Alle Artikel zu Marketing Communications

Bunt gegen Grau. Wie apetito Leben in den Nachhaltigkeitsbericht bringt


Von Andreas Severin

Wer sich die Trends in der Nach­hal­tig­keits­be­richt­erstat­tung anschaut, wird fest­stel­len, dass zwei wesent­li­che Ent­wick­lun­gen die Cha­rak­te­ris­tik bestim­men: Nach­hal­tig­keits­be­rich­te wer­den einer­seits digi­ta­ler und inter­ak­ti­ver und ermög­li­chen den Nut­zern einen schnel­le­ren und effek­ti­ve­ren Zugang zu aktu­el­len Infor­ma­tio­nen, vor allem aber auch deut­lich mehr an Inter­ak­tio­nen mit dem berich­ten­den Unter­neh­men. Gleich­zei­tig sehen wir, vor allem bei gro­ßen Unter­neh­men, einen ver­stärk­ten Trend zu inte­grier­ten oder kom­bi­nier­ten Berich­ten und damit einer zuneh­men­den Kon­ver­genz von Nach­hal­tig­keits- und Geschäfts­be­richt. Die­ses „Stream­li­ning“ des Repor­tings bil­det zwar den not­wen­di­gen inte­grier­ten Blick auf Geschäfts­zie­le und –pro­zes­se ab, hat sich aber in den meis­ten Fäl­len noch kei­nem ein­heit­li­chen Stan­dard unter­wor­fen. Bei den meis­ten Berich­ten erkennt man statt­des­sen, dass die Hand­schrift und Her­an­ge­hens­wei­se an den nicht-finan­zi­el­len Bericht zuneh­mend dem Cha­rak­ter des Geschäfts­be­richts ange­gli­chen wird. Das ist scha­de und eine Fokus­sie­rung auf die (über­wie­gend insti­tu­tio­nel­len) Ziel­grup­pen des finan­ci­al repor­tings ver­schenkt wich­ti­ge Kom­mu­ni­ka­ti­ons- und Ver­trau­ens­po­ten­zia­le bei ande­ren klas­si­schen Sta­ke­hol­dern der Nach­hal­tig­keits­be­richt­erstat­tung. Vie­les, was hier in den letz­ten Jah­ren ent­stan­den ist, mag den damit zusätz­lich befass­ten Wirt­schafts­prü­fern und Ana­lys­ten Spaß machen, sol­che Blei- und Fak­ten­wüs­ten bie­ten aber ande­ren Ziel­grup­pen kei­nen lebens­na­hen Ein­blick mehr in den unter­neh­me­ri­schen All­tag nach­hal­tig­keits­ori­en­tier­ten Han­delns. Wer sei­ne Nach­hal­tig­keits­leis­tung bei Geschäfts­part­nern, NGOs, den eige­nen Mit­ar­bei­tern oder sogar gegen­über Kun­den pro­fi­lie­ren möch­te, soll­te tun­lichst einst­wei­len auf einen eigen­stän­di­gen Nach­hal­tig­keits­be­richt set­zen. Aber auch bei die­sen bil­det sich eine erkenn­ba­re For­ma­li­sie­rung der Berichts­pra­xis her­aus. Über 80 Pro­zent der Berich­te ori­en­tie­ren sich an füh­ren­den Repor­ting­stan­dards und tra­gen ohne Zwei­fel zur gewünsch­ten Ver­gleich­bar­keit bei. Unbe­merkt von der (Fach-)Öffentlichkeit indes dro­hen kom­mu­ni­ka­ti­ve Qua­li­tä­ten mehr und mehr ein­ge­eb­net zu wer­den. Unter­neh­mens­kul­tur, Iden­ti­fi­ka­ti­ons­the­men der Mit­ar­bei­ter, Abbil­dun­gen von Men­schen, Visua­li­sie­run­gen von Zusam­men­hän­gen und Daten und schließ­lich Geschich­ten, die Nach­hal­tig­keit aus der Abs­trak­ti­on in ein rea­les Erle­ben über­füh­ren kön­nen, sind inhalt­li­che Man­gel­wa­re gewor­den. Die bun­te Viel­falt der Nach­hal­tig­keit weicht zuse­hends dem Ein­heits­grau der Con­trol­ler und Regu­lie­rer.

