Alle Artikel zu Media Relations

Wir lieben Lebensmittel? Nein, wir fürchten sie!

Warum die Erzeuger von Lebensmitteln mutiger kommunizieren müssen.


Von Andreas Severin

 

© Pixabay

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Ein Plä­doy­er von Andre­as Seve­rin

Repor­ter des WDR bekom­men bri­san­tes Film­ma­te­ri­al zuge­spielt. Dar­auf ist zu sehen, wie Fleisch, das auf dem Boden liegt, auf­ge­nom­men und wie­der auf den Zer­le­ge­tisch gewor­fen wird. Die Jour­na­lis­ten wer­fen den Recher­che­ap­pa­rat an und sto­ßen auf einen gro­ßen Geflü­gel­pro­du­zen­ten, der zu den Kun­den des Zer­le­ge­be­triebs gehört. Mit­ar­bei­ter bestä­ti­gen anonym die schmut­zi­ge Pra­xis, ein Lebens­mit­tel­sach­ver­stän­di­ger bekräf­tigt deren Unzu­läs­sig­keit und schließ­lich fin­det sich noch ein Vete­ri­när­amt, das mit­teilt, dass die­se Vor­wür­fe schon seit Mona­ten akten­kun­dig sind. Die Sto­ry ist jetzt rund, hält sich noch ein paar Tage in den Top-Nach­rich­ten und die Repor­ter eilen zum nächs­ten Scoop. Zurück bleibt – Scha­den.

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Prüfstand für den Ernstfall

Wie sich Lebensmittelproduzenten auf mögliche Produktkrisen vorbereiten


Von Jörn Becker
© pexel.com

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Hol­ger K. hat ein Pro­blem. Seit weni­gen Stun­den weiß sein Unter­neh­men, ein nie­der­säch­si­scher Wurst­pro­du­zent, von dem Ver­dacht, dass die Geflü­gel-Mett­wurst des Unter­neh­mens mit Sal­mo­nel­len kon­ta­mi­niert sein könn­te. Die Behör­den erwar­ten inner­halb von zwei Stun­den eine Stel­lung­nah­me des Unter­neh­mens. Zusam­men mit dem eilig ein­be­ru­fe­nen Kri­sen­stab macht sich K. dar­an, über die mitt­ler­wei­le bekann­te Char­gen­num­mer des Pro­duk­tes den Pro­duk­ti­ons- und Lie­fer­weg nach­zu­voll­zie­hen. In der Vor­be­rei­tung eines mög­li­chen Pro­dukt­rück­ru­fes gilt es jetzt dring­lichst her­aus­zu­fin­den, ob sich noch Ware unter der Kon­trol­le des Unter­neh­mens befin­det und gesperrt wer­den kann und der anste­hen­de Pro­dukt­rück­ruf somit regio­nal ein­ge­grenzt wer­den kann.

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Halb-sicher gibt es nicht!

Wie Unternehmen mit mangelhaften Produkten umgehen müssen


Von Andreas Severin
© KWG Rechtsanwälte

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Höchs­te Pro­dukt­qua­li­tät zu jeder Zeit – ein Ziel, das wohl jedes Unter­neh­men anstrebt. Doch auch für den Fall eines Man­gels soll­te sich ein Betrieb gut vor­be­rei­ten, um grö­ße­ren Scha­den abzu­wen­den. Im Inter­view erklärt Rechts­an­walt Dr. Mar­kus Gru­be von der Kanz­lei für Lebens­mit­tel- und Ver­brauchs­gü­ter­recht, KWG Rechts­an­wäl­te, wor­auf es im Ernst­fall ankommt.

