Alle Artikel zu Marketing Communications

crossrelations proudly presents: E-Mobility auf der 50. Essen Motor Show

Sonderschau „E-Mobilität & Smart City“ zeigt Modellneuheiten und Mobilitätslösungen


Von Andreas Severin

Der BMW i3 S von eShare.one - Foto: Rai­ner Schimm/©MESSE ESSEN GmbH

Wenn am 1. Dezem­ber die Essen Motor Show ihre Tore zum 50. Mal öff­net, ist auch cross­re­la­ti­ons brand­works mit am Start des Jubi­lä­ums­e­vents. Zusam­men mit unse­rem lang­jäh­ri­gen Part­ner, dem E-Mobi­li­ty- und Car­sha­ring-Pio­nier Andre­as Alle­brod, von eShare.one und Ruhr­au­to-e, sind wir Gast­ge­ber der Son­der­show „E-Mobi­li­tät & Smart City“.  Auf über 500 Qua­drat­me­tern wer­den wir die nach­hal­ti­gen Neu­hei­ten der  Auto­her­stel­ler prä­sen­tie­ren, dar­un­ter die 2018er E-Autos von BMW, Nis­san Renault, Hyun­dai, Kia, Opel, Smart und Toyo­ta. Gefrag­te Hin­gu­cker wer­den zwei­fels­oh­ne die drei aktu­el­len Model­le des US-Her­stel­lers Tes­la sein, die noch nicht ein­mal auf der dies­jäh­ri­gen IAA zu sehen waren. Eine Beson­der­heit der dies­jäh­ri­gen Son­der­schau wird die Ein­bet­tung der Modell­pa­ra­de in eine „Smart City“-Umgebung sein. Wir zei­gen, wie sich in Zukunft Fahr­zeu­ge mit alter­na­ti­ven Antrie­ben in inno­va­ti­ve städ­ti­sche Mobi­li­täts­mo­del­le ein­bin­den las­sen. Dazu wer­den Inno­gy, Uni­per und ande­re Aus­stel­ler ihre Bei­trä­ge zur Stadt der Zukunft vor­stel­len.

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Wir lieben Lebensmittel? Nein, wir fürchten sie!

Warum die Erzeuger von Lebensmitteln mutiger kommunizieren müssen.


Von Andreas Severin

 

© Pixabay

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Ein Plä­doy­er von Andre­as Seve­rin

Repor­ter des WDR bekom­men bri­san­tes Film­ma­te­ri­al zuge­spielt. Dar­auf ist zu sehen, wie Fleisch, das auf dem Boden liegt, auf­ge­nom­men und wie­der auf den Zer­le­ge­tisch gewor­fen wird. Die Jour­na­lis­ten wer­fen den Recher­che­ap­pa­rat an und sto­ßen auf einen gro­ßen Geflü­gel­pro­du­zen­ten, der zu den Kun­den des Zer­le­ge­be­triebs gehört. Mit­ar­bei­ter bestä­ti­gen anonym die schmut­zi­ge Pra­xis, ein Lebens­mit­tel­sach­ver­stän­di­ger bekräf­tigt deren Unzu­läs­sig­keit und schließ­lich fin­det sich noch ein Vete­ri­när­amt, das mit­teilt, dass die­se Vor­wür­fe schon seit Mona­ten akten­kun­dig sind. Die Sto­ry ist jetzt rund, hält sich noch ein paar Tage in den Top-Nach­rich­ten und die Repor­ter eilen zum nächs­ten Scoop. Zurück bleibt – Scha­den.