Dass man sol­chen Trends auch eine muti­ge Alter­na­ti­ve ent­ge­gen­set­zen kann, ohne die qua­li­ta­ti­ve „Wesent­lich­keit“ des Berichts­ge­halts zu schwä­chen, zeigt unser Kun­de ape­ti­to in sei­ner aktu­el­len Nach­hal­tig­keits­be­richt­erstat­tung. Der Ver­pfle­gungs­spe­zia­list aus Rhei­ne, geprägt von den Wer­ten eines mit­tel­stän­di­schen Fami­li­en­un­ter­neh­mens, hat sei­ne Nach­hal­tig­keits­pra­xis nicht nur in eine geleb­te Unter­neh­mens­kul­tur über­führt, son­dern schafft das Kunst­stück, eine Bericht­erstat­tung zu rea­li­sie­ren, die höchs­ten inter­na­tio­na­len Stan­dards genügt (Glo­bal Com­pact, GRI Stan­dards, Sustainab­le Deve­lop­ment Goals), die­se aber gleich­zei­tig ver­ständ­lich und höchst unter­halt­sam prä­sen­tiert. Was hier ent­stan­den ist, ist ein ful­mi­nan­ter Ein­blick in eine unter­neh­me­ri­sche Pra­xis, die, von der Beschaf­fung der Roh­stof­fe über die Lie­fer­ket­te bis hin zum „Tisch­gast“, kei­nen Ver­ant­wor­tungs­as­pekt aus­klam­mert und dem es dabei den­noch gelingt, über span­nen­de Geschich­ten und gelun­ge­ne, far­ben­fro­he Visua­li­sie­run­gen selbst auf die sonst eher drö­gen The­men der Nach­hal­tig­keits­be­richt­erstat­tung Appe­tit zu machen. Es bleibt zu hof­fen, dass die­ser Ansatz Schu­le macht und auch in der beim The­ma Nach­hal­tig­keits­be­richt­erstat­tung immer noch sehr zurück­hal­ten­den Lebens­mit­tel­bran­che vie­le ande­re Unter­neh­men ermun­tert, sich die­ser The­ma­tik kom­mu­ni­ka­tiv offen­si­ver zuzu­wen­den.

Die Maschine denkt schneller – aber wir sind schlauer


Von Karsten Pohl

Der 2. Tec­Talk Digi­ta­le Trans­for­ma­ti­on nahm Künst­li­che Intel­li­genz und maschi­nel­les Ler­nen ins Visier

Siri und Ale­xa hei­ßen die ers­ten Pro­mis der Sze­ne. Eini­ger­ma­ßen geräusch­los sind sie in vie­le Haus­hal­te ein­ge­zo­gen und unter­stüt­zen mit klei­nen Online-Dienst­leis­tun­gen den All­tag der Bewoh­ner. Dass mit den bei­den Sprach­as­sis­ten­tin­nen von Apple und Ama­zon gleich­zei­tig auch Künst­li­che Intel­li­genz (KI) und maschi­nel­les Ler­nen (ML) Teil des Fami­li­en­le­bens wur­den, rea­li­sie­ren die meis­ten eher noch nicht. „ KI“, das hört sich für vie­le bei uns wohl auch immer noch eher nach Sci­ence Fic­tion als nach All­tag an. Das passt ins Bild, gilt Deutsch­land doch auch nicht gera­de als Pio­nier auf die­sem Gebiet. Mitt­ler­wei­le aber ver­geht kaum ein Tag, ohne dass von KI die Rede ist. Intel­li­gen­te Autos, intel­li­gen­te Tele­fo­ne, intel­li­gen­te Com­pu­ter und intel­li­gen­te Über­wa­chungs­sys­te­me - sie bestim­men zuneh­mend unser täg­li­ches Leben. Die Fähig­kei­ten von Maschi­nen und Sys­te­men, mensch­li­ches Ver­hal­ten nach­zu­ah­men, nimmt rasant Fahrt auf und dringt in immer neue Berei­che vor. Ob in der Medi­zin, im Han­del, im Haus­halt oder im Ver­kehr - über­all ist die KI auf dem Vor­marsch. Der Sie­ges­zug intel­li­gen­ter Gerä­te scheint heu­te unauf­halt­bar.