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Menetekel Lebensmittelwarnung

Wie sich der Kommunikationsdruck auf die Produzenten von Lebensmitteln erhöht


Von Andreas Severin
© lebensmittelwarnung.eu

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148 Lebens­mit­tel wur­den 2016 zurück­ge­ru­fen - etwa 50 Pro­zent mehr als im Vor­jahr. Das geht aus Zah­len des Bun­des­amts für Ver­brau­cher­schutz und Lebens­mit­tel­si­cher­heit (BVL) her­vor, die Ende März von der Fun­ke-Grup­pe ver­öf­fent­licht wur­de. Das wäre eine signi­fi­kan­te, gut 50-pro­zen­ti­ge Stei­ge­rung gegen­über den knapp 100 in 2015 zurück­ge­ru­fe­nen Lebens­mit­teln.

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Die, die Wörter mit Fingerspitzen auf Goldwaagen legen

Über die enorme Verantwortung der Dolmetscher auf dem G20-Gipfel


Von Andreas Severin
Große Sprachvielfalt beim Treffen der G20

Gro­ße Spra­chen­viel­falt beim Tref­fen der G20 © shut­ter­stock

Wenn am Don­ners­tag die Staats­chefs der 20 wich­tigs­ten Indus­trie- und Schwel­len­län­der zusam­men­kom­men, um die gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen der Welt­po­li­tik zu ver­han­deln, dann wird sich zei­gen müs­sen, ob die Regie­ren­den und ihre Reden­schrei­ber die rich­ti­gen Wor­te fin­den. Eine Schlüs­sel­rol­le vor Ort wird wie­der ein­mal den Dol­met­schern zukom­men, dar­un­ter pro­fi­lier­te Mit­glie­der des Ver­bands der Kon­fe­renz­dol­met­scher (VKD).  Rund um das Gip­fel­ge­sche­hen wer­den die Exper­ten des füh­ren­den Ver­bands für die rei­bungs­lo­se Ver­stän­di­gung sor­gen. Sie müs­sen Höchst­leis­tun­gen voll­brin­gen, sei es bei den gro­ßen Anspra­chen im Ple­num oder in klei­nen Ver­hand­lungs­run­den. Denn hier wer­den Wor­te sprich­wört­lich auf die Gold­waa­ge gelegt und jede Unacht­sam­keit kann den Fort­gang der Ver­hand­lun­gen erschwe­ren.

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Voll vor die Wand

Wir haben unseren Redakteur und Automobilexperten Karsten Pohl einmal um eine Einordnung der aktuellen VW-Krise gebeten. Er hat sich nicht lange bitten lassen. Eine Empörung.


Von Karsten Pohl

Volkswagen Group Night ?On the Move", IAA Frankfurt 2015Erin­nert sich noch jemand an den Audi 5000? Die­se auto­mo­bi­le Geschmacks­ver­ir­rung, die bei uns als Audi 200 fir­mier­te, war Mit­te der 1980er Jah­re Audis Ver­such, auf dem US-ame­ri­ka­ni­schen Auto­markt Fuß zu fas­sen. Und, klingelt‘s nun? Moment mal, wer­den die Älte­ren unter uns jetzt viel­leicht sagen: Audi? USA? Da war doch was. Getrie­be­pro­ble­me? Auf­fahr­un­fäl­le? Tote und Ver­letz­te? Image-Total­scha­den? Stimmt genau. Die kan­ti­ge Kis­te 5000 war in den USA in die Schlag­zei­len gefah­ren, weil sich das Vehi­kel selbst­tä­tig in Bewe­gung gesetzt und dadurch Unfäl­le pro­vo­ziert haben soll. Bos­haf­te Natu­ren wer­den sagen, das waren Audis ers­te Schrit­te zum auto­no­men Fah­ren. War aber alles Blöd­sinn. Spä­ter kam her­aus, es war alles eine Medi­en­lü­ge, die Unfäl­le waren durch Bedie­nungs­feh­ler unfä­hi­ger Auto­fah­rer pas­siert. Und was mach­te Audi? Die taten so – und zwar zu Recht –, als wäre das alles Quatsch. Ex-Audi-Boss Fer­di­nand Piech nahm den gan­zen Auf­ruhr im sie­ges­si­che­ren Gefühl des Inge­nieurs, das ver­meint­lich bes­te Auto der Welt kon­stru­iert zu haben, gar nicht ernst und grins­te nur. Audi mach­te ein­fach die Kun­den ver­ant­wort­lich. Das kam bei der ame­ri­ka­ni­schen Öffent­lich­keit aber gar nicht gut an. Die Absät­ze rausch­ten in den Kel­ler. Dass Audi am Ende von jeder Schuld frei­ge­spro­chen wur­de, spiel­te da schon kei­ne Rol­le mehr. Der wirt­schaft­li­che Scha­den war bereits immens. Noch heu­te lei­det die Mar­ke mit den vier Rin­gen unter den Vor­fäl­len und liegt beim Absatz in den USA hin­ter Mer­ce­des-Benz und BMW zurück. So ein Desas­ter soll­te nie wie­der pas­sie­ren, schwor Piech damals. Doch Geschich­te wie­der­holt sich offen­bar doch. Und jetzt ist nicht nur Audi, son­dern gleich der gan­ze Mut­ter­kon­zern Volks­wa­gen dran. Nur wesent­lich schlim­mer. Wei­ter­le­sen →

