Alle Artikel zu Corporate Communications

Prüfstand für den Ernstfall

Wie sich Lebensmittelproduzenten auf mögliche Produktkrisen vorbereiten


Von Jörn Becker
© pexel.com

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Hol­ger K. hat ein Pro­blem. Seit weni­gen Stun­den weiß sein Unter­neh­men, ein nie­der­säch­si­scher Wurst­pro­du­zent, von dem Ver­dacht, dass die Geflügel-​​Mettwurst des Unter­neh­mens mit Sal­mo­nel­len kon­ta­mi­niert sein könnte. Die Behör­den erwar­ten inner­halb von zwei Stun­den eine Stel­lung­nahme des Unter­neh­mens. Zusam­men mit dem eilig ein­be­ru­fe­nen Kri­sen­stab macht sich K. daran, über die mitt­ler­weile bekannte Char­gen­num­mer des Pro­duk­tes den Produktions-​​ und Lie­fer­weg nach­zu­voll­zie­hen. In der Vor­be­rei­tung eines mög­li­chen Pro­dukt­rück­ru­fes gilt es jetzt dring­lichst her­aus­zu­fin­den, ob sich noch Ware unter der Kon­trolle des Unter­neh­mens befin­det und gesperrt wer­den kann und der anste­hende Pro­dukt­rück­ruf somit regio­nal ein­ge­grenzt wer­den kann.

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Menetekel Lebensmittelwarnung

Wie sich der Kommunikationsdruck auf die Produzenten von Lebensmitteln erhöht


Von Andreas Severin
© lebensmittelwarnung.eu

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148 Lebens­mit­tel wur­den 2016 zurück­ge­ru­fen - etwa 50 Pro­zent mehr als im Vor­jahr. Das geht aus Zah­len des Bun­des­amts für Ver­brau­cher­schutz und Lebens­mit­tel­si­cher­heit (BVL) her­vor, die Ende März von der Funke-​​Gruppe ver­öf­fent­licht wurde. Das wäre eine signi­fi­kante, gut 50-​​prozentige Stei­ge­rung gegen­über den knapp 100 in 2015 zurück­ge­ru­fe­nen Lebensmitteln.

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Eingreifen, bevor die Emotionen hochkochen

Der Einsatz von Social Media Monitoring bei Lebensmittelkrisen


Von Nicole Grohs
© Cogia

CI Emo­tion Radar © Cogia

Lebens­mit­tel­kri­sen ent­wi­ckeln für Pro­du­zen­ten und den Han­del eine immer bedroh­li­chere und zuneh­mend schwe­rer zu kon­trol­lie­rende Eigen­dy­na­mik. Mit ein Grund hier­für sind die sozia­len Netz­werke, über die sich Nach­rich­ten heute rasan­ter denn je ver­brei­ten. Dabei bleibt es jedoch sel­ten bei den anfäng­li­chen Fak­ten. Fehl­in­for­ma­tio­nen, Gerüchte, Schuld­zu­wei­sun­gen amal­ga­mie­ren zu einem Nar­ra­tiv, dem nur noch schwer mit Fak­ten zu begeg­nen ist. Aus Sicht der Unter­neh­men gilt es daher, dro­hende The­ma­ti­sie­run­gen so früh zu erken­nen, dass über prä­ven­tive Maß­nah­men oder aktive Kri­sen­kom­mu­ni­ka­tion in die Aus­brei­tungs­dy­na­mik ein­ge­grif­fen wer­den kann. Doch dazu braucht es aktu­elle Infor­ma­tio­nen, die als Aus­gangs­punkt einer erfolg­rei­chen Inter­ven­tion die­nen kön­nen. Ein Social Media Moni­to­ring Tool, wie es Cogia intel­li­gence anbie­tet, kann dabei wert­volle Dienste leisten.

