  dem Neu­ro­wis­sen­schaft­ler und Hirn­for­scher Hen­ning Beck ein­mal erklä­ren las­sen, wie unser Gehirn mit Kom­mu­ni­ka­ti­ons­an­ge­bo­ten zum The­ma Arbeits­si­cher­heit eigent­lich umgeht.

Wei­ter­le­sen →

CSR Berichtspflicht

EU-Richtlinie: Wie geht es weiter?


Von Andreas Severin
© pixabay

© pixabay

Reporting- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ver­ant­wort­li­che deut­scher Unter­neh­men befin­den sich immer noch in War­te­stel­lung. Es ist 2017 und eigent­lich soll­ten sie ihr Reporting längst auf die Anfor­de­run­gen der seit drei Jah­ren vor­lie­gen­den EU-Richt­li­nie (2014/​95/​EU) zur nicht-finan­zi­el­len Bericht­erstat­tung von Unter­neh­men aus­ge­rich­tet haben. Und eigent­lich hät­te die­se CSR-Richt­li­nie bis zum 6. Dezem­ber 2016 auch in deut­sches Recht umge­setzt wer­den müs­sen. Ab März 2017 soll das nun end­lich erfol­gen und damit erst­mals die Nach­hal­tig­keits­be­richt­erstat­tung durch den Gesetz­ge­ber regu­liert sein. Gro­ße Unter­neh­men müs­sen dann künf­tig aus­führ­li­cher über nicht-finan­zi­el­le Aspek­te berich­ten. Dazu zäh­len Anga­ben über Arbeit­neh­mer-, Sozi­al- und Umwelt­be­lan­ge, Ach­tung der Men­schen­rech­te und die Bekämp­fung von Kor­rup­ti­on. Trotz der Ver­zö­ge­rung soll es dabei blei­ben, das neue Recht auf Geschäfts­jah­re anzu­wen­den, die nach dem 31.12.2016 begin­nen.

Aber sind nun alle Unklar­hei­ten besei­tigt? Lan­ge beglei­te­ten Unsi­cher­hei­ten über den Gel­tungs­be­reich der Richt­li­nie die Vor­be­rei­tun­gen. Wel­che Unter­neh­men sind betrof­fen? Was ist mit den Unter­neh­men von „öffent­li­chem Inter­es­se“ gemeint? Wie­so wird zwi­schen kapi­tal­markt­ori­en­tier­ten und sons­ti­gen Unter­neh­men unter­schie­den? Bis zuletzt blie­ben vie­le Bestim­mun­gen des Gesetz­ent­wur­fes umstrit­ten.

Wei­ter­le­sen →

Integrated Reporting

Der Durchbruch lässt auf sich warten


Von Andreas Severin
IIRC

© http://integratedreporting.org

Fast drei Jah­re ist es her, dass das Inter­na­tio­nal Reporting Coun­cil (IIRC) mit einem Rah­men­kon­zept den Weg frei mach­te für eine inte­grier­te Unter­neh­mens-bericht­erstat­tung. Doch bis heu­te ist die Reso­nanz bei Unter­neh­men eher ver­hal­ten geblie­ben. Wir haben uns die Grün­de dafür näher ange­se­hen.

Tat­säch­lich schien die Zeit gekom­men zu sein, um das bestehen­de Den­ken in „Reporting-Silos“ – Geschäfts­be­richt, Umwelt­be­richt, Nach­hal­tig­keits­be­richt – auf­zu­bre­chen und die Zusam­men­hän­ge zwi­schen finan­zi­el­lem Kapi­tal und den ande­ren Kapi­tal­for­men neu zu betrach­ten, als das IIRC im Jah­re 2014 nach nicht weni­ger als sie­ben Jah­ren die Eck­punk­te für ein Rah­men­kon­zept ver­ab­schie­de­te. Nichts Gerin­ge­res als die Finanz- und Wirt­schafts­kri­se hat­te zuletzt die Ein­sicht vor­an­ge­trie­ben, dass die übli­chen betriebs­wirt­schaft­li­chen Kenn­zah­len nicht mehr aus­rei­chen und finan­zi­el­les und nicht-finan­zi­el­les Reporting nur zusam­men hin­rei­chend aus­sa­ge­kräf­tig sind.

