Alle Artikel zu Allgemein

Wir dürfen die Betriebswirte nicht verlieren“

Ein Gespräch mit dem Unternehmensberater und Businessplan-Experten Christoph Nieberding darüber, warum Gründer mit guten Ideen an schlechten Businessplänen scheitern können.


Von Andreas Severin
©Christoph Nieberding

©Chris­toph Nie­ber­ding

Chris­toph Nie­ber­ding hat als Finanz­chef eines Tech-Dax-Unter­neh­mens vie­le Jah­re Busi­ness­plä­ne gesich­tet. Er weiß, wel­che gro­ßen Hoff­nun­gen Grün­der in digi­ta­len Zei­ten dar­an knüp­fen und er kennt den nüch­ter­nen Blick der Inves­to­ren.

Wei­ter­le­sen →

Checkliste: So bringen Sie Ihren Businessplan zum Sprechen

Zehn Prüfsteine für den Businessplan, den jeder versteht.


Von Christoph Nieberding
©pexels.com

©pexels.com

Mit Per­sön­lich­keit, Authen­ti­zi­tät und Ver­ständ­lich­keit las­sen sich wich­ti­ge Ver­trau­ens­punk­te sam­meln. Unse­re Check­lis­te zeigt Entre­pre­neu­ren, wor­auf sie ach­ten müs­sen, wenn sie Kapi­tal­ge­ber über­zeu­gen wol­len.

Wei­ter­le­sen →

Der Businessplan – ein Kommunikations-instrument mit Potenzial

Warum es an der Zeit ist, ein klassisches Instrument der Unternehmensführung an die Bedingungen der digitalen Transformation anzupassen.


Von Andreas Severin
©Christoph Nieberding

©Chris­toph Nie­ber­ding

Wer hät­te das gedacht? Die meis­ten Grün­der, die mit inno­va­ti­ven Ide­en auf den Markt drän­gen, sehen kei­nen Nut­zen in Busi­ness­plä­nen. Das zei­gen jün­ge­re Stu­di­en. Danach benö­ti­gen nur weni­ger als ein Drit­tel der Unter­neh­mens­grün­dun­gen einen Busi­ness­plan zur Unter­neh­mens­fi­nan­zie­rung. Ent­spre­chend ist die Stim­mung in sozia­len Netz­wer­ken und Grün­der­zir­keln: Krea­ti­ve Grün­der wür­den abge­schreckt, Busi­ness­plä­ne sei­en ein Relikt aus der alten Wirt­schafts­welt und wür­den das, was sie ermög­li­chen sol­len, eher zer­stö­ren. Und über­haupt: Sind wah­re Entre­pre­neu­re nicht viel­mehr dem Künst­ler wesens­ver­wandt? Doch bei allem Kla­gen gilt wei­ter­hin: Ohne Busi­ness­plan gibt es kei­ne Inves­to­ren und auch kein insti­tu­tio­nel­les Geld! Ob Grün­dungs­för­de­rung oder Pri­va­te Equi­ty – wer Geld inves­tiert, möch­te sehen, ob die Grün­der in der Lage sind, die kom­ple­xen Abhän­gig­kei­ten ihres Geschäfts­mo­dells zu beschrei­ben, für die Zukunft mit Annah­men zu rech­nen und mit dem ihnen anver­trau­ten Geld ver­ant­wor­tungs­voll umzu­ge­hen.

Wei­ter­le­sen →

Ein ausgezeich­netes Mitarbeiter­magazin!


Von Meike Mueller

Andre­as Leh­mann von der DIS AG und cross­re­la­ti­ons-Redak­teu­rin Mei­ke Mül­ler freu­en sich über Gold

Hoch über den Dächern von Ber­lin fand am ver­gan­ge­nen Frei­tag die Ver­lei­hung des inkom. Grand Prix 2013 statt. Im „Bahn­To­wer“ am Pots­da­mer Platz ver­gab die Deut­sche Public Rela­ti­ons Gesell­schaft (DPRG) ihren Preis für inter­ne Kom­mu­ni­ka­ti­ons­leis­tun­gen. Mit der Aus­zeich­nung, sie ist die ältes­te und renom­mier­tes­te im deutsch­spra­chi­gen Raum, wer­den seit 1995 her­aus­ra­gen­de Mit­ar­bei­ter­pu­bli­ka­tio­nen gewür­digt. Ent­spre­chend groß war die Freu­de bei cross­re­la­ti­ons und ihrem Kun­den DIS AG über einen Gold Award für „Per­spek­ti­ven“, dem Mit­ar­bei­ter­ma­ga­zin des Unter­neh­mens. Wei­ter­le­sen →