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Prüfstand für den Ernstfall

Wie sich Lebensmittelproduzenten auf mögliche Produktkrisen vorbereiten


Von Jörn Becker
© pexel.com

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Hol­ger K. hat ein Pro­blem. Seit weni­gen Stun­den weiß sein Unter­neh­men, ein nie­der­säch­si­scher Wurst­pro­du­zent, von dem Ver­dacht, dass die Geflü­gel-Mett­wurst des Unter­neh­mens mit Sal­mo­nel­len kon­ta­mi­niert sein könn­te. Die Behör­den erwar­ten inner­halb von zwei Stun­den eine Stel­lung­nah­me des Unter­neh­mens. Zusam­men mit dem eilig ein­be­ru­fe­nen Kri­sen­stab macht sich K. dar­an, über die mitt­ler­wei­le bekann­te Char­gen­num­mer des Pro­duk­tes den Pro­duk­ti­ons- und Lie­fer­weg nach­zu­voll­zie­hen. In der Vor­be­rei­tung eines mög­li­chen Pro­dukt­rück­ru­fes gilt es jetzt dring­lichst her­aus­zu­fin­den, ob sich noch Ware unter der Kon­trol­le des Unter­neh­mens befin­det und gesperrt wer­den kann und der anste­hen­de Pro­dukt­rück­ruf somit regio­nal ein­ge­grenzt wer­den kann.

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Halb-sicher gibt es nicht!

Wie Unternehmen mit mangelhaften Produkten umgehen müssen


Von Heike Malinowski
© KWG Rechtsanwälte

© KWG Rechts­an­wäl­te

Höchs­te Pro­dukt­qua­li­tät zu jeder Zeit – ein Ziel, das wohl jedes Unter­neh­men anstrebt. Doch auch für den Fall eines Man­gels soll­te sich ein Betrieb gut vor­be­rei­ten, um grö­ße­ren Scha­den abzu­wen­den. Im Inter­view erklärt Rechts­an­walt Dr. Mar­kus Gru­be von der Kanz­lei für Lebens­mit­tel- und Ver­brauchs­gü­ter­recht, KWG Rechts­an­wäl­te, wor­auf es im Ernst­fall ankommt.

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Menetekel Lebensmittelwarnung

Wie sich der Kommunikationsdruck auf die Produzenten von Lebensmitteln erhöht


Von Andreas Severin
© lebensmittelwarnung.eu

© lebensmittelwarnung.eu

148 Lebens­mit­tel wur­den 2016 zurück­ge­ru­fen - etwa 50 Pro­zent mehr als im Vor­jahr. Das geht aus Zah­len des Bun­des­amts für Ver­brau­cher­schutz und Lebens­mit­tel­si­cher­heit (BVL) her­vor, die Ende März von der Fun­ke-Grup­pe ver­öf­fent­licht wur­de. Das wäre eine signi­fi­kan­te, gut 50-pro­zen­ti­ge Stei­ge­rung gegen­über den knapp 100 in 2015 zurück­ge­ru­fe­nen Lebens­mit­teln.

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Die, die Wörter mit Fingerspitzen auf Goldwaagen legen

Über die enorme Verantwortung der Dolmetscher auf dem G20-Gipfel


Von Andreas Severin
Große Sprachvielfalt beim Treffen der G20

Gro­ße Spra­chen­viel­falt beim Tref­fen der G20 © shut­ter­stock

Wenn am Don­ners­tag die Staats­chefs der 20 wich­tigs­ten Indus­trie- und Schwel­len­län­der zusam­men­kom­men, um die gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen der Welt­po­li­tik zu ver­han­deln, dann wird sich zei­gen müs­sen, ob die Regie­ren­den und ihre Reden­schrei­ber die rich­ti­gen Wor­te fin­den. Eine Schlüs­sel­rol­le vor Ort wird wie­der ein­mal den Dol­met­schern zukom­men, dar­un­ter pro­fi­lier­te Mit­glie­der des Ver­bands der Kon­fe­renz­dol­met­scher (VKD).  Rund um das Gip­fel­ge­sche­hen wer­den die Exper­ten des füh­ren­den Ver­bands für die rei­bungs­lo­se Ver­stän­di­gung sor­gen. Sie müs­sen Höchst­leis­tun­gen voll­brin­gen, sei es bei den gro­ßen Anspra­chen im Ple­num oder in klei­nen Ver­hand­lungs­run­den. Denn hier wer­den Wor­te sprich­wört­lich auf die Gold­waa­ge gelegt und jede Unacht­sam­keit kann den Fort­gang der Ver­hand­lun­gen erschwe­ren.

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Verbraucher müssen wieder Vertrauen gewinnen

Die CleanSmoke Coalition lud Hersteller und Händler der Lebensmittelbranche zu ihrem ersten Kongress nach Frankfurt.


