Alle Artikel zu Marketing Communications

crossrelations proudly presents: E-​​Mobility auf der 50. Essen Motor Show

Sonderschau „E-Mobilität & Smart City“ zeigt Modellneuheiten und Mobilitätslösungen


Von Andreas Severin

Der BMW i3 S von eShare.one - Foto: Rai­ner Schimm/©MESSE ESSEN GmbH

Wenn am 1. Dezem­ber die Essen Motor Show ihre Tore zum 50. Mal öff­net, ist auch cross­re­la­ti­ons brand­works mit am Start des Jubi­lä­um­sevents. Zusam­men mit unse­rem lang­jäh­ri­gen Part­ner, dem E-​​Mobility-​​ und Carsharing-​​Pionier Andreas Alle­brod, von eShare.one und Ruhrauto-​​e, sind wir Gast­ge­ber der Son­der­show „E-​​Mobilität & Smart City“.  Auf über 500 Qua­drat­me­tern wer­den wir die nach­hal­ti­gen Neu­hei­ten der  Auto­her­stel­ler prä­sen­tie­ren, dar­un­ter die 2018er E-​​Autos von BMW, Nis­san Renault, Hyun­dai, Kia, Opel, Smart und Toyota. Gefragte Hin­gu­cker wer­den zwei­fels­ohne die drei aktu­el­len Modelle des US-​​Herstellers Tesla sein, die noch nicht ein­mal auf der dies­jäh­ri­gen IAA zu sehen waren. Eine Beson­der­heit der dies­jäh­ri­gen Son­der­schau wird die Ein­bet­tung der Modell­pa­rade in eine „Smart City“-Umgebung sein. Wir zei­gen, wie sich in Zukunft Fahr­zeuge mit alter­na­ti­ven Antrie­ben in inno­va­tive städ­ti­sche Mobi­li­täts­mo­delle ein­bin­den las­sen. Dazu wer­den Innogy, Uni­per und andere Aus­stel­ler ihre Bei­träge zur Stadt der Zukunft vorstellen.

Show­time in Essen

crossrelations-​​Chef Andreas Seve­rin freut sich über das unge­wöhn­li­che Enga­ge­ment der Kom­mu­ni­ka­ti­ons­be­ra­tung: „Unsere Kun­den wis­sen um unsere lang­jäh­rige Exper­tise rund um die The­men Nach­hal­tig­keit und Mobi­li­tät. Die Essen Motor Show ist das Mekka der PS-​​Szene und die Rock­stars der Motor­sport­mar­ken haben hier ihren gro­ßen Auf­tritt. Andreas Alle­brod hat es über die ver­gan­ge­nen Jahre geschafft, hier viele Fans für elek­tro­mo­bile Ange­bote zu gewin­nen und die Son­der­schau zusam­men mit der Messe Essen zu einem wah­ren Publi­kums­ma­gne­ten aus­zu­bauen. Für uns ist es eine groß­ar­tige Gele­gen­heit unsere Markt­be­zie­hun­gen und redak­tio­nel­les Know-​​how in den Dienst die­ser Prä­sen­ta­tion zu stellen.“

Gefrag­ter Gesprächs­part­ner am Pre­view Day: Andreas Allebrod

Heute war Pre­view Day. Auf Ein­la­dung der Ver­an­stal­ter wur­den den Medien aus­ge­wählte Modelle des anste­hen­den PS-​​Festivals in Essen vor­ge­führt. Auch unsere Son­der­schau war ein­ge­la­den wor­den, den neuen BMW i3 S zu prä­sen­tie­ren, der erst 2018 in den Han­del kommt. Ein wei­te­rer Stro­mer vol­ler tech­no­lo­gi­scher Inno­va­tion der durch sein futu­ris­ti­sches Design besticht. Das Inter­esse der Medien war hoch und galt nicht nur den Show­cars und Tuning-​​Boliden, son­dern auch dem klei­nen BMW-​​Flitzer.