Lohn für Mut und Qualität

Jurymitglied Andreas Severin mit Eindrücken von den ECON Awards 2014


Von Andreas Severin
ECON Awards 2014: Daimler CEO Dr. Zetsche, Handelsblatt Ressortleiter Unternehmen und der Leiter des Frankfurter Büros, Jens Koenen, crossrelations-Geschäftsführer Andreas Severin

ECON Awards 2014: Daim­ler CEO Dr. Zet­sche, Han­dels­blatt Res­sort­lei­ter Unter­neh­men, Wolf­gang Reu­ter sowie der Lei­ter des Frank­fur­ter Büros, Jens Koe­nen und cross­re­la­ti­ons-Geschäfts­füh­rer Andre­as Seve­rin © Tho­mas Rosen­thal

Groß­ar­ti­ge Fei­er­stim­mung bei der Ver­lei­hung der ECON Awards am Don­ners­tag­abend in Ber­lin. Ort des Gesche­hens war das Gebäu­de der Mana­ger­hoch­schu­le  „European School of Manage­ment and Tech­no­lo­gy“ (ESMT), vor­mals bes­ser bekannt als das ehe­ma­li­ge Staats­rats­ge­bäu­de der alten DDR.

Gro­ße Span­nung herrsch­te unter den Gäs­ten im Fest­saal der ESMT als unser Jury­vor­sit­zen­der, Klaus Rai­ner Kirch­hoff, die Preis­ver­lei­hungs­ze­re­mo­nie eröff­ne­te. Hier end­lich soll­te bekannt­ge­ge­ben wer­den, für wel­che Ein­rei­chun­gen sich die Jury bei ihrem Tref­fen im Juni ent­schie­den hat­te. Erfreu­li­cher­wei­se waren ganz offen­sicht­lich kei­ne Ent­schei­dun­gen im Vor­feld durch­ge­si­ckert, so dass sich tat­säch­lich der ein oder ande­re Unter­neh­mens­ver­tre­ter ehr­lich über­rascht auf der Büh­ne wie­der­fand.

Höhe­punkt war natür­lich die Ehrung von Daim­ler-Chef Die­ter Zet­sche als „Per­sön­lich­keit des Jah­res“. Wer mit ihm spricht, merkt sehr schnell, dass er hier einen wür­di­gen Preis­trä­ger vor sich hat. Ganz und gar nicht die Art Top Mana­ger, die sich nur in abge­schirm­ter Distanz sicher fühlt. Eher einer, der in der Begeg­nung schnell Ehr­furchts­bar­rie­ren über­win­det, auf alle direkt mit einem war­men Gruß zugeht und auf­merk­sam zuhö­ren kann. Weni­ge Minu­ten der per­sön­li­chen Begeg­nung rei­chen hier, um sich vor­stel­len zu kön­nen, wie die­ser Mann damals in der Kri­se des Unter­neh­mens für neu­es Ver­trau­en und Zuver­sicht gesorgt hat.