Von Karsten Pohl
©crossrelations brandworks

Andre­as Seve­rin beim CleanS­mo­ke Coali­ti­on Con­gress in Frank­furt am Main

Ein umwelt­scho­nen­des Räu­cher­ver­fah­ren soll in Euro­pa bekannt gemacht wer­den. Obwohl es schon seit 60 Jah­ren exis­tiert, ken­nen es immer noch nur weni­ge. Das muss sich ändern.

Die Ver­brau­cher – also wir alle – gal­ten für die Indus­trie lan­ge Zeit als rela­ti­ve Kon­stan­te. Anspruchs­voll zwar, aber zuver­läs­sig und aus­re­chen­bar. Kein Wun­der, müs­sen wir doch alle kau­fen. Zumin­dest, wenn es ums Essen und Trin­ken geht. Doch mitt­ler­wei­le, das bele­gen Stu­di­en, ste­hen die Kon­su­men­ten dem Ange­bot vie­ler Lebens­mit­tel zuneh­mend skep­tisch gegen­über. Zu oft ist ihr Ver­trau­en in den letz­ten Jah­ren miss­braucht wor­den: Gam­mel­fleisch, EHEC, Sal­mo­nel­len, Lis­te­ri­en… die Lis­te der Lebens­mit­tel­skan­da­le lie­ße sich belie­big fort­set­zen. Doch auch wenn die Bran­che mit Trans­pa­renz und Dia­log-Offen­si­ven dage­gen hält – die Ver­brau­cher wol­len lie­ber kla­re Bot­schaf­ten oder Sie­gel. Zudem spielt die Mei­nung Drit­ter eine immer wich­ti­ge­re Rol­le, weil die von Indus­trie und Han­del ange­bo­te­nen Infor­ma­tio­nen vom Kun­den nur schwer auf ihren Wahr­heits­ge­halt zu prü­fen sind.

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trockenzeit - De’Longhi hilft und sucht Unterstützer


Von Jörg Middelkamp

Seit Tagen ste­hen tau­sen­de Häu­ser in den Flut­ge­bie­ten unter Was­ser. Sobald sich das Was­ser zurück­ge­zo­gen hat, müs­sen Decken, Wän­de und Fuß­bö­den schnells­tens wie­der getrock­net wer­den. Das weiß die De´Longhi Deutsch­land GmbH als größ­ter Anbie­ter von mobi­len Luft­ent­feuch­tern. Für sie haben wir die Initia­ti­ve „Tro­cken­zeit“ ins Leben geru­fen: Als Initia­tor spen­det das Unter­neh­men 50 Gerä­te. Und weil De´Longhi weiß, dass Luft­ent­feuch­ter tem­po­rär zum Ein­satz kom­men, zum Bei­spiel bei einem Rohr­bruch oder nach dem Neu­bau, ruft die­se Initia­ti­ve Pri­vat­per­so­nen auf, eige­ne Gerä­te, die nicht mehr gebraucht wer­den, zu spen­den. Die gespen­de­ten Gerä­te wer­den kos­ten­frei vom Tro­cken­zeit­part­ner, dem Express- und Paket­zu­stell­dienst UPS abge­holt und nach Regens­burg und Dres­den gebracht. Von dort ver­teilt sie der Arbei­ter-Sama­ri­ter-Bund (ASB) an die Betrof­fe­nen.

Doch war­um Luft­ent­feuch­ter sam­meln? In den über­flu­te­ten Häu­sern ist schnel­le Trock­nung das A und O. Durch die hohe Luft­feuch­tig­keit in den Räu­men besteht eine grö­ße­re Infek­ti­ons­ge­fahr. Eine man­geln­de Trock­nung der Häu­ser kann zu Schim­mel­bil­dung an Wän­den, Türen und Möbel­stü­cken füh­ren. Schlimms­ten­falls kön­nen Stahl­kon­struk­tio­nen ros­ten, Holz fau­len oder sich ver­for­men sowie Beton und Mör­tel aus­ge­laugt wer­den. Damit wäre die Stand­si­cher­heit des Hau­ses gefähr­det. Luft­ent­feuch­ter hel­fen die­se Fol­ge­schä­den zu ver­hin­dern.