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Die, die Wörter mit Fingerspitzen auf Goldwaagen legen

Über die enorme Verantwortung der Dolmetscher auf dem G20-Gipfel


Von Andreas Severin
Große Sprachvielfalt beim Treffen der G20

Große Spra­chen­viel­falt beim Tref­fen der G20 © shutterstock

Wenn am Don­ners­tag die Staats­chefs der 20 wich­tigs­ten Industrie-​​ und Schwel­len­län­der zusam­men­kom­men, um die gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen der Welt­po­li­tik zu ver­han­deln, dann wird sich zei­gen müs­sen, ob die Regie­ren­den und ihre Reden­schrei­ber die rich­ti­gen Worte fin­den. Eine Schlüs­sel­rolle vor Ort wird wie­der ein­mal den Dol­met­schern zukom­men, dar­un­ter pro­fi­lierte Mit­glie­der des Ver­bands der Kon­fe­renz­dol­met­scher (VKD).  Rund um das Gip­fel­ge­sche­hen wer­den die Exper­ten des füh­ren­den Ver­bands für die rei­bungs­lose Ver­stän­di­gung sor­gen. Sie müs­sen Höchst­leis­tun­gen voll­brin­gen, sei es bei den gro­ßen Anspra­chen im Ple­num oder in klei­nen Ver­hand­lungs­run­den. Denn hier wer­den Worte sprich­wört­lich auf die Gold­waage gelegt und jede Unacht­sam­keit kann den Fort­gang der Ver­hand­lun­gen erschweren.

Noch herrscht Schweigen...

Noch herrscht Schwei­gen… © Tina Conrad

Bei Fest­re­den oder auch Gesprä­chen im klei­nen Rah­men wird häu­fig  kon­se­ku­tiv über­setzt. Län­gere Rede­ab­schnitte wer­den also zeit­ver­setzt anhand von Noti­zen in die Spra­che des Zuhö­ren­den über­setzt. Bei den gro­ßen Gesprächs­run­den oder Dis­kus­sio­nen im Ple­num jedoch sind die Dol­met­scher – für die Ver­an­stal­tungs­teil­neh­mer in der Regel unsicht­bar – in spe­zi­el­len Kabi­nen tätig und über­tra­gen die Rede­bei­träge simul­tan. Dies stellt höchste Anfor­de­run­gen an die men­tale Kapa­zi­tät, die Kon­zen­tra­tion, die Erfah­rung, das Fach­wis­sen und auch das Fin­ger­spit­zen­ge­fühl der Dol­met­scher.  Sie müs­sen kon­ti­nu­ier­lich und mit gerings­tem Zeit­ver­satz den gespro­che­nen Aus­gangs­text in die Ziel­spra­che über­füh­ren. Poli­ti­ker und ihre Art zu spre­chen machen einem die­sen Job auch nicht unbe­dingt ein­fa­cher. In weni­gen Sekun­den müs­sen Inhalte ver­stan­den, Emo­tio­nen erkannt und Bot­schaf­ten ver­mit­telt wer­den. Dafür reicht es nicht aus, das poli­ti­sche Voka­bu­lar zu beherr­schen. Ein Dol­met­scher muss immer auch auf der Höhe des The­mas sein, die poli­ti­schen Codes und Abkür­zun­gen ver­ste­hen. Eine inten­sive Vor­be­rei­tung auf Dis­kus­si­ons­in­halte und auch auf die Poli­ti­ker, die über­setzt wer­den müs­sen, gehört daher ebenso zum Job.

...aber für die WHO ist es der drittstressigste Job der Welt (c) Tina Conrad

…aber für die WHO ist es der dritt­stres­sigste Job der Welt © Tina Conrad

Auch wenn die Exper­ten des VKD mit dem Ter­rain hoch­ka­rä­ti­ger Ver­an­stal­tun­gen in Poli­tik, Wirt­schaft, Sport und Kul­tur ver­traut sind, ist eine Ver­an­stal­tung wie der G20-​​Gipfel immer noch etwas Beson­de­res. Die Welt blickt ab heute mit hohen Erwar­tun­gen und kri­ti­schem Blick auf das Gesche­hen in Ham­burg. Bei allen poli­ti­schen Unstim­mig­kei­ten müs­sen nicht unbe­dingt auch noch sprach­li­che hin­zu­kom­men. Und wenn am kom­men­den Sams­tag die Kame­ras und Mikro­fone abge­baut sind, wer­den viel­leicht noch eine ganze Weile die dort gespro­che­nen und klug gedol­metsch­ten Worte die poli­ti­schen Schlag­zei­len bestimmen.

