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DLG-Lebensmitteltage diskutieren „Brennpunkt Lebensmittelkommunikation“


Von Andreas Severin

Wenn sich in die­sem Jahr am 17. und 18. Sep­tem­ber die Lebens­mit­tel­bran­che zu den 7. DLG-Lebens­mit­tel­ta­gen in Darm­stadt ein­fin­det, wer­den sich die rund 600 Ver­tre­ter aus For­schung und Pra­xis mit einem bri­san­ten The­ma befas­sen: Im Mit­tel­punkt der zwei­tä­gi­gen Ver­an­stal­tung ste­hen die zuneh­men­den The­ma­ti­sie­run­gen von Pro­dukt­kri­sen und Her­stel­ler­ver­ant­wor­tung sowie das damit ver­bun­de­ne Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ver­hal­ten.

Miss­trau­en und Kon­flik­te schei­nen zuse­hends die Bezie­hun­gen zwi­schen Ver­brau­chern und  Poli­tik einer­seits sowie den Pro­du­zen­ten und Händ­lern von Lebens­mit­teln ande­rer­seits zu belas­ten. Dabei ist allen klar: Wie kaum ein ande­res Gut benö­ti­gen Lebens­mit­tel und deren Her­stel­ler das Ver­trau­en der Kun­den.

Neue Anfor­de­run­gen an die Trans­pa­renz von Pro­dukt und Pro­duk­ti­on, die Repu­ta­ti­on des Unter­neh­mens hin­ter dem Pro­dukt und die Kon­fron­ta­ti­on mit Ver­brau­cher­or­ga­ni­sa­tio­nen set­zen die Lebens­mit­tel­wirt­schaft zuneh­mend unter Kom­mu­ni­ka­ti­ons­druck. Wel­che Erwar­tun­gen haben Ver­brau­cher heu­te an Lebens­mit­tel und Pro­dukt­in­for­ma­tio­nen? In wel­chem Maße tra­gen Inter­net­por­ta­le wie „Lebens­mit­tel­klar­heit und Wahr­heit“, das neue Ver­brau­cher­infor­ma­ti­ons­recht und Clean-Label-Stra­te­gi­en zur Auf­klä­rung oder aber auch zur Ver­un­si­che­rung bei? Was müs­sen Unter­neh­men ler­nen, um dem kom­mu­ni­ka­ti­ven Druck, den Online-Kam­pa­gnen und das Soci­al web erzeu­gen, stand­hal­ten zu kön­nen?

Eine Podi­ums­dis­kus­si­on wird sich am 18. Sep­tem­ber 2012 ab 11 Uhr mit die­sen Fra­ge­stel­lun­gen befas­sen. Zur Ein­füh­rung wird Johan­nes Dorn für das Markt­for­schungs­in­sti­tut Rhein­gold Ein­bli­cke in die psy­cho­lo­gi­sche Funk­ti­on von Ver­trau­en und Qua­li­täts­ver­spre­chen geben. Außer­dem wird Gün­ther Nes­sel von der Agen­tur tas­te die Ergeb­nis­se der aktu­el­len DLG-Stu­die zu Lebens­mit­tel­kom­mu­ni­ka­ti­on und Ver­brau­cher­er­war­tun­gen vor­stel­len. Für cross­re­la­ti­ons wird Andre­as Seve­rin zu der Dis­kus­si­on bei­tra­gen und auf­zei­gen, wie sich Unter­neh­men mit der rich­ti­gen Hal­tung und einer pro­fes­sio­nel­len Sys­te­ma­tik auf die nächs­te Pro­dukt- oder Ver­trau­ens­kri­se vor­be­rei­ten kön­nen.

 

Krisen-PR: Die Bewältigung kleiner und großer Katastrophen


Von agenturadmin

Was tun in der Kri­se – oder bes­ser: Was tun, damit sie gar nicht erst kommt? Die­se und ande­re Fra­gen wur­den Anfang Febru­ar an der Düs­sel­dor­fer Aka­de­mie für Mar­ke­ting-Kom­mu­ni­ka­ti­on (DAMK) dis­ku­tiert. Auf dem Podi­um äußer­ten Ulrich Bie­ger (Geschäfts­füh­rer Bie­ger PR), Wolf­gang Kreu­ter (CEO der Euro RSCG ABC) und Sil­ke Ben­der (Pres­se­re­fe­ren­tin DJV-NRW) ihre Ansich­ten rund um den Umgang mit der Kri­se – gera­de mit Blick auf die Medi­en. Rund 30 Inter­es­sier­te aus Unter­neh­men und Behör­den betei­lig­ten sich an der Dis­kus­si­on mit den PR-Pro­fis. Wei­ter­le­sen →

Kliniken im Wettbewerb – Was der medizinische Nachwuchs erwartet


Von agenturadmin

Die Tür fliegt auf. Beglei­tet von den bewun­dern­den, aber auch ängst­li­chen Bli­cken der PJ’ler und Assis­tenz­ärz­te schwebt der Chef­arzt in den Raum. Kur­zer Rap­port, knap­pe Fra­gen, schnei­di­ge Ant­wor­ten und ein paar prä­gnant for­mu­lier­te Anwei­sun­gen – eine Sze­ne wie aus einer Kran­ken­haus­soap, in der kein Kli­schee aus­ge­las­sen wird. Mit der Rea­li­tät heu­te hat das nur wenig zu tun – hof­fent­lich jeden­falls.

Titelseite Klinikmarketing-Broschüre

Denn wenn das über Jahr­zehn­te erwor­be­ne Know-how einer Spit­zen­kraft auch nicht an Strahl­kraft ver­lo­ren hat, der hef­tig umwor­be­ne medi­zi­ni­sche Nach­wuchs erwar­tet von sei­nen Vor­ge­setz­ten inzwi­schen mehr als „nur“ fach­li­che Exper­ti­se. Gefragt ist Füh­rungs­kom­pe­tenz, das heißt ins­be­son­de­re,  die Fähig­keit und Bereit­schaft zu kom­mu­ni­zie­ren und ein respekt­vol­ler, wert­schät­zen­der Umgang mit­ein­an­der.

Für den Gesund­heits­ex­per­ten und Bera­ter Her­mann-Josef Arentz ist eine Kul­tur der Kom­mu­ni­ka­ti­on des­halb nicht nur die Vor­aus­set­zung für rei­bungs­lo­se Arbeits­ab­läu­fe, son­dern auch ein wesent­li­cher Fak­tor im zuneh­men­den Wett­be­werb um die bes­ten Nach­wuchs­kräf­te.

Lesen sie das kom­plette Inter­view mit Her­mann-Josef Arentz im „Leit­fa­den Kli­nik­mar­ke­ting“, der aktu­el­len Publi­ka­tion aus der cross­a­ca­de­my-​​Rei­he. Sie kön­nen die Bro­schüre kos­ten­los unter klinikmarketing@crossrelations.de bestel­len.