Also, hel­fen Sie mit! Inter­es­sier­te Spen­der fin­den alle Infor­ma­tio­nen zur Luft­ent­feuch­ter-Spen­de und der Abho­lung auf www.trockenzeit.org . Zudem unter­stüt­zen Sie uns bit­te bei der Ver­brei­tung der Hilfs­ak­ti­on über Face­book: www.facebook.de/trockenzeit

crossrelations organisiert 8. Cofresco Forum Roundtable


Von Meike Mueller

Packa­ging avo­ids was­te

Vie­le Kon­su­men­ten beur­tei­len Ver­pa­ckun­gen mit Blick auf das Müll­auf­kom­men kri­tisch. Tat­säch­lich kön­nen die rich­ti­ge Ver­pa­ckung und Lage­rung von Lebens­mit­teln aller­dings in hohem Maße zur Redu­zie­rung von Haus­halts­ab­fäl­len bei­tra­gen. Hier­über dis­ku­tie­ren Exper­ten aus der Ver­pa­ckungs­bran­che beim dies­jäh­ri­gen Round Table des Cfres­co Forums, der unter dem Mot­to „Packa­ging avo­ids was­te – Ver­pa­ckung redu­ziert Lebens­mit­tel­ab­fäl­le“ am 18. April in Bre­mer­ha­ven statt­fin­det. Die Ver­an­stal­tung bie­tet einen umfas­sen­den Über­blick über den Stand der For­schung – und Ein­bli­cke in die Pra­xis:

Im Tech­ni­kum des ttz Bre­mer­ha­ven haben Teil­neh­mer die Mög­lich­keit, im Eigen­ver­such die Sen­so­rik von ver­schie­den gela­ger­ten fri­schen Lebens­mit­teln zu unter­su­chen.

Wie schon die ver­gan­ge­nen Auf­la­gen wird auch der mitt­ler­wei­le 8. Cofres­co Forum Round Table von cross­re­la­ti­ons orga­ni­siert, vom Abste­cken des The­mas und der Inhal­te über die Aus­wahl von Veranstaltungs­ort, Part­ner und Red­nern bis hin zur Durch­füh­rung vor Ort. Bereits seit 2001 arbei­tet die Agen­tur für das Cofres­co Forum und betreut seit­her die Ver­an­stal­tungs­rei­he.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Round Table fin­den Sie auf der Web­site des Cofres­co Forums unter www.cofresco-forum.de.

European Dairy Award und PriMax 2012 in Berlin verliehen


Von agenturadmin

Zufrie­de­ne Preis­trä­ger 2012

Für die Milch­wirt­schaft war der 22. Janu­ar 2013 ein wich­ti­ger Tag. Im Rah­men der Ber­li­ner Grü­nen Woche wur­den die in der Bran­che begehr­ten jähr­li­chen Spit­zen­prei­se der DLG ver­ge­ben. Der Euro­pean Dai­ry Award und der Pri­Max gehö­ren zu den füh­ren­den Unter­neh­mens­aus­zeich­nun­gen der euro­päi­schen Milch­wirt­schaft. Die bei­den Prei­se wer­den nur an aus­ge­wähl­te Qua­li­täts­her­stel­ler von Milch­er­zeug­nis­sen ver­ge­ben, die in den jähr­lich statt­fin­den­den DLG-Lebens­mit­tel­tests mit her­vor­ra­gen­den Ergeb­nis­sen über­zeu­gen konn­ten.

cross­re­la­ti­ons-Geschäfts­füh­rer Andre­as Seve­rin war in die­sem Jahr ein­ge­la­den wor­den, vor der Preis­ver­lei­hung zu den aktu­el­len kom­mu­ni­ka­ti­ven Her­aus­for­de­run­gen der Lebens­mit­tel­bran­che zu spre­chen. Klar wur­de auch hier­bei: Offen­heit, Trans­pa­renz und ein kla­res Bekennt­nis zur Pro­dukt­qua­li­tät sind die bes­ten Vor­aus­set­zun­gen, Ver­trau­ens­kri­sen vor­zu­beu­gen.

Für die bes­te Gesamt­leis­tung in allen DLG-Qua­li­täts­prü­fun­gen für Milch­er­zeug­nis­se wur­de in die­sem Jahr das DMK Deut­sches Milch­kon­tor aus Ever­s­win­kel mit dem Euro­pean Dai­ry Award aus­ge­zeich­net. Das her­vor­ra­gen­de Abschnei­den des Unter­neh­mens wird durch je einen Pri­Max für her­vor­ra­gen­de Qua­li­täts­pro­duk­te im Gel­ben Sor­ti­ment (Käse und Frisch­kä­se) und im Wei­ßen Sor­ti­ment (Milch­er­zeug­nis­se) unter­stri­chen.