Wir dürfen die Betriebswirte nicht verlieren“

Ein Gespräch mit dem Unternehmensberater und Businessplan-Experten Christoph Nieberding darüber, warum Gründer mit guten Ideen an schlechten Businessplänen scheitern können.


Von Heike Malinowski
©Christoph Nieberding

©Chris­toph Nieberding

Chris­toph Nie­ber­ding hat als Finanz­chef eines Tech-​​Dax-​​Unternehmens viele Jahre Busi­ness­pläne gesich­tet. Er weiß, wel­che gro­ßen Hoff­nun­gen Grün­der in digi­ta­len Zei­ten daran knüp­fen und er kennt den nüch­ter­nen Blick der Investoren.

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Checkliste: So bringen Sie Ihren Businessplan zum Sprechen

Zehn Prüfsteine für den Businessplan, den jeder versteht.


Von Christoph Nieberding
©pexels.com

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Mit Per­sön­lich­keit, Authen­ti­zi­tät und Ver­ständ­lich­keit las­sen sich wich­tige Ver­trau­ens­punkte sam­meln. Unsere Check­liste zeigt Entre­pre­neu­ren, wor­auf sie ach­ten müs­sen, wenn sie Kapi­tal­ge­ber über­zeu­gen wollen.

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Der Businessplan – ein Kommunikations-​​instrument mit Potenzial

Warum es an der Zeit ist, ein klassisches Instrument der Unternehmensführung an die Bedingungen der digitalen Transformation anzupassen.


Von Andreas Severin
©Christoph Nieberding

©Chris­toph Nieberding

Wer hätte das gedacht? Die meis­ten Grün­der, die mit inno­va­ti­ven Ideen auf den Markt drän­gen, sehen kei­nen Nut­zen in Busi­ness­plä­nen. Das zei­gen jün­gere Stu­dien. Danach benö­ti­gen nur weni­ger als ein Drit­tel der Unter­neh­mens­grün­dun­gen einen Busi­ness­plan zur Unter­neh­mens­fi­nan­zie­rung. Ent­spre­chend ist die Stim­mung in sozia­len Netz­wer­ken und Grün­der­zir­keln: Krea­tive Grün­der wür­den abge­schreckt, Busi­ness­pläne seien ein Relikt aus der alten Wirt­schafts­welt und wür­den das, was sie ermög­li­chen sol­len, eher zer­stö­ren. Und über­haupt: Sind wahre Entre­pre­neure nicht viel­mehr dem Künst­ler wesens­ver­wandt? Doch bei allem Kla­gen gilt wei­ter­hin: Ohne Busi­ness­plan gibt es keine Inves­to­ren und auch kein insti­tu­tio­nel­les Geld! Ob Grün­dungs­för­de­rung oder Pri­vate Equity – wer Geld inves­tiert, möchte sehen, ob die Grün­der in der Lage sind, die kom­ple­xen Abhän­gig­kei­ten ihres Geschäfts­mo­dells zu beschrei­ben, für die Zukunft mit Annah­men zu rech­nen und mit dem ihnen anver­trau­ten Geld ver­ant­wor­tungs­voll umzugehen.

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Eine Schulung für unseren Geschmackssinn

Bei der „AEG Taste Academy“, zu der unser Kunde Electrolux eingeladen hatte, haben wir mehr über unsere kulinarischen Vorlieben herausgefunden – auf eine unterhaltsame und köstliche Art.


Von Meike Mueller

Klar: Manch­mal geht es beim Essen schlicht und ein­fach darum, satt zu wer­den. An der Auto­bahn­rast­stätte zum Bei­spiel, oder in der Mit­tags­pause. Doch bei ande­ren Gele­gen­hei­ten lohnt es sich, dem Geschmack von Spei­sen inten­si­ver nach­zu­ge­hen – daran hat uns die die „AEG Taste Aca­demy“ ein­drück­lich erin­nert. Im Juni hat­ten wir auf Ein­la­dung unse­res Kun­den Elec­tro­lux die Gele­gen­heit, eine Aus­gabe der Ver­an­stal­tungs­reihe zum Thema „Taste Archi­tec­ture“ in Köln zu besu­chen. Dort haben wir Geschmacks­er­leb­nisse und -kom­bi­na­tio­nen ken­nen­ge­lernt, die wir in die­ser Form über­haupt noch nicht kannten.

