Alle Artikel zu Change Culture

Schau hin, was dein Kumpel macht“

Die Arbeitsschutzkampagne der RAG wurde für den Internationalen Deutschen PR-Preis nominiert


Von Jörn Becker

Die Arbeits­schutz­kam­pa­gne der RAG

Nach der Ver­lei­hung des „För­der­prei­ses der Berufs­ge­nos­sen­schaft Roh­stof­fe und Che­mi­sche Indus­trie (BG RCI)“ in der Kate­go­rie „Prä­ven­ti­ons­kul­tur“ 2017, der Ver­lei­hung des „Deut­schen Arbeits­schutz­prei­ses 2017“ und der Prä­sen­ta­ti­on auf dem Welt­kon­gress „Safe­ty & Health at Work 2017“ in Sin­ga­pur, ist unse­re mit der RAG ent­wi­ckel­te Arbeits­schutz­kam­pa­gne „SICHERHEIT! – Denk dar­an, bevor Du los­legst.“ nun für den „Inter­na­tio­na­len Deut­schen PR-Preis 2018“ in der Kate­go­rie „Inter­ne Kom­mu­ni­ka­ti­on, Chan­ge und Trans­for­ma­ti­on“ nomi­niert. Mit Hil­fe der auf drei Jah­re ange­leg­ten Kam­pa­gne konn­te bereits nach nur einem Jahr die Unfall­kenn­zif­fer bei der RAG auf ein his­to­ri­sches Tief gesenkt und die Arbeit der Kum­pel noch etwas siche­rer gemacht wer­den.

Es steckt so unglaub­lich viel Herz­blut und Enga­ge­ment aller Betei­lig­ten in die­ser Kam­pa­gne, dass man nur sagen kann: Die­se Kam­pa­gne hät­te es ver­dient! Wir freu­en uns rie­sig und drü­cken die Dau­men für den 26. April in Mün­chen.

Im Sprachnebel der Transformation

Nicola Karnick über die Notwendigkeit, mit der Digitalisierung auch zu neuen sprachlichen Bildern zu finden


Von agenturadmin

Ein Gast­bei­trag von Nico­la Kar­nick  (www.textundposition.de)
Bild: Hans Blos­sey, 2013

Mana­ger haben der­zeit kei­nen leich­ten Job. Die digi­ta­len Umwäl­zun­gen raf­fen gan­ze Geschäfts­mo­del­le und noch dazu das tra­di­tio­nel­le Füh­rungs­ver­ständ­nis dahin. Der Rol­len­wech­sel zum agi­len Lea­der schürt zugleich Erwar­tun­gen an eine neue Art der Kom­mu­ni­ka­ti­on. Doch das Reden über den Tech­no­lo­gie- und Kul­tur­wan­del droht sich in All­ge­mein­plät­zen zu ver­lie­ren.

Sie ste­hen ohne Kra­wat­te oder gar im Hoo­die auf der Büh­ne, las­sen sich bereit­wil­lig von Ihren Mit­ar­bei­tern duzen und geben sich über­haupt sehr pro­gres­siv. Aber wenn es dar­um geht, die Digi­ta­li­sie­rung und ihre Knack­punk­te in Wor­te zu klei­den, wir­ken die Füh­rungs­fi­gu­ren der Wirt­schaft weder fort­schritt­lich noch son­der­lich ein­falls­reich. Wer sich anhört, wie Vor­stän­de und Geschäfts­füh­rer über das Neue spre­chen, das da in die Welt und auf ihre Unter­neh­men zukommt, stößt auf die immer­glei­chen Wen­dun­gen. Da wird gebets­müh­len­ar­tig der „Wan­del als Chan­ce“ beschwo­ren, die „ergrif­fen“ und „mutig gestal­tet“ wer­den muss. Digi­ta­le Inno­va­tio­nen wer­den „vor­an­ge­trie­ben“ in dafür eigens aus­ge­grün­de­ten „Labs“ und „Hubs“. Nicht zu ver­ges­sen das ein­hel­li­ge Cre­do, sich eine „agi­le“ oder ger­ne auch „Start-up-Kul­tur“ ver­pas­sen zu wol­len.