Wer es bei den ein­ge­reich­ten Arbei­ten schließ­lich aufs Trepp­chen geschafft hat, das kann man ab sofort hier nach­le­sen. Zu mei­nen per­sön­li­chen High­lights der ande­ren Kate­go­ri­en gehö­ren klar die Gue­ril­la-Kam­pa­gne „Goe­the goes Gue­ril­la“ mit der das TECHNOSEUM Lan­des­mu­se­um für Tech­nik und Arbeit in Mann­heim neu­en Nach­wuchs für natur­wis­sen­schaft­lich-tech­ni­sche Beru­fe gewor­ben hat (Gold). Außer­dem das wun­der­bar ein­fühl­sam und anspre­chend rea­li­sier­te Maga­zin der Alli­anz Deutsch­land zum schwie­ri­gen The­ma Demenz (Gold), sowie der „Insol­venz­kri­mi“ mit dem die Ulmer PLUTA Rechts­an­walts GmbH das Tabu­the­ma Insol­venz mit einer Film­sto­ry für jeden ver­ständ­lich erklär­te. (Spe­cial Award) Wei­ter­le­sen →

European Dairy Award und PriMax 2012 in Berlin verliehen


Von agenturadmin

Zufrie­de­ne Preis­trä­ger 2012

Für die Milch­wirt­schaft war der 22. Janu­ar 2013 ein wich­ti­ger Tag. Im Rah­men der Ber­li­ner Grü­nen Woche wur­den die in der Bran­che begehr­ten jähr­li­chen Spit­zen­prei­se der DLG ver­ge­ben. Der European Dai­ry Award und der Pri­Max gehö­ren zu den füh­ren­den Unter­neh­mens­aus­zeich­nun­gen der euro­päi­schen Milch­wirt­schaft. Die bei­den Prei­se wer­den nur an aus­ge­wähl­te Qua­li­täts­her­stel­ler von Milch­er­zeug­nis­sen ver­ge­ben, die in den jähr­lich statt­fin­den­den DLG-Lebens­mit­tel­tests mit her­vor­ra­gen­den Ergeb­nis­sen über­zeu­gen konn­ten.

cross­re­la­ti­ons-Geschäfts­füh­rer Andre­as Seve­rin war in die­sem Jahr ein­ge­la­den wor­den, vor der Preis­ver­lei­hung zu den aktu­el­len kom­mu­ni­ka­ti­ven Her­aus­for­de­run­gen der Lebens­mit­tel­bran­che zu spre­chen. Klar wur­de auch hier­bei: Offen­heit, Trans­pa­renz und ein kla­res Bekennt­nis zur Pro­dukt­qua­li­tät sind die bes­ten Vor­aus­set­zun­gen, Ver­trau­ens­kri­sen vor­zu­beu­gen.

Für die bes­te Gesamt­leis­tung in allen DLG-Qua­li­täts­prü­fun­gen für Milch­er­zeug­nis­se wur­de in die­sem Jahr das DMK Deut­sches Milch­kon­tor aus Evers­win­kel mit dem European Dai­ry Award aus­ge­zeich­net. Das her­vor­ra­gen­de Abschnei­den des Unter­neh­mens wird durch je einen Pri­Max für her­vor­ra­gen­de Qua­li­täts­pro­duk­te im Gel­ben Sor­ti­ment (Käse und Frisch­kä­se) und im Wei­ßen Sor­ti­ment (Milch­er­zeug­nis­se) unter­stri­chen.