Gemein­sam mit unse­rem Part­ner wer­den wir vom 1. bis zum 10. Dezem­ber dafür sor­gen, dass der Stand der Son­der­show „E-​​Mobilität & Smart City“ - ihr fin­det uns in Halle 3, Stand 3A120 - gut unter Strom steht und für täg­li­che Erleb­nisse sorgt. Dazu wer­den wir in die­sem Blog und auf Face­book berichten.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen zur Essen Motor Show 2017 unter www.essen-motorshow.de

Wir lieben Lebensmittel? Nein, wir fürchten sie!

Warum die Erzeuger von Lebensmitteln mutiger kommunizieren müssen.


Von Andreas Severin

 

© Pixabay

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Ein Plä­do­yer von Andreas Severin

Repor­ter des WDR bekom­men bri­san­tes Film­ma­te­rial zuge­spielt. Dar­auf ist zu sehen, wie Fleisch, das auf dem Boden liegt, auf­ge­nom­men und wie­der auf den Zer­le­ge­tisch gewor­fen wird. Die Jour­na­lis­ten wer­fen den Recher­cheap­pa­rat an und sto­ßen auf einen gro­ßen Geflü­gel­pro­du­zen­ten, der zu den Kun­den des Zer­le­ge­be­triebs gehört. Mit­ar­bei­ter bestä­ti­gen anonym die schmut­zige Pra­xis, ein Lebens­mit­tel­sach­ver­stän­di­ger bekräf­tigt deren Unzu­läs­sig­keit und schließ­lich fin­det sich noch ein Vete­ri­när­amt, das mit­teilt, dass diese Vor­würfe schon seit Mona­ten akten­kun­dig sind. Die Story ist jetzt rund, hält sich noch ein paar Tage in den Top-​​Nachrichten und die Repor­ter eilen zum nächs­ten Scoop. Zurück bleibt – Schaden.

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Prüfstand für den Ernstfall

Wie sich Lebensmittelproduzenten auf mögliche Produktkrisen vorbereiten


Von Jörn Becker
© pexel.com

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Hol­ger K. hat ein Pro­blem. Seit weni­gen Stun­den weiß sein Unter­neh­men, ein nie­der­säch­si­scher Wurst­pro­du­zent, von dem Ver­dacht, dass die Geflügel-​​Mettwurst des Unter­neh­mens mit Sal­mo­nel­len kon­ta­mi­niert sein könnte. Die Behör­den erwar­ten inner­halb von zwei Stun­den eine Stel­lung­nahme des Unter­neh­mens. Zusam­men mit dem eilig ein­be­ru­fe­nen Kri­sen­stab macht sich K. daran, über die mitt­ler­weile bekannte Char­gen­num­mer des Pro­duk­tes den Produktions-​​ und Lie­fer­weg nach­zu­voll­zie­hen. In der Vor­be­rei­tung eines mög­li­chen Pro­dukt­rück­ru­fes gilt es jetzt dring­lichst her­aus­zu­fin­den, ob sich noch Ware unter der Kon­trolle des Unter­neh­mens befin­det und gesperrt wer­den kann und der anste­hende Pro­dukt­rück­ruf somit regio­nal ein­ge­grenzt wer­den kann.

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Halb-​​sicher gibt es nicht!

Wie Unternehmen mit mangelhaften Produkten umgehen müssen


Von Heike Malinowski
© KWG Rechtsanwälte

© KWG Rechtsanwälte

Höchste Pro­dukt­qua­li­tät zu jeder Zeit – ein Ziel, das wohl jedes Unter­neh­men anstrebt. Doch auch für den Fall eines Man­gels sollte sich ein Betrieb gut vor­be­rei­ten, um grö­ße­ren Scha­den abzu­wen­den. Im Inter­view erklärt Rechts­an­walt Dr. Mar­kus Grube von der Kanz­lei für Lebensmittel-​​ und Ver­brauchs­gü­ter­recht, KWG Rechts­an­wälte, wor­auf es im Ernst­fall ankommt.