Wei­ter­le­sen →

Same same but different

Von G4 zu den GRI Sustainability Standards


Von Heike Malinowski
GRI Standards

© https://www.globalreporting.org

Wenn im Juni 2018 die aktu­ell vier­te Gene­ra­ti­on der von der Glo­bal Reporting Initia­ti­ve (GRI) her­aus­ge­ge­be­nen Richt­li­ni­en für Nach­hal­tig­keits­be­richt­erstat­tung ihre Gül­tig­keit ver­liert, wird die Trau­er­ge­mein­de über­schau­bar blei­ben. Deren Ein­füh­rung 2013 war schon von erheb­li­chem Unmut beglei­tet. Hat­te man in den Jah­ren zuvor erst mit gro­ßen Mühen die Nach­hal­tig­keits­be­richt­erstat­tung auf die Anfor­de­run­gen von G3 aus­ge­rich­tet, stell­te G4 die Bericht­erstat­tungs­pro­zes­se vor erheb­li­che neue Her­aus­for­de­run­gen in punk­to Detail­tie­fe und Sta­ke­hol­der­ori­en­tie­rung. Mit dem Weg­fall der Anwen­dungs­stu­fen (app­li­ca­ti­on levels) ent­fiel außer­dem ein wich­ti­ger Anreiz, der es Unter­neh­men ermög­lich­te, sich mit ihrer Reporting­leis­tung zu pro­fi­lie­ren. „Die gestei­ger­te Kom­ple­xi­tät der Bericht­erstat­tung nach GRI G4 wird neue Unter­neh­men eher davor abschre­cken als sie ermun­tern, Nach­hal­tig­keits­in­for­ma­tio­nen zu ver­öf­fent­li­chen“, warn­te sei­ner­zeit econ­sen­se in einer Stel­lung­nah­me. Die Zurück­hal­tung der Unter­neh­men soll­te die­se Ein­schät­zung bestä­ti­gen. Erst 2015 über­stieg die Zahl der G4-Berich­te die bis dahin noch an G3 ori­en­tier­ten Berich­te. Und dabei fällt auf, dass die gro­ße Mehr­heit der Unter­neh­men sich dar­auf beschränk­te, nach der neu­en Über­ein­stim­mungs­op­ti­on „Core“ zu berich­ten und sich noch nicht an das auf­wän­di­ge­re Level „Com­pre­hen­si­ve“ her­an­trau­te.

Wei­ter­le­sen →

Wir sind einigermaßen optimistisch“

Sabine Content, Deputy Director Corporate & Stakeholder Relations bei der Global Reporting Initiative (GRI) zur Einführung der neuen "GRI Standards"


Von Heike Malinowski

 

© Sabine Content

© Sabi­ne Con­tent

  1. Seit dem 19. Okto­ber 2016 gel­ten die GRI Stan­dards und kön­nen ange­wen­det wer­den. GRI hat eine Rei­he von Dienst­leis­tun­gen ent­wi­ckelt, um die Anwen­der mit dem neu­en Rah­men­werk ver­traut zu machen. Was ist Ihr ers­ter Ein­druck? Wer­den die neu­en Stan­dards von berich­ten­den Unter­neh­men ange­nom­men oder ist es nötig, wei­te­re Über­zeu­gungs­ar­beit zu leis­ten?