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Erst in Gemeinschaft blüht das Gehirn so richtig auf“

Der Neurowissenschaftler Henning Beck zu den Erfolgsfaktoren präventiver Arbeitssicherheits-kommunikation


Von Jörn Becker

Safe­ty Days, Sicher­heits-Par­cours, Pla­kat­kam­pa­gnen oder sogar die Thea­ter­büh­ne in der Kan­ti­ne – Unter­neh­men bespie­len ein brei­tes Reper­toire an Instru­men­ten, wenn es dar­um geht, Mit­ar­bei­ter zur Beach­tung von Arbeits­si­cher­heits­re­geln zu gewin­nen. Tat­säch­lich gel­ten an vie­len Arbeits­plät­zen orga­ni­sa­to­ri­sche und tech­no­lo­gi­sche Mit­tel als weit­ge­hend aus­ge­reizt. Im Mit­tel­punkt steht heu­te weit­hin die Her­aus­for­de­rung, mit prä­ven­ti­ven Ange­bo­ten auf das sicher­heits­be­zo­ge­ne Ver­hal­ten von Mit­ar­bei­tern Ein­fluss zu neh­men. Das erweist sich aller­dings als har­te Nuss. Denn beim Arbeits­schutz geht es um die Beach­tung von Regeln und das Ler­nen von Ver­hal­tens­wei­sen und damit um Zie­le, die bei den meis­ten Men­schen nicht unbe­dingt auf ein lust­vol­les Feed­back sto­ßen. Wo also muss man anset­zen, um Men­schen zu moti­vie­ren, Neu­es zu ler­nen, Din­ge anders zu sehen und sich schließ­lich anders zu ver­hal­ten? Klar ist immer­hin, dass Kom­mu­ni­ka­ti­on eine Schlüs­sel­rol­le dabei spielt. Wir woll­ten es genau­er wis­sen und haben uns von  dem Neu­ro­wis­sen­schaft­ler und Hirn­for­scher Hen­ning Beck ein­mal erklä­ren las­sen, wie unser Gehirn mit Kom­mu­ni­ka­ti­ons­an­ge­bo­ten zum The­ma Arbeits­si­cher­heit eigent­lich umgeht.

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Wir dürfen die Betriebswirte nicht verlieren“

Ein Gespräch mit dem Unternehmensberater und Businessplan-Experten Christoph Nieberding darüber, warum Gründer mit guten Ideen an schlechten Businessplänen scheitern können.


Von Heike Malinowski
©Christoph Nieberding

©Chris­toph Nie­ber­ding

Chris­toph Nie­ber­ding hat als Finanz­chef eines Tech-Dax-Unter­neh­mens vie­le Jah­re Busi­ness­plä­ne gesich­tet. Er weiß, wel­che gro­ßen Hoff­nun­gen Grün­der in digi­ta­len Zei­ten dar­an knüp­fen und er kennt den nüch­ter­nen Blick der Inves­to­ren.

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Checkliste: So bringen Sie Ihren Businessplan zum Sprechen

Zehn Prüfsteine für den Businessplan, den jeder versteht.


Von Christoph Nieberding
©pexels.com

©pexels.com

Mit Per­sön­lich­keit, Authen­ti­zi­tät und Ver­ständ­lich­keit las­sen sich wich­ti­ge Ver­trau­ens­punk­te sam­meln. Unse­re Check­lis­te zeigt Entre­pre­neu­ren, wor­auf sie ach­ten müs­sen, wenn sie Kapi­tal­ge­ber über­zeu­gen wol­len.

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Der Businessplan – ein Kommunikations-instrument mit Potenzial

Warum es an der Zeit ist, ein klassisches Instrument der Unternehmensführung an die Bedingungen der digitalen Transformation anzupassen.


Von Andreas Severin
©Christoph Nieberding

©Chris­toph Nie­ber­ding

Wer hät­te das gedacht? Die meis­ten Grün­der, die mit inno­va­ti­ven Ide­en auf den Markt drän­gen, sehen kei­nen Nut­zen in Busi­ness­plä­nen. Das zei­gen jün­ge­re Stu­di­en. Danach benö­ti­gen nur weni­ger als ein Drit­tel der Unter­neh­mens­grün­dun­gen einen Busi­ness­plan zur Unter­neh­mens­fi­nan­zie­rung. Ent­spre­chend ist die Stim­mung in sozia­len Netz­wer­ken und Grün­der­zir­keln: Krea­ti­ve Grün­der wür­den abge­schreckt, Busi­ness­plä­ne sei­en ein Relikt aus der alten Wirt­schafts­welt und wür­den das, was sie ermög­li­chen sol­len, eher zer­stö­ren. Und über­haupt: Sind wah­re Entre­pre­neu­re nicht viel­mehr dem Künst­ler wesens­ver­wandt? Doch bei allem Kla­gen gilt wei­ter­hin: Ohne Busi­ness­plan gibt es kei­ne Inves­to­ren und auch kein insti­tu­tio­nel­les Geld! Ob Grün­dungs­för­de­rung oder Pri­va­te Equi­ty – wer Geld inves­tiert, möch­te sehen, ob die Grün­der in der Lage sind, die kom­ple­xen Abhän­gig­kei­ten ihres Geschäfts­mo­dells zu beschrei­ben, für die Zukunft mit Annah­men zu rech­nen und mit dem ihnen anver­trau­ten Geld ver­ant­wor­tungs­voll umzu­ge­hen.

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