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Menetekel Lebensmittelwarnung

Wie sich der Kommunikationsdruck auf die Produzenten von Lebensmitteln erhöht


Von Andreas Severin
© lebensmittelwarnung.eu

© lebensmittelwarnung.eu

148 Lebens­mit­tel wur­den 2016 zurück­ge­ru­fen - etwa 50 Pro­zent mehr als im Vor­jahr. Das geht aus Zah­len des Bun­des­amts für Ver­brau­cher­schutz und Lebens­mit­tel­si­cher­heit (BVL) her­vor, die Ende März von der Funke-​​Gruppe ver­öf­fent­licht wurde. Das wäre eine signi­fi­kante, gut 50-​​prozentige Stei­ge­rung gegen­über den knapp 100 in 2015 zurück­ge­ru­fe­nen Lebensmitteln.

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Eingreifen, bevor die Emotionen hochkochen

Der Einsatz von Social Media Monitoring bei Lebensmittelkrisen


Von Nicole Grohs
© Cogia

CI Emo­tion Radar © Cogia

Lebens­mit­tel­kri­sen ent­wi­ckeln für Pro­du­zen­ten und den Han­del eine immer bedroh­li­chere und zuneh­mend schwe­rer zu kon­trol­lie­rende Eigen­dy­na­mik. Mit ein Grund hier­für sind die sozia­len Netz­werke, über die sich Nach­rich­ten heute rasan­ter denn je ver­brei­ten. Dabei bleibt es jedoch sel­ten bei den anfäng­li­chen Fak­ten. Fehl­in­for­ma­tio­nen, Gerüchte, Schuld­zu­wei­sun­gen amal­ga­mie­ren zu einem Nar­ra­tiv, dem nur noch schwer mit Fak­ten zu begeg­nen ist. Aus Sicht der Unter­neh­men gilt es daher, dro­hende The­ma­ti­sie­run­gen so früh zu erken­nen, dass über prä­ven­tive Maß­nah­men oder aktive Kri­sen­kom­mu­ni­ka­tion in die Aus­brei­tungs­dy­na­mik ein­ge­grif­fen wer­den kann. Doch dazu braucht es aktu­elle Infor­ma­tio­nen, die als Aus­gangs­punkt einer erfolg­rei­chen Inter­ven­tion die­nen kön­nen. Ein Social Media Moni­to­ring Tool, wie es Cogia intel­li­gence anbie­tet, kann dabei wert­volle Dienste leisten.

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Die, die Wörter mit Fingerspitzen auf Goldwaagen legen

Über die enorme Verantwortung der Dolmetscher auf dem G20-Gipfel


Von Andreas Severin
Große Sprachvielfalt beim Treffen der G20

Große Spra­chen­viel­falt beim Tref­fen der G20 © shutterstock

Wenn am Don­ners­tag die Staats­chefs der 20 wich­tigs­ten Industrie-​​ und Schwel­len­län­der zusam­men­kom­men, um die gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen der Welt­po­li­tik zu ver­han­deln, dann wird sich zei­gen müs­sen, ob die Regie­ren­den und ihre Reden­schrei­ber die rich­ti­gen Worte fin­den. Eine Schlüs­sel­rolle vor Ort wird wie­der ein­mal den Dol­met­schern zukom­men, dar­un­ter pro­fi­lierte Mit­glie­der des Ver­bands der Kon­fe­renz­dol­met­scher (VKD).  Rund um das Gip­fel­ge­sche­hen wer­den die Exper­ten des füh­ren­den Ver­bands für die rei­bungs­lose Ver­stän­di­gung sor­gen. Sie müs­sen Höchst­leis­tun­gen voll­brin­gen, sei es bei den gro­ßen Anspra­chen im Ple­num oder in klei­nen Ver­hand­lungs­run­den. Denn hier wer­den Worte sprich­wört­lich auf die Gold­waage gelegt und jede Unacht­sam­keit kann den Fort­gang der Ver­hand­lun­gen erschweren.

Noch herrscht Schweigen...

