Gute Pressebilder: technische Voraussetzungen und Verbreitungswege


Von agenturadmin

Jour­na­lis­ten wol­len Bil­der schnell und ein­fach recher­chie­ren und ver­wen­den. Es kann jedoch zu Pro­ble­men füh­ren, wenn ich Fotos unauf­ge­for­dert als Datei­an­hang von E-​​Mails mit­schi­cke, da bei man­chen Kon­ten die Fire­wall Anhänge schon bei einer Datei­größe von 2 MB blockiert.

Bes­ser ist es, die Bil­der im Inter­net zum Down­load bereit­zu­stel­len und ledig­lich den Down­load­link zu ver­sen­den. Alter­na­tiv oder zusätz­lich kann ich auch Bild­da­ten­ban­ken im Inter­net nut­zen. Sie bie­ten den Vor­teil, dass Bild­re­dak­teure die Bil­der nicht nur zum Anlass des Pres­se­ver­sands, son­dern über einen län­ge­ren Zeit­raum fin­den und nut­zen können.

Bild­for­mate und Auflösung

Das gebräuch­lichste Datei­for­mat für Pres­se­bil­der ist wohl das JPEG-​​Format. Es hat den Vor­teil, dass die Bil­der kom­pri­miert wer­den, was die Datei­größe begrenzt. Aller­dings wird das Foto bei jedem Spei­cher­vor­gang in die­sem For­mat erneut kom­pri­miert, wor­un­ter auf Dauer die Qua­li­tät lei­det. Das kann ich ver­mei­den, wenn ich zumin­dest intern jedes Bild auch ein­mal im TIFF-​​Format abspei­chere, denn dabei wer­den die Auf­nah­men nicht komprimiert.

Im End­for­mat sollte das Foto für den Druck die Min­dest­auf­lö­sung von 300 dpi (dots per inch) und für das Inter­net von 72 dpi haben. Beim Farb­mo­dus kann ich zwi­schen CMYK und RGB wäh­len. Auch wenn die meis­ten Druck­ma­schi­nen den CMYK-​​Modus ver­wen­den, soll­ten die Fotos zunächst im RGB-​​Modus bear­bei­tet und abge­spei­chert wer­den, der mehr Farb­nu­an­cen zulässt.

Bei einer Standard-​​Bildgröße von etwa 13 x 18 cm benö­tige ich eine Bild­da­tei von min­des­tens 3 bis 4 Mega­pi­xeln, um auf die Druck­auf­lö­sung von 300 dpi zu kom­men. Dies ent­spricht im Farb­mo­dus RGB einer Datei­größe von etwa 8 bis 12 Mega­byte. Wenn ich die Datei im Datei­for­mat JPEG kom­pri­miere, kann ich die tat­säch­li­che Datei­größe aber reduzieren.

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