Auf­re­gen­de neue Tech­no­lo­gi­en und deren Bedeu­tung für die Kom­mu­ni­ka­ti­ons­pra­xis, das mach­ten KI und ML denn auch zu einem span­nen­den The­men­feld für die zwei­te Aus­ga­be des „Tec­Talk Digi­ta­le Trans­for­ma­ti­on“. cross­re­la­ti­ons und der Indus­trie 4.0-Spezialist ITQ hat­ten für den 19. Sep­tem­ber Unter­neh­mer, Wis­sen­schaft­ler und Füh­rungs­kräf­te ins Duis­bur­ger Tec-Cen­ter ein­ge­la­den, um sich mit­ein­an­der in schon ein­ge­spielt locke­rer Atmo­sphä­re von zwei aus­ge­wie­se­nen Exper­ten „auf­schlau­en“ zu las­sen. Dabei war zu erwar­ten, dass auch die Gäs­te schon eini­ges an eige­nem Know-how ein­zu­brin­gen hat­ten.

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crossrelations proudly presents: E-Mobility auf der 50. Essen Motor Show

Sonderschau „E-Mobilität & Smart City“ zeigt Modellneuheiten und Mobilitätslösungen


Von Andreas Severin

Der BMW i3 S von eShare.one - Foto: Rai­ner Schimm/©MESSE ESSEN GmbH

Wenn am 1. Dezem­ber die Essen Motor Show ihre Tore zum 50. Mal öff­net, ist auch cross­re­la­ti­ons brand­works mit am Start des Jubi­lä­ums­e­vents. Zusam­men mit unse­rem lang­jäh­ri­gen Part­ner, dem E-Mobi­li­ty- und Car­sha­ring-Pio­nier Andre­as Alle­brod, von eShare.one und Ruhr­au­to-e, sind wir Gast­ge­ber der Son­der­show „E-Mobi­li­tät & Smart City“.  Auf über 500 Qua­drat­me­tern wer­den wir die nach­hal­ti­gen Neu­hei­ten der  Auto­her­stel­ler prä­sen­tie­ren, dar­un­ter die 2018er E-Autos von BMW, Nis­san Renault, Hyun­dai, Kia, Opel, Smart und Toyo­ta. Gefrag­te Hin­gu­cker wer­den zwei­fels­oh­ne die drei aktu­el­len Model­le des US-Her­stel­lers Tes­la sein, die noch nicht ein­mal auf der dies­jäh­ri­gen IAA zu sehen waren. Eine Beson­der­heit der dies­jäh­ri­gen Son­der­schau wird die Ein­bet­tung der Modell­pa­ra­de in eine „Smart City“-Umgebung sein. Wir zei­gen, wie sich in Zukunft Fahr­zeu­ge mit alter­na­ti­ven Antrie­ben in inno­va­ti­ve städ­ti­sche Mobi­li­täts­mo­del­le ein­bin­den las­sen. Dazu wer­den Inno­gy, Uni­per und ande­re Aus­stel­ler ihre Bei­trä­ge zur Stadt der Zukunft vor­stel­len.

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Wir lieben Lebensmittel? Nein, wir fürchten sie!

Warum die Erzeuger von Lebensmitteln mutiger kommunizieren müssen.