Wir wis­sen, dass wir unse­ren Sta­ke­hol­dern immer erklä­ren müs­sen, war­um wir die­se oder jene Ände­rung vor­ge­nom­men haben und wor­in der Nut­zen die­ser Ände­run­gen für ihr Reporting liegt. Wir neh­men das bei GRI sehr ernst. Ich freue mich sagen zu kön­nen, dass die neu­en GRI Sustai­na­bi­li­ty Stan­dards (GRI Stan­dards) bis­her sehr gut ange­nom­men wur­den. Seit wir die GRI Stan­dards am 19. Okto­ber ein­ge­führt haben, wur­den die­se bereits mehr als 26.000 Mal über den GRI Stan­dards Hub her­un­ter­ge­la­den. Außer­dem haben mehr als 1.200 Men­schen an einem der welt­weit durch­ge­führ­ten 13 Stan­dards-Ein­füh­rungs­events teil­ge­nom­men. Dar­über hin­aus sind für die­ses Jahr eini­ge wei­te­re Ein­füh­rungs­events geplant. Zusätz­lich haben mehr als 1.100 Men­schen bis­her an Webi­nars zu den neu­en Ände­run­gen teil­ge­nom­men. Die über­wäl­ti­gen­de Mehr­heit des bis­he­ri­gen Feed­backs war posi­tiv.

Wei­ter­le­sen →

Layman’s Report: Garantiert frei von Fachchinesisch

Für unseren Kunden Red Arrow haben wir das „CleanSmoke“-Verfahren in einem Laienbericht leicht verständlich aufbereitet. Der Bericht ist Vorgabe der EU, wenn Fördermittel zur Verfügung gestellt werden.


Von Andreas Severin

Wir alle ken­nen das: Wenn Exper­ten über ihr Fach spre­chen oder schrei­ben, stei­gen Lai­en schnell aus. Ist es eigent­lich ein Kul­tur­ge­setz, dass man tech­ni­sche Zusam­men­hän­ge oder Inno­va­tio­nen kaum noch beschrei­ben kann, ohne in unver­ständ­li­ches Fach­kau­der­welsch oder Tech­no-Sprech zu ver­fal­len? Paul Valé­ry wuss­te schon im 19. Jahr­hun­dert: „Was ein­fach ist, ist falsch, was kom­plex ist, ist nicht brauch­bar.“ Aber muss das für immer so blei­ben? Oder soll­ten wir bei allen tech­no­lo­gi­schen Fort­schrit­ten nicht auch in der Lage sein, die ver­mit­teln­de Qua­li­tät unse­rer Spra­che wei­ter­zu­ent­wi­ckeln?
Wei­ter­le­sen →

Econ Awards 2015: Telekom im Edelmetallrausch


Von agenturadmin

Frei­tag­abend war es soweit. Die neun­ten Econ Awards sind ent­schie­den. Über 200 gela­de­ne Gäs­te wohn­ten in der ehe­ma­li­gen Bol­le Meie­rei in Ber­lin der fest­li­chen Preis­ver­lei­hung bei. Die Jury des Econ Awards lüf­te­te das Geheim­nis, wel­che Ein­rei­chun­gen es bei der Jury-Sit­zung im Juni auf das Trepp­chen geschafft haben.
Mit den Econ Awards in Pla­tin, Gold, Sil­ber und Bron­ze sowie dem Spe­cial Award prä­miert der Econ Ver­lag in Zusam­men­ar­beit mit dem HANDELSBLATT seit 2007 her­aus­ra­gen­de Leis­tun­gen der Unter­neh­mens­kom­mu­ni­ka­ti­on. „Unser Ziel ist es, weg­wei­sen­de Leis­tun­gen aus­zu­zeich­nen, die zei­gen, was in der Unter­neh­mens­kom­mu­ni­ka­ti­on alles mög­lich ist“, so Klaus Rai­ner Kirch­hoff, Vor­sit­zen­der der Jury und Her­aus­ge­ber des „Jahr­buchs der Unter­neh­mens­kom­mu­ni­ka­ti­on“.
Zum vier­ten Mal dabei auch cross­re­la­ti­ons-Geschäfts­füh­rer Andre­as Seve­rin. Als Jury­mit­glied ver­ant­wor­tet er die Kate­go­rie Nach­hal­tig­keits-/CSR-Berich­te. In die­sem Jahr kam ihm die ehren­vol­le Auf­ga­be zu, neben sei­ner Kate­go­rie auch die Gewin­ner in der Kate­go­rie Geschäfts­be­rich­te zu prä­sen­tie­ren, da Freund und Jury­kol­le­ge Kae­van Gaz­dar ter­min­lich ver­hin­dert war.