Noch herrscht Schwei­gen… © Tina Conrad

Bei Fest­re­den oder auch Gesprä­chen im klei­nen Rah­men wird häu­fig  kon­se­ku­tiv über­setzt. Län­gere Rede­ab­schnitte wer­den also zeit­ver­setzt anhand von Noti­zen in die Spra­che des Zuhö­ren­den über­setzt. Bei den gro­ßen Gesprächs­run­den oder Dis­kus­sio­nen im Ple­num jedoch sind die Dol­met­scher – für die Ver­an­stal­tungs­teil­neh­mer in der Regel unsicht­bar – in spe­zi­el­len Kabi­nen tätig und über­tra­gen die Rede­bei­träge simul­tan. Dies stellt höchste Anfor­de­run­gen an die men­tale Kapa­zi­tät, die Kon­zen­tra­tion, die Erfah­rung, das Fach­wis­sen und auch das Fin­ger­spit­zen­ge­fühl der Dol­met­scher.  Sie müs­sen kon­ti­nu­ier­lich und mit gerings­tem Zeit­ver­satz den gespro­che­nen Aus­gangs­text in die Ziel­spra­che über­füh­ren. Poli­ti­ker und ihre Art zu spre­chen machen einem die­sen Job auch nicht unbe­dingt ein­fa­cher. In weni­gen Sekun­den müs­sen Inhalte ver­stan­den, Emo­tio­nen erkannt und Bot­schaf­ten ver­mit­telt wer­den. Dafür reicht es nicht aus, das poli­ti­sche Voka­bu­lar zu beherr­schen. Ein Dol­met­scher muss immer auch auf der Höhe des The­mas sein, die poli­ti­schen Codes und Abkür­zun­gen ver­ste­hen. Eine inten­sive Vor­be­rei­tung auf Dis­kus­si­ons­in­halte und auch auf die Poli­ti­ker, die über­setzt wer­den müs­sen, gehört daher ebenso zum Job.

...aber für die WHO ist es der drittstressigste Job der Welt (c) Tina Conrad

…aber für die WHO ist es der dritt­stres­sigste Job der Welt © Tina Conrad

Auch wenn die Exper­ten des VKD mit dem Ter­rain hoch­ka­rä­ti­ger Ver­an­stal­tun­gen in Poli­tik, Wirt­schaft, Sport und Kul­tur ver­traut sind, ist eine Ver­an­stal­tung wie der G20-​​Gipfel immer noch etwas Beson­de­res. Die Welt blickt ab heute mit hohen Erwar­tun­gen und kri­ti­schem Blick auf das Gesche­hen in Ham­burg. Bei allen poli­ti­schen Unstim­mig­kei­ten müs­sen nicht unbe­dingt auch noch sprach­li­che hin­zu­kom­men. Und wenn am kom­men­den Sams­tag die Kame­ras und Mikro­fone abge­baut sind, wer­den viel­leicht noch eine ganze Weile die dort gespro­che­nen und klug gedol­metsch­ten Worte die poli­ti­schen Schlag­zei­len bestimmen.

Verbraucher müssen wieder Vertrauen gewinnen

Die CleanSmoke Coalition lud Hersteller und Händler der Lebensmittelbranche zu ihrem ersten Kongress nach Frankfurt.


Von Karsten Pohl
©crossrelations brandworks

Andreas Seve­rin beim Cle­anS­moke Coali­tion Con­gress in Frank­furt am Main

Ein umwelt­scho­nen­des Räu­cher­ver­fah­ren soll in Europa bekannt gemacht wer­den. Obwohl es schon seit 60 Jah­ren exis­tiert, ken­nen es immer noch nur wenige. Das muss sich ändern.

