Die kommerzielle Seite von Social Media


Von agenturadmin

Lag es am The­men­schwer­punkt oder ist Soci­al Media inzwi­schen in der Nor­ma­li­tät von PR, Wer­bung und Mar­ke­ting ange­kom­men? Im Ver­gleich zum Vor­jahr fan­den jeden­falls deut­lich weni­ger Besu­cher den Weg zur Soci­al-Media-Kon­fe­renz INFECT 2011. Hat­ten die Ver­an­stal­ter im letz­ten Jahr unter dem Mot­to „Soci­al Media NOW“ noch zahl­rei­che PR-Kol­le­gen ange­spro­chen, waren wir in die­sem Jahr gefühlt allein unter Mar­ke­tern - durch­aus beab­sich­tigt, wie Tors­ten Hein­son vom Ver­an­stal­ter Wun­der­kna­ben in sei­ner Key­note beton­te: „Wir küm­mern uns hier nicht um die gesell­schaft­li­che Rele­vanz von Soci­al Media, son­dern um die kom­mer­zi­el­le Sei­te.“

Wir küm­mern uns hier nicht um die gesell­schaft­li­che Rele­vanz von Soci­al Media.“

Ent­spre­chend dreh­ten sich die Vor­trä­ge größ­ten­teils um den Return on Invest­ment (ROI) und die Mess­bar­keit von Soci­al Media-Akti­vi­tä­ten. Die Beschrän­kung auf nur 20 Minu­ten Rede­zeit sorg­te dabei zwar für einen straf­fen und kom­pak­ten Tages­ab­lauf, führ­te aber vor allem am Vor­mit­tag dazu, dass eini­ge Refe­ren­ten, etwa Dr. Alex­an­der Ross­mann von der Uni­ver­si­tät St. Gal­len oder Dirk Stef­fen von TNS Infra­test, durch die Charts het­zen muss­ten und Inhal­te kaum den Weg ins Audi­to­ri­um fan­den.

Die INFECT war so in die­sem Jahr vor allem ein Rat­ge­ber für Mar­ke­ter. Aus PR-Sicht ange­neh­me Aus­nah­men waren die Bei­trä­ge von Roland Fie­ge über Soci­al-Media-Manage­ment-Sys­te­me und Tim Rin­gel von meta­peop­le mit kon­kre­ten Hin­wei­sen zum Zusam­men­hang von Face­book-Posts und Such­ma­schi­nen­er­geb­nis­sen.

Fazit: Soci­al Media ist in den ver­gan­ge­nen Mona­ten end­gül­tig aus der Nische aus­ge­bro­chen und zu einer rele­van­ten Grös­se für die Unter­neh­mens­kom­mu­ni­ka­ti­on gewor­den. Die Fra­ge lau­tet heu­te nicht mehr ob, son­dern wie Unter­neh­men in den ent­spre­chen­den Kanä­len ver­tre­ten sind.

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