Wei­ter­le­sen →

Voll vor die Wand

Wir haben unseren Redakteur und Automobilexperten Karsten Pohl einmal um eine Einordnung der aktuellen VW-Krise gebeten. Er hat sich nicht lange bitten lassen. Eine Empörung.


Von Karsten Pohl

Volkswagen Group Night ?On the Move", IAA Frankfurt 2015Erin­nert sich noch jemand an den Audi 5000? Die­se auto­mo­bi­le Geschmacks­ver­ir­rung, die bei uns als Audi 200 fir­mier­te, war Mit­te der 1980er Jah­re Audis Ver­such, auf dem US-ame­ri­ka­ni­schen Auto­markt Fuß zu fas­sen. Und, klingelt‘s nun? Moment mal, wer­den die Älte­ren unter uns jetzt viel­leicht sagen: Audi? USA? Da war doch was. Getrie­be­pro­ble­me? Auf­fahr­un­fäl­le? Tote und Ver­letz­te? Image-Total­scha­den? Stimmt genau. Die kan­ti­ge Kis­te 5000 war in den USA in die Schlag­zei­len gefah­ren, weil sich das Vehi­kel selbst­tä­tig in Bewe­gung gesetzt und dadurch Unfäl­le pro­vo­ziert haben soll. Bos­haf­te Natu­ren wer­den sagen, das waren Audis ers­te Schrit­te zum auto­no­men Fah­ren. War aber alles Blöd­sinn. Spä­ter kam her­aus, es war alles eine Medi­en­lü­ge, die Unfäl­le waren durch Bedie­nungs­feh­ler unfä­hi­ger Auto­fah­rer pas­siert. Und was mach­te Audi? Die taten so – und zwar zu Recht –, als wäre das alles Quatsch. Ex-Audi-Boss Fer­di­nand Piech nahm den gan­zen Auf­ruhr im sie­ges­si­che­ren Gefühl des Inge­nieurs, das ver­meint­lich bes­te Auto der Welt kon­stru­iert zu haben, gar nicht ernst und grins­te nur. Audi mach­te ein­fach die Kun­den ver­ant­wort­lich. Das kam bei der ame­ri­ka­ni­schen Öffent­lich­keit aber gar nicht gut an. Die Absät­ze rausch­ten in den Kel­ler. Dass Audi am Ende von jeder Schuld frei­ge­spro­chen wur­de, spiel­te da schon kei­ne Rol­le mehr. Der wirt­schaft­li­che Scha­den war bereits immens. Noch heu­te lei­det die Mar­ke mit den vier Rin­gen unter den Vor­fäl­len und liegt beim Absatz in den USA hin­ter Mer­ce­des-Benz und BMW zurück. So ein Desas­ter soll­te nie wie­der pas­sie­ren, schwor Piech damals. Doch Geschich­te wie­der­holt sich offen­bar doch. Und jetzt ist nicht nur Audi, son­dern gleich der gan­ze Mut­ter­kon­zern Volks­wa­gen dran. Nur wesent­lich schlim­mer. Wei­ter­le­sen →

Lohn für Mut und Qualität

Jurymitglied Andreas Severin mit Eindrücken von den ECON Awards 2014


Von Andreas Severin
ECON Awards 2014: Daimler CEO Dr. Zetsche, Handelsblatt Ressortleiter Unternehmen und der Leiter des Frankfurter Büros, Jens Koenen, crossrelations-Geschäftsführer Andreas Severin

ECON Awards 2014: Daim­ler CEO Dr. Zet­sche, Han­dels­blatt Res­sort­lei­ter Unter­neh­men, Wolf­gang Reu­ter sowie der Lei­ter des Frank­fur­ter Büros, Jens Koe­nen und cross­re­la­ti­ons-Geschäfts­füh­rer Andre­as Seve­rin © Tho­mas Rosen­thal

Groß­ar­ti­ge Fei­er­stim­mung bei der Ver­lei­hung der ECON Awards am Don­ners­tag­abend in Ber­lin. Ort des Gesche­hens war das Gebäu­de der Mana­ger­hoch­schu­le  „Euro­pean School of Manage­ment and Tech­no­lo­gy“ (ESMT), vor­mals bes­ser bekannt als das ehe­ma­li­ge Staats­rats­ge­bäu­de der alten DDR.