Die Ver­brau­cher – also wir alle – gal­ten für die Indus­trie lange Zeit als rela­tive Kon­stante. Anspruchs­voll zwar, aber zuver­läs­sig und aus­re­chen­bar. Kein Wun­der, müs­sen wir doch alle kau­fen. Zumin­dest, wenn es ums Essen und Trin­ken geht. Doch mitt­ler­weile, das bele­gen Stu­dien, ste­hen die Kon­su­men­ten dem Ange­bot vie­ler Lebens­mit­tel zuneh­mend skep­tisch gegen­über. Zu oft ist ihr Ver­trauen in den letz­ten Jah­ren miss­braucht wor­den: Gam­mel­fleisch, EHEC, Sal­mo­nel­len, Lis­te­rien… die Liste der Lebens­mit­tel­skan­dale ließe sich belie­big fort­set­zen. Doch auch wenn die Bran­che mit Trans­pa­renz und Dialog-​​Offensiven dage­gen hält – die Ver­brau­cher wol­len lie­ber klare Bot­schaf­ten oder Sie­gel. Zudem spielt die Mei­nung Drit­ter eine immer wich­ti­gere Rolle, weil die von Indus­trie und Han­del ange­bo­te­nen Infor­ma­tio­nen vom Kun­den nur schwer auf ihren Wahr­heits­ge­halt zu prü­fen sind.

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trockenzeit - De’Longhi hilft und sucht Unterstützer


Von Jörg Middelkamp

Seit Tagen ste­hen tau­sende Häu­ser in den Flut­ge­bie­ten unter Was­ser. Sobald sich das Was­ser zurück­ge­zo­gen hat, müs­sen Decken, Wände und Fuß­bö­den schnells­tens wie­der getrock­net wer­den. Das weiß die De´Longhi Deutsch­land GmbH als größ­ter Anbie­ter von mobi­len Luft­ent­feuch­tern. Für sie haben wir die Initia­tive „Tro­cken­zeit“ ins Leben geru­fen: Als Initia­tor spen­det das Unter­neh­men 50 Geräte. Und weil De´Longhi weiß, dass Luft­ent­feuch­ter tem­po­rär zum Ein­satz kom­men, zum Bei­spiel bei einem Rohr­bruch oder nach dem Neu­bau, ruft diese Initia­tive Pri­vat­per­so­nen auf, eigene Geräte, die nicht mehr gebraucht wer­den, zu spen­den. Die gespen­de­ten Geräte wer­den kos­ten­frei vom Tro­cken­zeit­part­ner, dem Express-​​ und Paket­zu­stell­dienst UPS abge­holt und nach Regens­burg und Dres­den gebracht. Von dort ver­teilt sie der Arbeiter-​​Samariter-​​Bund (ASB) an die Betroffenen.

Doch warum Luft­ent­feuch­ter sam­meln? In den über­flu­te­ten Häu­sern ist schnelle Trock­nung das A und O. Durch die hohe Luft­feuch­tig­keit in den Räu­men besteht eine grö­ßere Infek­ti­ons­ge­fahr. Eine man­gelnde Trock­nung der Häu­ser kann zu Schim­mel­bil­dung an Wän­den, Türen und Möbel­stü­cken füh­ren. Schlimms­ten­falls kön­nen Stahl­kon­struk­tio­nen ros­ten, Holz fau­len oder sich ver­for­men sowie Beton und Mör­tel aus­ge­laugt wer­den. Damit wäre die Stand­si­cher­heit des Hau­ses gefähr­det. Luft­ent­feuch­ter hel­fen diese Fol­ge­schä­den zu verhindern.

Also, hel­fen Sie mit! Inter­es­sierte Spen­der fin­den alle Infor­ma­tio­nen zur Luftentfeuchter-​​Spende und der Abho­lung auf www.trockenzeit.org . Zudem unter­stüt­zen Sie uns bitte bei der Ver­brei­tung der Hilfs­ak­tion über Face­book: www.facebook.de/trockenzeit