Durch den inter­es­san­ten – und köst­li­chen – Abend führte der Pro­fi­koch Chris­tian Mit­ter­meier, der gemein­sam mit sei­nem Team ein Fünf-​​Gänge-​​Menü vor­be­rei­tet hatte. Zwi­schen den Gerich­ten griff er sehr unter­halt­sam und gespickt mit per­sön­li­chen Erleb­nis­sen ver­schie­dene Aspekte rund um das Schwer­punkt­thema „Taste Archi­tec­ture“ auf. Seine Mis­sion: Der gelernte Metz­ger und Koch ver­tritt die Mei­nung, dass der Geschmacks­sinn vie­ler Men­schen heut­zu­tage eher schlecht geschult ist, obwohl die Ver­füg­bar­keit von Wis­sen und Waren heute bes­ser ist denn je – und er möchte dazu bei­tra­gen, das zu ändern. Und so stand beim Essen nicht nur der Genuss im Vor­der­grund, son­dern es waren auch die sen­so­ri­schen und ana­ly­ti­schen Fähig­kei­ten der Teil­neh­mer gefragt. Und das hat uns wirk­lich begeis­tert.
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Layman’s Report: Garantiert frei von Fachchinesisch

Für unseren Kunden Red Arrow haben wir das „CleanSmoke“-Verfahren in einem Laienbericht leicht verständlich aufbereitet. Der Bericht ist Vorgabe der EU, wenn Fördermittel zur Verfügung gestellt werden.


Von Andreas Severin

Wir alle ken­nen das: Wenn Exper­ten über ihr Fach spre­chen oder schrei­ben, stei­gen Laien schnell aus. Ist es eigent­lich ein Kul­tur­ge­setz, dass man tech­ni­sche Zusam­men­hänge oder Inno­va­tio­nen kaum noch beschrei­ben kann, ohne in unver­ständ­li­ches Fach­kau­der­welsch oder Techno-​​Sprech zu ver­fal­len? Paul Valéry wusste schon im 19. Jahr­hun­dert: „Was ein­fach ist, ist falsch, was kom­plex ist, ist nicht brauch­bar.“ Aber muss das für immer so blei­ben? Oder soll­ten wir bei allen tech­no­lo­gi­schen Fort­schrit­ten nicht auch in der Lage sein, die ver­mit­telnde Qua­li­tät unse­rer Spra­che wei­ter­zu­ent­wi­ckeln?
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Econ Awards 2015: Telekom im Edelmetallrausch


Von agenturadmin

Frei­tag­abend war es soweit. Die neun­ten Econ Awards sind ent­schie­den. Über 200 gela­dene Gäste wohn­ten in der ehe­ma­li­gen Bolle Meie­rei in Ber­lin der fest­li­chen Preis­ver­lei­hung bei. Die Jury des Econ Awards lüf­tete das Geheim­nis, wel­che Ein­rei­chun­gen es bei der Jury-​​Sitzung im Juni auf das Trepp­chen geschafft haben.
Mit den Econ Awards in Pla­tin, Gold, Sil­ber und Bronze sowie dem Spe­cial Award prä­miert der Econ Ver­lag in Zusam­men­ar­beit mit dem HANDELSBLATT seit 2007 her­aus­ra­gende Leis­tun­gen der Unter­neh­mens­kom­mu­ni­ka­tion. „Unser Ziel ist es, weg­wei­sende Leis­tun­gen aus­zu­zeich­nen, die zei­gen, was in der Unter­neh­mens­kom­mu­ni­ka­tion alles mög­lich ist“, so Klaus Rai­ner Kirch­hoff, Vor­sit­zen­der der Jury und Her­aus­ge­ber des „Jahr­buchs der Unter­neh­mens­kom­mu­ni­ka­tion“.
Zum vier­ten Mal dabei auch crossrelations-​​Geschäftsführer Andreas Seve­rin. Als Jury­mit­glied ver­ant­wor­tet er die Kate­go­rie Nachhaltigkeits-​​/​CSR-​​Berichte. In die­sem Jahr kam ihm die ehren­volle Auf­gabe zu, neben sei­ner Kate­go­rie auch die Gewin­ner in der Kate­go­rie Geschäfts­be­richte zu prä­sen­tie­ren, da Freund und Jury­kol­lege Kae­van Gaz­dar ter­min­lich ver­hin­dert war.