Gro­ße Span­nung herrsch­te unter den Gäs­ten im Fest­saal der ESMT als unser Jury­vor­sit­zen­der, Klaus Rai­ner Kirch­hoff, die Preis­ver­lei­hungs­ze­re­mo­nie eröff­ne­te. Hier end­lich soll­te bekannt­ge­ge­ben wer­den, für wel­che Ein­rei­chun­gen sich die Jury bei ihrem Tref­fen im Juni ent­schie­den hat­te. Erfreu­li­cher­wei­se waren ganz offen­sicht­lich kei­ne Ent­schei­dun­gen im Vor­feld durch­ge­si­ckert, so dass sich tat­säch­lich der ein oder ande­re Unter­neh­mens­ver­tre­ter ehr­lich über­rascht auf der Büh­ne wie­der­fand.

Höhe­punkt war natür­lich die Ehrung von Daim­ler-Chef Die­ter Zet­sche als „Per­sön­lich­keit des Jah­res“. Wer mit ihm spricht, merkt sehr schnell, dass er hier einen wür­di­gen Preis­trä­ger vor sich hat. Ganz und gar nicht die Art Top Mana­ger, die sich nur in abge­schirm­ter Distanz sicher fühlt. Eher einer, der in der Begeg­nung schnell Ehr­furchts­bar­rie­ren über­win­det, auf alle direkt mit einem war­men Gruß zugeht und auf­merk­sam zuhö­ren kann. Weni­ge Minu­ten der per­sön­li­chen Begeg­nung rei­chen hier, um sich vor­stel­len zu kön­nen, wie die­ser Mann damals in der Kri­se des Unter­neh­mens für neu­es Ver­trau­en und Zuver­sicht gesorgt hat.

Wer es bei den ein­ge­reich­ten Arbei­ten schließ­lich aufs Trepp­chen geschafft hat, das kann man ab sofort hier nach­le­sen. Zu mei­nen per­sön­li­chen High­lights der ande­ren Kate­go­ri­en gehö­ren klar die Gue­ril­la-Kam­pa­gne „Goe­the goes Gue­ril­la“ mit der das TECHNOSEUM Lan­des­mu­se­um für Tech­nik und Arbeit in Mann­heim neu­en Nach­wuchs für natur­wis­sen­schaft­lich-tech­ni­sche Beru­fe gewor­ben hat (Gold). Außer­dem das wun­der­bar ein­fühl­sam und anspre­chend rea­li­sier­te Maga­zin der Alli­anz Deutsch­land zum schwie­ri­gen The­ma Demenz (Gold), sowie der „Insol­venz­kri­mi“ mit dem die Ulmer PLUTA Rechts­an­walts GmbH das Tabu­the­ma Insol­venz mit einer Film­sto­ry für jeden ver­ständ­lich erklär­te. (Spe­cial Award) Wei­ter­le­sen →