crossrelations organisiert 8. Cofresco Forum Roundtable


Von Meike Mueller

Packa­ging avo­ids waste

Viele Kon­su­men­ten beur­tei­len Ver­pa­ckun­gen mit Blick auf das Müll­auf­kom­men kri­tisch. Tat­säch­lich kön­nen die rich­tige Ver­pa­ckung und Lage­rung von Lebens­mit­teln aller­dings in hohem Maße zur Redu­zie­rung von Haus­halts­ab­fäl­len bei­tra­gen. Hier­über dis­ku­tie­ren Exper­ten aus der Ver­pa­ckungs­bran­che beim dies­jäh­ri­gen Round Table des Cfresco Forums, der unter dem Motto „Packa­ging avo­ids waste – Ver­pa­ckung redu­ziert Lebens­mit­tel­ab­fälle“ am 18. April in Bre­mer­ha­ven statt­fin­det. Die Ver­an­stal­tung bie­tet einen umfas­sen­den Über­blick über den Stand der For­schung – und Ein­bli­cke in die Praxis:

Im Tech­ni­kum des ttz Bre­mer­ha­ven haben Teil­neh­mer die Mög­lich­keit, im Eigen­ver­such die Sen­so­rik von ver­schie­den gela­ger­ten fri­schen Lebens­mit­teln zu untersuchen.

Wie schon die ver­gan­ge­nen Auf­la­gen wird auch der mitt­ler­weile 8. Cofresco Forum Round Table von cross­re­la­ti­ons orga­ni­siert, vom Abste­cken des The­mas und der Inhalte über die Aus­wahl von Veranstaltungs­ort, Part­ner und Red­nern bis hin zur Durch­füh­rung vor Ort. Bereits seit 2001 arbei­tet die Agen­tur für das Cofresco Forum und betreut seit­her die Veranstaltungsreihe.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen zum Round Table fin­den Sie auf der Web­site des Cofresco Forums unter www.cofresco-forum.de.

European Dairy Award und PriMax 2012 in Berlin verliehen


Von agenturadmin

Zufrie­dene Preis­trä­ger 2012

Für die Milch­wirt­schaft war der 22. Januar 2013 ein wich­ti­ger Tag. Im Rah­men der Ber­li­ner Grü­nen Woche wur­den die in der Bran­che begehr­ten jähr­li­chen Spit­zen­preise der DLG ver­ge­ben. Der Euro­pean Dairy Award und der Pri­Max gehö­ren zu den füh­ren­den Unter­neh­mens­aus­zeich­nun­gen der euro­päi­schen Milch­wirt­schaft. Die bei­den Preise wer­den nur an aus­ge­wählte Qua­li­täts­her­stel­ler von Milch­er­zeug­nis­sen ver­ge­ben, die in den jähr­lich statt­fin­den­den DLG-​​Lebensmitteltests mit her­vor­ra­gen­den Ergeb­nis­sen über­zeu­gen konnten.

crossrelations-​​Geschäftsführer Andreas Seve­rin war in die­sem Jahr ein­ge­la­den wor­den, vor der Preis­ver­lei­hung zu den aktu­el­len kom­mu­ni­ka­ti­ven Her­aus­for­de­run­gen der Lebens­mit­tel­bran­che zu spre­chen. Klar wurde auch hier­bei: Offen­heit, Trans­pa­renz und ein kla­res Bekennt­nis zur Pro­dukt­qua­li­tät sind die bes­ten Vor­aus­set­zun­gen, Ver­trau­ens­kri­sen vorzubeugen.

Für die beste Gesamt­leis­tung in allen DLG-​​Qualitätsprüfungen für Milch­er­zeug­nisse wurde in die­sem Jahr das DMK Deut­sches Milch­kon­tor aus Ever­swin­kel mit dem Euro­pean Dairy Award aus­ge­zeich­net. Das her­vor­ra­gende Abschnei­den des Unter­neh­mens wird durch je einen Pri­Max für her­vor­ra­gende Qua­li­täts­pro­dukte im Gel­ben Sor­ti­ment (Käse und Frisch­käse) und im Wei­ßen Sor­ti­ment (Milch­er­zeug­nisse) unterstrichen.