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Von jungen Löwen und alten Hasen

Unser Kollege Johannes Pohlmann berichtet von der Cannes Lions 2015.


Von agenturadmin

Es ist schon ein spe­zi­el­ler Ort, die­ses nicht ein­mal 100.000 Ein­woh­ner große Städt­chen an der  Côte d’Azur. Zunächst ein­mal scheint es kaum anders zu sein als andere, im medi­ter­ra­nen Süden Frank­reichs gele­gene Klein­städte, doch bei genaue­rem Hin­se­hen erkennt man schnell Unter­schiede: Wo andern­orts leere Fla­schen eines bil­li­gen Wei­nes oder zer­drückte Bier­do­sen als Über­bleib­sel des Vor­abends das Umfeld von Müll­ei­mern oder Park­bän­ken schmü­cken, fin­det man in Can­nes vor allem leere Cham­pa­gner­fla­schen. Wo andern­orts Wäsche über den engen Gas­sen zum Trock­nen hängt, fin­det man in Can­nes Ban­ner, die die strah­len­den Gesich­ter der berühm­tes­ten Film­stars, die diese Welt zu bie­ten hat, zei­gen. Und wo man andern­orts eine gemüt­li­che Strand­pro­me­nade mit klei­nen Fisch­re­stau­rants fin­det, läuft man in Can­nes über den „Bou­le­vard de la Croi­sette“, die berühmte Fla­nier­meile, wo die Nach­bar­schaft Prada und Louis Vuit­ton heißt. Am west­li­chen Ende die­ser – meist von Autos der Mar­ken Jaguar, Mase­rati oder Por­sche befah­re­nen  – Straße steht schließ­lich das ver­meint­li­che Herz­stück von Can­nes:  Das „Palais des Fes­ti­vals et des Con­grès“, einer die­ser Orte, wo man den roten Tep­pich gar nicht erst ein­rol­len braucht, weil Stars und Stern­chen quasi omni­prä­sent sind. Wei­ter­le­sen →

Und die Luft war durchzogen von Weihrauch

Wie sich unser Nachwuchstalent Johannes plötzlich auf dem Siegertreppchen von #30u30 wiederfand


Von agenturadmin

Am 16. April fei­erte die Kom­mu­ni­ka­ti­ons­bran­che in Deutsch­land so etwas wie ihren Geburts­tag. Nicht etwa weil sie ihren Ursprung am 16. April anno dazu­mal fand – es ging eher um die Natur der Sache. Wie beim Geburts­tag zele­brierte man das eigene Beste­hen und rühmte sich der Leis­tun­gen des ver­gan­ge­nen Jah­res. Mit­ten unter den Gra­tu­lan­ten und Geehr­ten, die hier meist in Per­so­nal­union an den fest­lich gedeck­ten Tischen saßen befand auch ich mich. Ich kann nicht leug­nen, dass man mich im Vor­feld der PR Report Awards und im Zusam­men­hang mit die­sen sicher­lich ein­mal das Wort „Selbst­be­weih­räu­che­rung“ hat sagen hören, doch jetzt wo ich sel­ber in den ein­drucks­vol­len Hal­len des ehe­ma­li­gen Ber­li­ner Heiz­kraft­wer­kes stand konnte ich eben­falls nicht leug­nen, dass ich mir recht bedeu­tungs­voll vor­kam, in mei­nem schwar­zen Anzug. Wei­ter­le­sen →