Gute Pressebilder - rechtlich einwandfrei


Von agenturadmin

Foto- und Medi­en­pro­fis müs­sen bei der Ver­wen­dung von Bild­ma­te­ri­al eine Rei­he von Rech­ten beach­ten, unter ande­rem:

  • das Urhe­ber­recht des Foto­gra­fen,
  • das Urhe­ber­recht ande­rer, etwa von Künst­lern oder Archi­tek­ten,
  • Nut­zungs­rech­te und Ver­wer­tungs­rech­te,
  • das Recht am eige­nen Bild: Per­sön­lich­keits­rech­te direkt oder indi­rekt abge­bil­de­ter Per­so­nen oder auch
  • das Haus­recht bei Innen­auf­nah­men.

Selbst Ama­teur­fo­to­gra­fen müs­sen die­se Rech­te beach­ten, wenn sie ihre Bil­der zum Bei­spiel über Foto-Com­mu­nities im Inter­net ver­öf­fent­li­chen.

Bei Jour­na­lis­ten beson­ders gefragt sind Bil­der, die sie nut­zen kön­nen, ohne ein Bild­ho­no­rar zah­len zu müs­sen. In die­sem Fall soll­te ich einen klä­ren­den Hin­weis zur Ver­wen­dung mei­nes Bild­ma­te­ri­als geben - zum Bei­spiel: „Die Ver­wen­dung des Bild­ma­te­ri­als zur Pres­se­mit­tei­lung ist bei Nen­nung der Quel­le ver­gü­tungs­frei gestat­tet. Das Bild­ma­te­ri­al darf nur in Zusam­men­hang mit dem Inhalt die­ser Pres­se­mit­tei­lung ver­wen­det wer­den.“

Bil­der mani­pu­lie­ren – erlaubt?

Ein schwie­ri­ges The­ma – recht­lich wie ethisch – ist das der Bild­be­ar­bei­tung oder -mani­pu­la­ti­on. Zeigt das Bild noch die ursprüng­lich auf­ge­nom­me­ne Ansicht, oder wur­de es ver­än­dert? Seit Ein­füh­rung der digi­ta­len Foto­gra­fie haben sich Mög­lich­kei­ten zur Bild­be­ar­bei­tung und –mani­pu­la­ti­on noch ver­mehrt. Doch obwohl es immer wie­der Bei­spie­le für das Gegen­teil gibt, soll­te man Bild­ma­ni­pu­la­ti­on zumin­dest kennt­lich machen.

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