Mit dem Pri­Max zeich­net das DLG-​​Testzentrum Lebens­mit­tel seit 1998 jähr­lich ins­ge­samt zehn deut­sche und aus­län­di­sche Unter­neh­men der Milch­bran­che aus. Die Fir­men­aus­zeich­nung wird an Spe­zia­lis­ten der Wei­ßen Linie (Milch­pro­dukte) und der Gel­ben Linie (Käse­pro­dukte) ver­ge­ben. Für ihre über­zeu­gende Pro­dukt­qua­li­tät im Wei­ßen Sor­ti­ment zeich­nete die DLG fol­gende Unter­neh­men aus: DMK Deut­sches Milch­kon­tor (Ever­swin­kel), Friesland-​​Campina Ger­many (Heil­bronn), Zott (Mer­tin­gen) sowie die öster­rei­chi­sche Mol­ke­rei Kärt­ner­milch und das däni­sche Unter­neh­men Arla Foods. Für ihren Qua­li­täts­auf­tritt in den DLG-​​Prüfungen der Gel­ben Linie erhiel­ten neben dem DMK Deut­sches Milch­kon­tor (Ever­swin­kel), die Kar­wen­del Werke (Buch­loe), Hoch­land (Hei­men­kir­chen) sowie Arla Foods (Däne­mark) und das nie­der­län­di­sche Unter­neh­men Fries­land­Cam­pina Cheese den renom­mier­ten Preis.

Katerstimmung nach Weltuntergang


Von Andreas Severin

Kohle machen bis zuletzt? Die Marke soll’s richten.

Ein frän­ki­scher Gas­tro­nom hat auf den Welt­un­ter­gang der Maya gezockt und ver­sucht dop­pelt abzu­kas­sie­ren. Er hat sich das Wort „Welt­un­ter­gang“ als Marke schüt­zen las­sen und will nun nach der eige­nen Party auch bei ande­ren kas­sie­ren. Wie Medien berich­te­ten, for­dert er nun reihum Scha­dens­er­satz von Dis­co­the­ken und Gast­stät­ten, die Gäste mit einer „Weltuntergangs-​​Party“ unter­hal­ten haben. Mit einer For­de­rung über 1000  Euro zuzüg­lich Gerichts­kos­ten ver­dirbt er ande­ren Gas­tro­no­men die Freude am wirt­schaft­li­chen Über­le­ben. Kommt man damit durch? Oder lau­ern hier unge­ahnte kom­mu­ni­ka­tive Risi­ken für die nächste Mot­to­party? Wir woll­ten es genauer wis­sen und haben den Mar­ken­rechts­ex­per­ten Hein­rich Pan­nen von der Düs­sel­dor­fer Kanz­lei Braun-​​Dullaeus Pan­nen gefragt.

Herr Pan­nen, belie­bige Begriffe aus dem Wör­ter­buch anlass­be­zo­gen als Marke zu schüt­zen, kann doch nicht im Sinne des Mar­ken­rechts sein. Wie beur­tei­len Sie den Vor­gang?
Das Mar­ken­ge­setz ent­hält eine Reihe von Vor­schrif­ten, die dem Schutz der All­ge­mein­heit vor unge­recht­fer­tig­ten Rechts­mo­no­po­len die­nen. Bei­spiels­weise ver­bie­tet das Mar­ken­ge­setz die Ein­tra­gung von beschrei­ben­den Mar­ken. Das sind Mar­ken, die aus­schließ­lich aus Zei­chen oder Anga­ben beste­hen, die zur Beschrei­bung der von der Mar­ken­an­mel­dung erfass­ten Pro­dukte die­nen kön­nen. Pro­dukt­be­schrei­bende Zei­chen und Anga­ben sol­len im All­ge­mein­in­ter­esse von jeder­mann frei ver­wen­det wer­den kön­nen.
Die Wort­marke „Welt­un­ter­gang“ wurde für Dienst­leis­tun­gen ange­mel­det, die typi­scher­weise von Restau­rants und Hotels erbracht wer­den. Sol­che Dienst­leis­tun­gen, also die Ver­pfle­gung und Beher­ber­gung von Gäs­ten, kön­nen durch das Wort „Welt­un­ter­gang“ nicht beschrie­ben wer­den. Das Wort­zei­chen „Welt­un­ter­gang“ ist daher zu Recht in das Mar­ken­re­gis­ter ein­ge­tra­gen worden.