Mit dem Pri­Max zeich­net das DLG-Test­zen­trum Lebens­mit­tel seit 1998 jähr­lich ins­ge­samt zehn deut­sche und aus­län­di­sche Unter­neh­men der Milch­bran­che aus. Die Fir­men­aus­zeich­nung wird an Spe­zia­lis­ten der Wei­ßen Linie (Milch­pro­duk­te) und der Gel­ben Linie (Käse­pro­duk­te) ver­ge­ben. Für ihre über­zeu­gen­de Pro­dukt­qua­li­tät im Wei­ßen Sor­ti­ment zeich­ne­te die DLG fol­gen­de Unter­neh­men aus: DMK Deut­sches Milch­kon­tor (Ever­s­win­kel), Fries­land-Cam­pi­na Ger­ma­ny (Heil­bronn), Zott (Mer­tin­gen) sowie die öster­rei­chi­sche Mol­ke­rei Kärt­ner­milch und das däni­sche Unter­neh­men Arla Foods. Für ihren Qua­li­täts­auf­tritt in den DLG-Prü­fun­gen der Gel­ben Linie erhiel­ten neben dem DMK Deut­sches Milch­kon­tor (Ever­s­win­kel), die Kar­wen­del Wer­ke (Buch­loe), Hoch­land (Hei­men­kir­chen) sowie Arla Foods (Däne­mark) und das nie­der­län­di­sche Unter­neh­men Fries­land­Cam­pi­na Cheese den renom­mier­ten Preis.

Katerstimmung nach Weltuntergang


Von Andreas Severin

Koh­le machen bis zuletzt? Die Mar­ke soll’s rich­ten.

Ein frän­ki­scher Gas­tro­nom hat auf den Welt­un­ter­gang der Maya gezockt und ver­sucht dop­pelt abzu­kas­sie­ren. Er hat sich das Wort „Welt­un­ter­gang“ als Mar­ke schüt­zen las­sen und will nun nach der eige­nen Par­ty auch bei ande­ren kas­sie­ren. Wie Medi­en berich­te­ten, for­dert er nun reih­um Scha­dens­er­satz von Dis­co­the­ken und Gast­stät­ten, die Gäs­te mit einer „Welt­un­ter­gangs-Par­ty“ unter­hal­ten haben. Mit einer For­de­rung über 1000  Euro zuzüg­lich Gerichts­kos­ten ver­dirbt er ande­ren Gas­tro­no­men die Freu­de am wirt­schaft­li­chen Über­le­ben. Kommt man damit durch? Oder lau­ern hier unge­ahn­te kom­mu­ni­ka­ti­ve Risi­ken für die nächs­te Mot­to­par­ty? Wir woll­ten es genau­er wis­sen und haben den Mar­ken­rechts­ex­per­ten Hein­rich Pan­nen von der Düs­sel­dor­fer Kanz­lei Braun-Dul­la­eus Pan­nen gefragt.

Herr Pan­nen, belie­bi­ge Begrif­fe aus dem Wör­ter­buch anlass­be­zo­gen als Mar­ke zu schüt­zen, kann doch nicht im Sin­ne des Mar­ken­rechts sein. Wie beur­tei­len Sie den Vor­gang?
Das Mar­ken­ge­setz ent­hält eine Rei­he von Vor­schrif­ten, die dem Schutz der All­ge­mein­heit vor unge­recht­fer­tig­ten Rechts­mo­no­po­len die­nen. Bei­spiels­wei­se ver­bie­tet das Mar­ken­ge­setz die Ein­tra­gung von beschrei­ben­den Mar­ken. Das sind Mar­ken, die aus­schließ­lich aus Zei­chen oder Anga­ben bestehen, die zur Beschrei­bung der von der Mar­ken­an­mel­dung erfass­ten Pro­duk­te die­nen kön­nen. Pro­dukt­be­schrei­ben­de Zei­chen und Anga­ben sol­len im All­ge­mein­in­ter­es­se von jeder­mann frei ver­wen­det wer­den kön­nen.
Die Wort­mar­ke „Welt­un­ter­gang“ wur­de für Dienst­leis­tun­gen ange­mel­det, die typi­scher­wei­se von Restau­rants und Hotels erbracht wer­den. Sol­che Dienst­leis­tun­gen, also die Ver­pfle­gung und Beher­ber­gung von Gäs­ten, kön­nen durch das Wort „Welt­un­ter­gang“ nicht beschrie­ben wer­den. Das Wort­zei­chen „Welt­un­ter­gang“ ist daher zu Recht in das Mar­ken­re­gis­ter ein­ge­tra­gen wor­den.