Von Andreas Severin

 

© Pixabay

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Ein Plä­doy­er von Andre­as Seve­rin

Repor­ter des WDR bekom­men bri­san­tes Film­ma­te­ri­al zuge­spielt. Dar­auf ist zu sehen, wie Fleisch, das auf dem Boden liegt, auf­ge­nom­men und wie­der auf den Zer­le­ge­tisch gewor­fen wird. Die Jour­na­lis­ten wer­fen den Recher­che­ap­pa­rat an und sto­ßen auf einen gro­ßen Geflü­gel­pro­du­zen­ten, der zu den Kun­den des Zer­le­ge­be­triebs gehört. Mit­ar­bei­ter bestä­ti­gen anonym die schmut­zi­ge Pra­xis, ein Lebens­mit­tel­sach­ver­stän­di­ger bekräf­tigt deren Unzu­läs­sig­keit und schließ­lich fin­det sich noch ein Vete­ri­när­amt, das mit­teilt, dass die­se Vor­wür­fe schon seit Mona­ten akten­kun­dig sind. Die Sto­ry ist jetzt rund, hält sich noch ein paar Tage in den Top-Nach­rich­ten und die Repor­ter eilen zum nächs­ten Scoop. Zurück bleibt – Scha­den.

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Prüfstand für den Ernstfall

Wie sich Lebensmittelproduzenten auf mögliche Produktkrisen vorbereiten


Von Jörn Becker
© pexel.com

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Hol­ger K. hat ein Pro­blem. Seit weni­gen Stun­den weiß sein Unter­neh­men, ein nie­der­säch­si­scher Wurst­pro­du­zent, von dem Ver­dacht, dass die Geflü­gel-Mett­wurst des Unter­neh­mens mit Sal­mo­nel­len kon­ta­mi­niert sein könn­te. Die Behör­den erwar­ten inner­halb von zwei Stun­den eine Stel­lung­nah­me des Unter­neh­mens. Zusam­men mit dem eilig ein­be­ru­fe­nen Kri­sen­stab macht sich K. dar­an, über die mitt­ler­wei­le bekann­te Char­gen­num­mer des Pro­duk­tes den Pro­duk­ti­ons- und Lie­fer­weg nach­zu­voll­zie­hen. In der Vor­be­rei­tung eines mög­li­chen Pro­dukt­rück­ru­fes gilt es jetzt dring­lichst her­aus­zu­fin­den, ob sich noch Ware unter der Kon­trol­le des Unter­neh­mens befin­det und gesperrt wer­den kann und der anste­hen­de Pro­dukt­rück­ruf somit regio­nal ein­ge­grenzt wer­den kann.

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Halb-sicher gibt es nicht!

Wie Unternehmen mit mangelhaften Produkten umgehen müssen


Von Andreas Severin
© KWG Rechtsanwälte

© KWG Rechts­an­wäl­te

Höchs­te Pro­dukt­qua­li­tät zu jeder Zeit – ein Ziel, das wohl jedes Unter­neh­men anstrebt. Doch auch für den Fall eines Man­gels soll­te sich ein Betrieb gut vor­be­rei­ten, um grö­ße­ren Scha­den abzu­wen­den. Im Inter­view erklärt Rechts­an­walt Dr. Mar­kus Gru­be von der Kanz­lei für Lebens­mit­tel- und Ver­brauchs­gü­ter­recht, KWG Rechts­an­wäl­te, wor­auf es im Ernst­fall ankommt.

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Menetekel Lebensmittelwarnung

Wie sich der Kommunikationsdruck auf die Produzenten von Lebensmitteln erhöht


Von Andreas Severin
© lebensmittelwarnung.eu

© lebensmittelwarnung.eu

148 Lebens­mit­tel wur­den 2016 zurück­ge­ru­fen - etwa 50 Pro­zent mehr als im Vor­jahr. Das geht aus Zah­len des Bun­des­amts für Ver­brau­cher­schutz und Lebens­mit­tel­si­cher­heit (BVL) her­vor, die Ende März von der Fun­ke-Grup­pe ver­öf­fent­licht wur­de. Das wäre eine signi­fi­kan­te, gut 50-pro­zen­ti­ge Stei­ge­rung gegen­über den knapp 100 in 2015 zurück­ge­ru­fe­nen Lebens­mit­teln.