Mit dem Pri­Max zeich­net das DLG-Test­zen­trum Lebens­mit­tel seit 1998 jähr­lich ins­ge­samt zehn deut­sche und aus­län­di­sche Unter­neh­men der Milch­bran­che aus. Die Fir­men­aus­zeich­nung wird an Spe­zia­lis­ten der Wei­ßen Linie (Milch­pro­duk­te) und der Gel­ben Linie (Käse­pro­duk­te) ver­ge­ben. Für ihre über­zeu­gen­de Pro­dukt­qua­li­tät im Wei­ßen Sor­ti­ment zeich­ne­te die DLG fol­gen­de Unter­neh­men aus: DMK Deut­sches Milch­kon­tor (Evers­win­kel), Fries­land-Cam­pi­na Ger­ma­ny (Heil­bronn), Zott (Mer­tin­gen) sowie die öster­rei­chi­sche Mol­ke­rei Kärt­ner­milch und das däni­sche Unter­neh­men Arla Foods. Für ihren Qua­li­täts­auf­tritt in den DLG-Prü­fun­gen der Gel­ben Linie erhiel­ten neben dem DMK Deut­sches Milch­kon­tor (Evers­win­kel), die Kar­wen­del Wer­ke (Buch­loe), Hoch­land (Hei­men­kir­chen) sowie Arla Foods (Däne­mark) und das nie­der­län­di­sche Unter­neh­men Fries­land­Cam­pi­na Chee­se den renom­mier­ten Preis.

DLG-Lebensmitteltage diskutieren „Brennpunkt Lebensmittelkommunikation“


Von Andreas Severin

Wenn sich in die­sem Jahr am 17. und 18. Sep­tem­ber die Lebens­mit­tel­bran­che zu den 7. DLG-Lebens­mit­tel­ta­gen in Darm­stadt ein­fin­det, wer­den sich die rund 600 Ver­tre­ter aus For­schung und Pra­xis mit einem bri­san­ten The­ma befas­sen: Im Mit­tel­punkt der zwei­tä­gi­gen Ver­an­stal­tung ste­hen die zuneh­men­den The­ma­ti­sie­run­gen von Pro­dukt­kri­sen und Her­stel­ler­ver­ant­wor­tung sowie das damit ver­bun­de­ne Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ver­hal­ten.

Miss­trau­en und Kon­flik­te schei­nen zuse­hends die Bezie­hun­gen zwi­schen Ver­brau­chern und  Poli­tik einer­seits sowie den Pro­du­zen­ten und Händ­lern von Lebens­mit­teln ande­rer­seits zu belas­ten. Dabei ist allen klar: Wie kaum ein ande­res Gut benö­ti­gen Lebens­mit­tel und deren Her­stel­ler das Ver­trau­en der Kun­den.

Neue Anfor­de­run­gen an die Trans­pa­renz von Pro­dukt und Pro­duk­ti­on, die Repu­ta­ti­on des Unter­neh­mens hin­ter dem Pro­dukt und die Kon­fron­ta­ti­on mit Ver­brau­cher­or­ga­ni­sa­tio­nen set­zen die Lebens­mit­tel­wirt­schaft zuneh­mend unter Kom­mu­ni­ka­ti­ons­druck. Wel­che Erwar­tun­gen haben Ver­brau­cher heu­te an Lebens­mit­tel und Pro­dukt­in­for­ma­tio­nen? In wel­chem Maße tra­gen Inter­net­por­ta­le wie „Lebens­mit­tel­klar­heit und Wahr­heit“, das neue Ver­brau­cher­infor­ma­ti­ons­recht und Clean-Label-Stra­te­gi­en zur Auf­klä­rung oder aber auch zur Ver­un­si­che­rung bei? Was müs­sen Unter­neh­men ler­nen, um dem kom­mu­ni­ka­ti­ven Druck, den Online-Kam­pa­gnen und das Soci­al web erzeu­gen, stand­hal­ten zu kön­nen?