Wo lie­gen hier die Gren­zen? In ers­ten Kom­men­ta­ren ist von einer mar­ken­recht­li­chen Unter­schei­dung zwi­schen beschrei­ben­den und nicht-​​beschreibenden Mar­ken­na­men die Rede. Was hat es damit auf sich?
Die Wort­marke „Welt­un­ter­gang“ gewährt ihrem Inha­ber nicht ohne wei­te­res das Recht, Drit­ten die Ankün­di­gung oder Ver­an­stal­tung einer „Welt­un­ter­gangs­party“ zu ver­bie­ten. Wenn eine „Welt­un­ter­gangs­party“ im zeit­li­chen Zusam­men­hang mit einem in den Medien viel­fach the­ma­ti­sier­ten Welt­un­ter­gangs­tag ange­kün­digt wird, fehlt es an einer Mar­ken­rechts­ver­let­zung. Das geschützte Wort wird dann nicht in der Funk­tion einer Marke benutzt, son­dern als Hin­weis auf den Tag, an dem die Party statt­fin­den soll. In einem sol­chen Fall beschreibt das Wort „Welt­un­ter­gangs­party“ zudem eine Party, die anläss­lich des Welt­un­ter­gangs­ta­ges ver­an­stal­tet wird. Es beschreibt somit ein bestimm­tes Merk­mal die­ser Party. Der­ar­tige Benut­zungs­hand­lun­gen kann der Mar­ken­in­ha­ber Drit­ten, ins­be­son­dere Mit­be­wer­bern, nicht verbieten.

Ist es rea­lis­tisch, künf­tig vor jeder öffent­li­chen Mot­to­party einen Mar­ken­an­walt zu kon­sul­tie­ren?
Das ist sicher­lich nicht erfor­der­lich, wenn der gewählte Namen vom Publi­kum unmiss­ver­ständ­lich als Hin­weis auf das Motto der Ver­an­stal­tung ver­stan­den wird. In die­sem Sinne unkri­tisch ist bei­spiels­weise die Ver­an­stal­tung einer 70er-​​Jahre-​​Party oder einer Oktoberfest-​​Party. Grund­sätz­lich gilt aber, dass abseits einer aus­schließ­lich merk­mals­be­schrei­ben­den Ver­wen­dung die Gefahr besteht, durch den Gebrauch eines Par­ty­na­mens beste­hende Marken-​​ oder Kenn­zei­chen­rechte Drit­ter zu ver­letz­ten. Wer das nicht sicher beur­tei­len kann, sollte einen auf das Mar­ken­recht spe­zia­li­sier­ten Anwalt um Rat fra­gen.
Zum Abschluss: Ende 2013 fin­det der UN-​​Welttag der Tole­ranz statt. Ich erwarte, dass land­auf, landab Par­tys zur „Völ­ker­ver­stän­di­gung“ gefei­ert wer­den. Kann ich mich dann an Sie wen­den, um den Begriff als Marke ein­tra­gen zu las­sen?
Ich würde Ihnen von dem Vor­ha­ben abra­ten. Das Wort „Völ­ker­ver­stän­di­gung“ dürfte vom Deut­schen Patent-​​ und Mar­ken­amt als beschrei­bend bean­stan­det wer­den, weil es im Zusam­men­hang mit Par­tys erkenn­bar ein Merk­mal der so bezeich­ne­ten Ver­an­stal­tung beschreibt, näm­lich einen Bei­trag zur Völ­ker­ver­stän­di­gung zu leis­ten. Mit der Marke ließe sich zudem nicht viel anfan­gen, weil sie Ihnen aus den oben erläu­ter­ten Grün­den keine Hand­habe gewäh­ren würde, gegen ent­spre­chend gekenn­zeich­nete Kon­kur­renz­ver­an­stal­tun­gen vorzugehen.