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Die, die Wörter mit Fingerspitzen auf Goldwaagen legen

Über die enorme Verantwortung der Dolmetscher auf dem G20-Gipfel


Von Andreas Severin
Große Sprachvielfalt beim Treffen der G20

Gro­ße Spra­chen­viel­falt beim Tref­fen der G20 © shut­ter­stock

Wenn am Don­ners­tag die Staats­chefs der 20 wich­tigs­ten Indus­trie- und Schwel­len­län­der zusam­men­kom­men, um die gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen der Welt­po­li­tik zu ver­han­deln, dann wird sich zei­gen müs­sen, ob die Regie­ren­den und ihre Reden­schrei­ber die rich­ti­gen Wor­te fin­den. Eine Schlüs­sel­rol­le vor Ort wird wie­der ein­mal den Dol­met­schern zukom­men, dar­un­ter pro­fi­lier­te Mit­glie­der des Ver­bands der Kon­fe­renz­dol­met­scher (VKD).  Rund um das Gip­fel­ge­sche­hen wer­den die Exper­ten des füh­ren­den Ver­bands für die rei­bungs­lo­se Ver­stän­di­gung sor­gen. Sie müs­sen Höchst­leis­tun­gen voll­brin­gen, sei es bei den gro­ßen Anspra­chen im Ple­num oder in klei­nen Ver­hand­lungs­run­den. Denn hier wer­den Wor­te sprich­wört­lich auf die Gold­waa­ge gelegt und jede Unacht­sam­keit kann den Fort­gang der Ver­hand­lun­gen erschwe­ren.

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Verbraucher müssen wieder Vertrauen gewinnen

Die CleanSmoke Coalition lud Hersteller und Händler der Lebensmittelbranche zu ihrem ersten Kongress nach Frankfurt.


Von Karsten Pohl
©crossrelations brandworks

Andre­as Seve­rin beim CleanS­mo­ke Coali­ti­on Con­gress in Frank­furt am Main

Ein umwelt­scho­nen­des Räu­cher­ver­fah­ren soll in Euro­pa bekannt gemacht wer­den. Obwohl es schon seit 60 Jah­ren exis­tiert, ken­nen es immer noch nur weni­ge. Das muss sich ändern.

Die Ver­brau­cher – also wir alle – gal­ten für die Indus­trie lan­ge Zeit als rela­ti­ve Kon­stan­te. Anspruchs­voll zwar, aber zuver­läs­sig und aus­re­chen­bar. Kein Wun­der, müs­sen wir doch alle kau­fen. Zumin­dest, wenn es ums Essen und Trin­ken geht. Doch mitt­ler­wei­le, das bele­gen Stu­di­en, ste­hen die Kon­su­men­ten dem Ange­bot vie­ler Lebens­mit­tel zuneh­mend skep­tisch gegen­über. Zu oft ist ihr Ver­trau­en in den letz­ten Jah­ren miss­braucht wor­den: Gam­mel­fleisch, EHEC, Sal­mo­nel­len, Lis­te­ri­en… die Lis­te der Lebens­mit­tel­skan­da­le lie­ße sich belie­big fort­set­zen. Doch auch wenn die Bran­che mit Trans­pa­renz und Dia­log-Offen­si­ven dage­gen hält – die Ver­brau­cher wol­len lie­ber kla­re Bot­schaf­ten oder Sie­gel. Zudem spielt die Mei­nung Drit­ter eine immer wich­ti­ge­re Rol­le, weil die von Indus­trie und Han­del ange­bo­te­nen Infor­ma­tio­nen vom Kun­den nur schwer auf ihren Wahr­heits­ge­halt zu prü­fen sind.