Eine Podi­ums­dis­kus­si­on wird sich am 18. Sep­tem­ber 2012 ab 11 Uhr mit die­sen Fra­ge­stel­lun­gen befas­sen. Zur Ein­füh­rung wird Johan­nes Dorn für das Markt­for­schungs­in­sti­tut Rhein­gold Ein­bli­cke in die psy­cho­lo­gi­sche Funk­ti­on von Ver­trau­en und Qua­li­täts­ver­spre­chen geben. Außer­dem wird Gün­ther Nes­sel von der Agen­tur tas­te die Ergeb­nis­se der aktu­el­len DLG-Stu­die zu Lebens­mit­tel­kom­mu­ni­ka­ti­on und Ver­brau­cher­er­war­tun­gen vor­stel­len. Für cross­re­la­ti­ons wird Andre­as Seve­rin zu der Dis­kus­si­on bei­tra­gen und auf­zei­gen, wie sich Unter­neh­men mit der rich­ti­gen Hal­tung und einer pro­fes­sio­nel­len Sys­te­ma­tik auf die nächs­te Pro­dukt- oder Ver­trau­ens­kri­se vor­be­rei­ten kön­nen.

 

xfive: Unsere Empfehlungen für die Medienbeobachtung


Von agenturadmin

Ob Print oder Online - wer wis­sen will, ob sei­ne Medi­en­ar­beit ver­fängt, kommt um ein kon­se­quen­tes Moni­to­ring nicht her­um. Grund genug, in den xfi­ve ein­mal die ent­spre­chen­den Dienst­leis­ter unter die Lupe zu neh­men.

 

 

  1. press­re­la­ti­ons: Der Anbie­ter ist spe­zia­li­siert auf digi­ta­le Medi­en­be­ob­ach­tung und Medi­en­ana­ly­se und bie­tet für sei­ne Kun­den Indi­vi­dual­lö­sun­gen an.
  2. Aus­schnitt: Der Dienst­leis­ter greift auf Erfah­run­gen aus über 60 Jah­ren zurück. Vor allem im Print­be­reich stark.
  3. Land­au: Moni­to­ring-Leis­tun­gen in Print­me­di­en, TV und online.
  4. info­paq: Bie­tet einen Full-Ser­vice mit Medi­en­be­ob­ach­tung, Medi­en­ana­ly­se, Pres­se­spie­gel und Soci­al Media.
  5. Uni­cep­ta: Stark im Soci­al Media-Moni­to­ring.

Wir freu­en uns über Ergän­zun­gen und Anre­gun­gen. Ein­fach hier kom­men­tie­ren oder mit dem Hash­tag #xfi­ve twee­ten. Außer­dem dis­ku­tie­ren wir auch ger­ne auf Face­book und Goog­le+ ver­tre­ten.

Keine leeren Hüllen“

Was PR in der Verpackungsbranche leisten muss


Von agenturadmin
Thomas Röhl

Tho­mas Röhl ist Redak­ti­ons­lei­ter der Maga­zi­ne Pack­Re­port und Pack­Mit­tel

cross­re­la­ti­ons sprach mit Tho­mas Röhl, Redak­ti­ons­lei­ter der Maga­zi­ne Pack­Re­port und Pack­Mit­tel, über die Unter­neh­mens­kom­mu­ni­ka­ti­on in der Ver­pa­ckungs­bran­che. Der 48-Jäh­ri­ge ist seit 2008 lei­ten­der Redak­teur der bei­den Ver­pa­ckungs­ti­tel, die im Deut­schen Fach­ver­lag, Frank­furt am Main, erschei­nen.

Was sind für Sie aktu­ell die wich­tigs­ten The­men in der Ver­pa­ckungs­bran­che?

Das sind einer­seits Nach­hal­tig­keits­the­men wie Ener­gie- und Roh­stoff­ef­fi­zi­enz, ande­rer­seits der Klas­si­ker Sicher­heit: bei­spiels­wei­se die Migra­ti­on von gesund­heits­schäd­li­chen Stof­fen aus der Ver­pa­ckung in Lebens­mit­tel. Im Ver­pa­ckungs­ma­schi­nen­bau sind es die The­men Auto­ma­ti­sie­rung und Pro­duk­ti­ons­kos­ten­op­ti­mie­rung.