Wo lie­gen hier die Gren­zen? In ers­ten Kom­men­ta­ren ist von einer mar­ken­recht­li­chen Unter­schei­dung zwi­schen beschrei­ben­den und nicht-beschrei­ben­den Mar­ken­na­men die Rede. Was hat es damit auf sich?
Die Wort­mar­ke „Welt­un­ter­gang“ gewährt ihrem Inha­ber nicht ohne wei­te­res das Recht, Drit­ten die Ankün­di­gung oder Ver­an­stal­tung einer „Welt­un­ter­gangs­par­ty“ zu ver­bie­ten. Wenn eine „Welt­un­ter­gangs­par­ty“ im zeit­li­chen Zusam­men­hang mit einem in den Medi­en viel­fach the­ma­ti­sier­ten Welt­un­ter­gangs­tag ange­kün­digt wird, fehlt es an einer Mar­ken­rechts­ver­let­zung. Das geschütz­te Wort wird dann nicht in der Funk­ti­on einer Mar­ke benutzt, son­dern als Hin­weis auf den Tag, an dem die Par­ty statt­fin­den soll. In einem sol­chen Fall beschreibt das Wort „Welt­un­ter­gangs­par­ty“ zudem eine Par­ty, die anläss­lich des Welt­un­ter­gangs­ta­ges ver­an­stal­tet wird. Es beschreibt somit ein bestimm­tes Merk­mal die­ser Par­ty. Der­ar­ti­ge Benut­zungs­hand­lun­gen kann der Mar­ken­in­ha­ber Drit­ten, ins­be­son­de­re Mit­be­wer­bern, nicht ver­bie­ten.

Ist es rea­lis­tisch, künf­tig vor jeder öffent­li­chen Mot­to­par­ty einen Mar­ken­an­walt zu kon­sul­tie­ren?
Das ist sicher­lich nicht erfor­der­lich, wenn der gewähl­te Namen vom Publi­kum unmiss­ver­ständ­lich als Hin­weis auf das Mot­to der Ver­an­stal­tung ver­stan­den wird. In die­sem Sin­ne unkri­tisch ist bei­spiels­wei­se die Ver­an­stal­tung einer 70er-Jah­re-Par­ty oder einer Okto­ber­fest-Par­ty. Grund­sätz­lich gilt aber, dass abseits einer aus­schließ­lich merk­mals­be­schrei­ben­den Ver­wen­dung die Gefahr besteht, durch den Gebrauch eines Par­ty­na­mens bestehen­de Mar­ken- oder Kenn­zei­chen­rech­te Drit­ter zu ver­letz­ten. Wer das nicht sicher beur­tei­len kann, soll­te einen auf das Mar­ken­recht spe­zia­li­sier­ten Anwalt um Rat fra­gen.
Zum Abschluss: Ende 2013 fin­det der UN-Welt­tag der Tole­ranz statt. Ich erwar­te, dass land­auf, land­ab Par­tys zur „Völ­ker­ver­stän­di­gung“ gefei­ert wer­den. Kann ich mich dann an Sie wen­den, um den Begriff als Mar­ke ein­tra­gen zu las­sen?
Ich wür­de Ihnen von dem Vor­ha­ben abra­ten. Das Wort „Völ­ker­ver­stän­di­gung“ dürf­te vom Deut­schen Patent- und Mar­ken­amt als beschrei­bend bean­stan­det wer­den, weil es im Zusam­men­hang mit Par­tys erkenn­bar ein Merk­mal der so bezeich­ne­ten Ver­an­stal­tung beschreibt, näm­lich einen Bei­trag zur Völ­ker­ver­stän­di­gung zu leis­ten. Mit der Mar­ke lie­ße sich zudem nicht viel anfan­gen, weil sie Ihnen aus den oben erläu­ter­ten Grün­den kei­ne Hand­ha­be gewäh­ren wür­de, gegen ent­spre­chend gekenn­zeich­ne­te Kon­kur­renz­ver­an­stal­tun­gen vor­zu­ge­hen.