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trockenzeit - De’Longhi hilft und sucht Unterstützer


Von Jörg Middelkamp

Seit Tagen ste­hen tau­sen­de Häu­ser in den Flut­ge­bie­ten unter Was­ser. Sobald sich das Was­ser zurück­ge­zo­gen hat, müs­sen Decken, Wän­de und Fuß­bö­den schnells­tens wie­der getrock­net wer­den. Das weiß die De´Longhi Deutsch­land GmbH als größ­ter Anbie­ter von mobi­len Luft­ent­feuch­tern. Für sie haben wir die Initia­ti­ve „Tro­cken­zeit“ ins Leben geru­fen: Als Initia­tor spen­det das Unter­neh­men 50 Gerä­te. Und weil De´Longhi weiß, dass Luft­ent­feuch­ter tem­po­rär zum Ein­satz kom­men, zum Bei­spiel bei einem Rohr­bruch oder nach dem Neu­bau, ruft die­se Initia­ti­ve Pri­vat­per­so­nen auf, eige­ne Gerä­te, die nicht mehr gebraucht wer­den, zu spen­den. Die gespen­de­ten Gerä­te wer­den kos­ten­frei vom Tro­cken­zeit­part­ner, dem Express- und Paket­zu­stell­dienst UPS abge­holt und nach Regens­burg und Dres­den gebracht. Von dort ver­teilt sie der Arbei­ter-Sama­ri­ter-Bund (ASB) an die Betrof­fe­nen.

Doch war­um Luft­ent­feuch­ter sam­meln? In den über­flu­te­ten Häu­sern ist schnel­le Trock­nung das A und O. Durch die hohe Luft­feuch­tig­keit in den Räu­men besteht eine grö­ße­re Infek­ti­ons­ge­fahr. Eine man­geln­de Trock­nung der Häu­ser kann zu Schim­mel­bil­dung an Wän­den, Türen und Möbel­stü­cken füh­ren. Schlimms­ten­falls kön­nen Stahl­kon­struk­tio­nen ros­ten, Holz fau­len oder sich ver­for­men sowie Beton und Mör­tel aus­ge­laugt wer­den. Damit wäre die Stand­si­cher­heit des Hau­ses gefähr­det. Luft­ent­feuch­ter hel­fen die­se Fol­ge­schä­den zu ver­hin­dern.

Also, hel­fen Sie mit! Inter­es­sier­te Spen­der fin­den alle Infor­ma­tio­nen zur Luft­ent­feuch­ter-Spen­de und der Abho­lung auf www.trockenzeit.org . Zudem unter­stüt­zen Sie uns bit­te bei der Ver­brei­tung der Hilfs­ak­ti­on über Face­book: www.facebook.de/trockenzeit

crossrelations organisiert 8. Cofresco Forum Roundtable


Von Meike Mueller

Packa­ging avo­ids was­te

Vie­le Kon­su­men­ten beur­tei­len Ver­pa­ckun­gen mit Blick auf das Müll­auf­kom­men kri­tisch. Tat­säch­lich kön­nen die rich­ti­ge Ver­pa­ckung und Lage­rung von Lebens­mit­teln aller­dings in hohem Maße zur Redu­zie­rung von Haus­halts­ab­fäl­len bei­tra­gen. Hier­über dis­ku­tie­ren Exper­ten aus der Ver­pa­ckungs­bran­che beim dies­jäh­ri­gen Round Table des Cfres­co Forums, der unter dem Mot­to „Packa­ging avo­ids was­te – Ver­pa­ckung redu­ziert Lebens­mit­tel­ab­fäl­le“ am 18. April in Bre­mer­ha­ven statt­fin­det. Die Ver­an­stal­tung bie­tet einen umfas­sen­den Über­blick über den Stand der For­schung – und Ein­bli­cke in die Pra­xis:

Im Tech­ni­kum des ttz Bre­mer­ha­ven haben Teil­neh­mer die Mög­lich­keit, im Eigen­ver­such die Sen­so­rik von ver­schie­den gela­ger­ten fri­schen Lebens­mit­teln zu unter­su­chen.

Wie schon die ver­gan­ge­nen Auf­la­gen wird auch der mitt­ler­wei­le 8. Cofres­co Forum Round Table von cross­re­la­ti­ons orga­ni­siert, vom Abste­cken des The­mas und der Inhal­te über die Aus­wahl von Veranstaltungs­ort, Part­ner und Red­nern bis hin zur Durch­füh­rung vor Ort. Bereits seit 2001 arbei­tet die Agen­tur für das Cofres­co Forum und betreut seit­her die Ver­an­stal­tungs­rei­he.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Round Table fin­den Sie auf der Web­site des Cofres­co Forums unter www.cofresco-forum.de.