Fehlpass ins Leere

Wie in Düsseldorf ein Versuch scheiterte, mit dem Profifußball über CSR zu reden


Von Andreas Severin

CSR_im_Staendehaus_01Unse­re Lan­des­re­gie­rung in NRW ist wirk­lich zu loben, dass sie dem The­ma CSR und Wirt­schaft gro­ße Auf­merk­sam­keit schenkt. Das grün-rote Tan­dem Sven­ja Schul­ze und Garrelt Duin geben sich sicht­bar Mühe, den Dia­log mit der Wirt­schaft aus den Hin­ter­zim­mern der Aus­schüs­se und Lob­by­is­ten her­aus und in die öffent­li­che Dis­kus­si­on zu füh­ren. Der Kon­gress „Fort­schritt gestal­ten“ im ver­gan­ge­nen Dezem­ber war ein wich­ti­ges Zei­chen in Rich­tung Unter­neh­men und Bür­ger, dass ange­sichts schwie­ri­ger Zukunfts­fra­gen, Poli­tik mehr denn je der öffent­li­chen Rück­kopp­lung bedarf. Lei­der sind die Ange­bo­te nicht immer hin­rei­chend durch­dacht. War der Kon­gress zwar in den Arbeits­grup­pen hoch­wer­tig besetzt, fehl­te es der Ver­an­stal­tung an einem über­zeu­gen­den Kon­zept den Dia­log zu struk­tu­rie­ren und Input in den wei­te­ren poli­ti­schen Pro­zess zu inte­grie­ren. Wei­ter­le­sen →

Das Imperium schlägt zurück!

Bericht vom deutschen GRI G4 Launch-Event in Frankfurt


Von Andreas Severin
Christine Koblun, GRI Launch Event G4

Chris­ti­ne Koblun führ­te in die neu­en Reporting-Gui­de­li­nes ein

Groß war der Andrang beim deut­schen Launch-Event zur Ein­füh­rung in die vier­te Gene­ra­ti­on (G4) der Gui­de­li­nes der Glo­bal Reporting Initia­ti­ve (GRI). Über ein­hun­dert Teil­neh­mer waren der Ein­la­dung in den Esch­bor­ner „Cube“ der Deut­schen Bör­se AG gefolgt. Als am sel­ben Ort vor knapp drei Jah­ren eine Anhö­rung zur dama­li­gen Ent­wurfs­fas­sung der G4 statt­fand und noch kon­kre­te Ein­fluss­nah­me auf die End­fas­sung mög­lich war, hat­ten sich gera­de mal 30 Leu­te ein­ge­fun­den.
Der Wake-up Call erfolg­te offen­bar am 22. Mai 2013 in Ams­ter­dam. Seit­dem an die­sem Tag die Vor­stel­lung der neu­en Gui­de­li­nes erfolg­te, ist es mit Ruhe und Ord­nung im deut­schen Reporting-Spren­gel vor­bei. Wer­den wir uns im Ran­king hal­ten kön­nen? Müs­sen wir GRI viel­leicht auf­ge­ben? Reicht die Zeit, um uns auf den neu­en Stan­dard aus­zu­rich­ten? Sol­che Fra­gen berei­ten man­chem Reporting-Ver­ant­wort­li­chen mitt­ler­wei­le schlaf­lo­se Näch­te. Wei­ter­le­sen →

»Echte Liebe« und viel Edelmetall bei den ECON Awards 2013


Von Andreas Severin
Begehrte Trophäen - die ECON Awards

Begehr­te Tro­phä­en - die ECON Awards

Einen Tag bevor in Wies­ba­den der Deut­sche PR-Preis ver­ge­ben wur­de, rich­te­te die Bran­che bereits  ihre Auf­merk­sam­keit auf eine ande­re Preis­ver­lei­hung im ehr­wür­di­gen Ber­li­ner Hum­boldt Car­ré. Zum sieb­ten Mal wur­den dort am 24. Okto­ber her­aus­ra­gen­de Leis­tun­gen in der Unter­neh­mens­kom­mu­ni­ka­ti­on mit dem Econ Award prä­miert. Pla­tin-Aus­zeich­nun­gen sicher­ten sich der Phar­ma­händ­ler Cele­sio mit dem Geschäfts­be­richt 2012, Mit­tel­ständ­ler otto­bock mit der Inte­gra­ti­on der Paralym­pics in die Unter­neh­mens­kul­tur, und Por­sche mit sei­nem Pavil­lon Buch. Mit knapp 200 Gäs­ten war auch in die­sem Jahr die Gala-Teil­nah­me eng auf das Feld der Ein­rei­cher und Nomi­nier­ten beschränkt wor­den, obwohl auch in die­sem Jahr locker ein Viel­fa­ches an Kar­ten hät­te ver­kauft wer­den kön­nen. Wei­ter­le­sen →