Was erwar­ten Sie inhalt­lich von einer Unter­neh­mens­kom­mu­ni­ka­ti­on /​ einer Agen­tur aus der Ver­pa­ckungs­in­dus­trie?

Hilf­reich sind die Infor­ma­tio­nen, bei denen ich auf einen Blick sehen kann, ob die auch für unse­re Leser inter­es­sant sind. Auf einen Blick mei­ne ich dabei durch­aus wört­lich. Mel­dun­gen die nur noch Super­la­ti­ve und Plat­ti­tü­den ent­hal­ten, sind ein­sei­tig und als Infor­ma­ti­on für unse­re Leser kaum geeig­net. Lei­der ist dies in der heu­ti­gen Unter­neh­mens­kom­mu­ni­ka­ti­on weit ver­brei­te­te Pra­xis. Schlimm sind auch Infor­ma­tio­nen, die nicht unse­re Leser betref­fen. Im Pack­Re­port will kei­ner lesen, dass ein Trak­tor­her­stel­ler ein neu­es Brems­sys­tem auf den Markt gebracht hat. War­um schickt man uns sol­che Infor­ma­tio­nen? Wei­ter­le­sen →

Vertrauen gibt’s nur beim Händler

Lebhafte Diskussion zur Elektromobilität beim 5. NoAE-Projekttag


Von Karsten Pohl

Mit gro­ßer Auf­merk­sam­keit und regem Inter­es­se wur­de am 18. April die Podi­ums­dis­kus­si­on im Rah­men des 5. NoAE-Pro­jekt­tags zur Mobi­li­tät der Zukunft in Düs­sel­dorf ver­folgt. cross­re­la­ti­ons hat­te als Medi­en­part­ner des Net­work of Auto­mo­ti­ve Excel­lence (NoAE) zu der Ver­an­stal­tung gela­den und mit der durch­aus auch pro­vo­kant gestell­ten Fra­ge „Elek­tro­mo­bi­li­tät: Will die Indus­trie nicht lie­fern oder der Kun­de nicht kau­fen?“ den Nerv des media­len Dau­er­the­mas „Wie fah­ren wir denn mor­gen?“ voll getrof­fen.

Den Auf­takt der gut ein­stün­di­gen Dis­kus­si­on, die cross­re­la­ti­ons-Geschäfts­füh­rer Andre­as Seve­rin mode­rier­te, besorg­te ein psy­cho­lo­gi­scher Markt­for­scher. Dirk Ziems von con­cept m war­te­te gleich mit einer Rei­he inter­es­san­ter Erkennt­nis­se zum Auto­kun­den­ver­hal­ten auf. Der Psy­cho­lo­ge ver­wies unter ande­rem auf zahl­rei­che Bei­spie­le aus ande­ren Berei­chen, wie die all­ge­gen­wär­ti­gen Smart­pho­nes, bei denen sich durch das Ver­ste­hen des Vor­teils neu­er Pro­duk­te das Ver­hal­ten der Kon­su­men­ten geän­dert habe. Anders dage­gen beim Auto. „Der Kun­de ist nicht wirk­lich bereit als Öko­pio­nier vor­weg­zu­ge­hen“, sag­te Ziems. Das sol­le doch bit­te­schön die Indus­trie machen. Denn: Auto ist Auto. „Der Kun­de war­tet lie­ber auf neue Pro­duk­te der Her­stel­ler“, so der Markt­for­scher. Nicht eben kun­den­freund­lich sind für Ziems auch man­che soge­nann­te Inno­va­tio­nen: „Vie­le neue ‚tech­ni­sche Hel­fer’ ent­mün­di­gen den Mensch am Lenk­rad auch ein Stück weit.“

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