European Dairy Award und PriMax 2012 in Berlin verliehen


Von agenturadmin

Zufrie­de­ne Preis­trä­ger 2012

Für die Milch­wirt­schaft war der 22. Janu­ar 2013 ein wich­ti­ger Tag. Im Rah­men der Ber­li­ner Grü­nen Woche wur­den die in der Bran­che begehr­ten jähr­li­chen Spit­zen­prei­se der DLG ver­ge­ben. Der European Dai­ry Award und der Pri­Max gehö­ren zu den füh­ren­den Unter­neh­mens­aus­zeich­nun­gen der euro­päi­schen Milch­wirt­schaft. Die bei­den Prei­se wer­den nur an aus­ge­wähl­te Qua­li­täts­her­stel­ler von Milch­er­zeug­nis­sen ver­ge­ben, die in den jähr­lich statt­fin­den­den DLG-Lebens­mit­tel­tests mit her­vor­ra­gen­den Ergeb­nis­sen über­zeu­gen konn­ten.

cross­re­la­ti­ons-Geschäfts­füh­rer Andre­as Seve­rin war in die­sem Jahr ein­ge­la­den wor­den, vor der Preis­ver­lei­hung zu den aktu­el­len kom­mu­ni­ka­ti­ven Her­aus­for­de­run­gen der Lebens­mit­tel­bran­che zu spre­chen. Klar wur­de auch hier­bei: Offen­heit, Trans­pa­renz und ein kla­res Bekennt­nis zur Pro­dukt­qua­li­tät sind die bes­ten Vor­aus­set­zun­gen, Ver­trau­ens­kri­sen vor­zu­beu­gen.

Für die bes­te Gesamt­leis­tung in allen DLG-Qua­li­täts­prü­fun­gen für Milch­er­zeug­nis­se wur­de in die­sem Jahr das DMK Deut­sches Milch­kon­tor aus Evers­win­kel mit dem European Dai­ry Award aus­ge­zeich­net. Das her­vor­ra­gen­de Abschnei­den des Unter­neh­mens wird durch je einen Pri­Max für her­vor­ra­gen­de Qua­li­täts­pro­duk­te im Gel­ben Sor­ti­ment (Käse und Frisch­kä­se) und im Wei­ßen Sor­ti­ment (Milch­er­zeug­nis­se) unter­stri­chen.

Mit dem Pri­Max zeich­net das DLG-Test­zen­trum Lebens­mit­tel seit 1998 jähr­lich ins­ge­samt zehn deut­sche und aus­län­di­sche Unter­neh­men der Milch­bran­che aus. Die Fir­men­aus­zeich­nung wird an Spe­zia­lis­ten der Wei­ßen Linie (Milch­pro­duk­te) und der Gel­ben Linie (Käse­pro­duk­te) ver­ge­ben. Für ihre über­zeu­gen­de Pro­dukt­qua­li­tät im Wei­ßen Sor­ti­ment zeich­ne­te die DLG fol­gen­de Unter­neh­men aus: DMK Deut­sches Milch­kon­tor (Evers­win­kel), Fries­land-Cam­pi­na Ger­ma­ny (Heil­bronn), Zott (Mer­tin­gen) sowie die öster­rei­chi­sche Mol­ke­rei Kärt­ner­milch und das däni­sche Unter­neh­men Arla Foods. Für ihren Qua­li­täts­auf­tritt in den DLG-Prü­fun­gen der Gel­ben Linie erhiel­ten neben dem DMK Deut­sches Milch­kon­tor (Evers­win­kel), die Kar­wen­del Wer­ke (Buch­loe), Hoch­land (Hei­men­kir­chen) sowie Arla Foods (Däne­mark) und das nie­der­län­di­sche Unter­neh­men Fries­land­Cam­pi­na Chee­se den renom­mier­ten Preis.