Mehr Zeit zum Genießen und Raum für Ideen


Von Jörg Middelkamp
In den Kenwood-Kochschulen lernen Kunden die "Cooking Chef" als praktischen Helfer kennen

In den Ken­wood-Koch­schu­len ler­nen Kun­den die „Coo­king Chef“ als prak­ti­schen Hel­fer ken­nen

Bis zum Ende des Jah­res wer­den über 80 Koch­schu­len in Deutsch­land als Part­ner von Ken­wood die Coo­king Chef in ihre Koch­kur­se aktiv inte­grie­ren. Auf­bau und Pfle­ge die­ses Koch­schul-Net­zes hat die cross­re­la­ti­ons brand­works in Frank­furt über­nom­men.

Ken­woods Küchen­ma­schi­nen ste­hen für Spaß am Kochen mit einem per­fek­ten Ergeb­nis. Das Flagg­schiff ist die Coo­king Chef. Als ein­zi­ge Küchen­ma­schi­ne rührt und kocht sie gleich­zei­tig. Das gilt für Risot­to und Zabaio­ne genau­so, wie für die Sau­ce Hol­lan­dai­se oder den Hefe­teig, der bei exakt 40 Grad in der Maschi­ne auf­geht. Bei über 60 Funk­tio­nen öff­net sich eine nahe­zu gren­zen­lo­se Koch­welt, die es zu ent­de­cken gilt. Kurz gesagt: die Coo­king Chef ist erklä­rungs­be­dürf­tig.

Die inno­va­ti­ve Maschi­ne über­zeugt, wenn man ihr eine Büh­ne gibt. So fin­det sie Ihren Weg erst in die Her­zen der Kun­den und dann in deren Küchen. Am Anfang jeder ein­zel­nen Koch­schul-Koope­ra­ti­on steht ein Work­shop in dem Koch­leh­rer und Ken­woods Koch­team gemein­sam mit der Maschi­ne Rezep­te aus­pro­bie­ren, um sie vor­füh­ren und emp­feh­len zu kön­nen.  Zum einen nut­zen die Koch­schu­len die Küchen­ma­schi­ne als prak­ti­schen Hel­fer, der ihnen wäh­rend des Unter­richts Rou­ti­ne­ar­bei­ten schnell und prä­zi­se abnimmt. Das gestat­tet ihnen, ihren Kun­den die vol­le Auf­merk­sam­keit zu schen­ken. Zum ande­ren ist sie ihnen ein krea­ti­ves Werk­zeug, das Mut macht, ohne gro­ßen Auf­wand neue Din­ge zu pro­bie­ren.

Das Enga­ge­ment der Koch­schu­len wird fort­an in Mar­ke­ting und Kom­mu­ni­ka­ti­on ein­ge­baut. Eine eige­ne Web­site stellt die Koch­schu­len vor. Das Maga­zin „Koch­kunst“ ver­sorgt Koch­schu­len und Han­del mit Tipps und Rezep­ten. Dadurch wird die Zahl der Coo­king-Chef-Freun­de, -Besit­zer und -Emp­feh­ler wach­sen: Als Inter­es­sen­ten, Ein­stei­ger oder Fort­ge­schrit­te­ne. Das eröff­net die Win-Win Situa­ti­on für gemein­sa­me Ein­stei­ger- oder Fort­ge­schrit­te­nen-Kur­se, wie sie heu­te schon regel­mä­ßig statt­fin­den. Die Auf­ga­be der Agen­tur wird zukünf­tig die Pfle­ge des Net­zes, die kon­ti­nu­ier­li­che Infor­ma­ti­on nach innen und außen sein. Am wich­tigs­ten ist es aber, Impul­se aus den Rei­hen der Koch­schu­len zu bekom­men: Für neue Rezep­te, gemein­sa­me Auf­trit­te und Events.