trockenzeit - De’Longhi hilft und sucht Unterstützer


Von Jörg Middelkamp

Seit Tagen ste­hen tau­sen­de Häu­ser in den Flut­ge­bie­ten unter Was­ser. Sobald sich das Was­ser zurück­ge­zo­gen hat, müs­sen Decken, Wän­de und Fuß­bö­den schnells­tens wie­der getrock­net wer­den. Das weiß die De´Longhi Deutsch­land GmbH als größ­ter Anbie­ter von mobi­len Luft­ent­feuch­tern. Für sie haben wir die Initia­ti­ve „Tro­cken­zeit“ ins Leben geru­fen: Als Initia­tor spen­det das Unter­neh­men 50 Gerä­te. Und weil De´Longhi weiß, dass Luft­ent­feuch­ter tem­po­rär zum Ein­satz kom­men, zum Bei­spiel bei einem Rohr­bruch oder nach dem Neu­bau, ruft die­se Initia­ti­ve Pri­vat­per­so­nen auf, eige­ne Gerä­te, die nicht mehr gebraucht wer­den, zu spen­den. Die gespen­de­ten Gerä­te wer­den kos­ten­frei vom Tro­cken­zeit­part­ner, dem Express- und Paket­zu­stell­dienst UPS abge­holt und nach Regens­burg und Dres­den gebracht. Von dort ver­teilt sie der Arbei­ter-Sama­ri­ter-Bund (ASB) an die Betrof­fe­nen.

Doch war­um Luft­ent­feuch­ter sam­meln? In den über­flu­te­ten Häu­sern ist schnel­le Trock­nung das A und O. Durch die hohe Luft­feuch­tig­keit in den Räu­men besteht eine grö­ße­re Infek­ti­ons­ge­fahr. Eine man­geln­de Trock­nung der Häu­ser kann zu Schim­mel­bil­dung an Wän­den, Türen und Möbel­stü­cken füh­ren. Schlimms­ten­falls kön­nen Stahl­kon­struk­tio­nen ros­ten, Holz fau­len oder sich ver­for­men sowie Beton und Mör­tel aus­ge­laugt wer­den. Damit wäre die Stand­si­cher­heit des Hau­ses gefähr­det. Luft­ent­feuch­ter hel­fen die­se Fol­ge­schä­den zu ver­hin­dern.

Also, hel­fen Sie mit! Inter­es­sier­te Spen­der fin­den alle Infor­ma­tio­nen zur Luft­ent­feuch­ter-Spen­de und der Abho­lung auf www.trockenzeit.org . Zudem unter­stüt­zen Sie uns bit­te bei der Ver­brei­tung der Hilfs­ak­ti­on über Face­book: www.facebook.de/trockenzeit

Global Reporting Initiative: G4 ante portas


Von Andreas Severin

Glo­bal Repor­ting Angst

Etwa 11.000 Unter­neh­men welt­weit ver­öf­fent­li­chen Nach­hal­tig­keits­be­rich­te, die sich am Bericht­erstat­tungs­rah­men der Glo­bal Repor­ting Initia­ti­ve (GRI) ori­en­tie­ren. Wir bei cross­re­la­ti­ons gehö­ren sogar zu den ers­ten, die schon im Jahr 2000 zusam­men mit dem Kun­den VAW alu­mi­ni­um den ers­ten an die­sem Stan­dard ange­lehn­ten Bericht in Deutsch­land ent­wi­ckelt hat­ten. Die anfäng­li­che Skep­sis der Unter­neh­men gegen­über  den „Gui­de­li­nes“ schlug bald schon um in eine gera­de­zu selbst­ver­ständ­li­che Akzep­tanz. Hat­ten bis dahin die IÖW-Kri­te­ri­en zur Nach­hal­tig­keits­be­richt­erstat­tung noch gro­ßen Ein­fluss auf das Repor­ting (auch wenn das ungern ein­ge­stan­den wur­de), schien es den Unter­neh­men leich­ter zu fal­len, die in einem welt­wei­ten Kon­sul­ta­ti­ons­pro­zess aus­ge­men­del­ten Indi­ka­to­ren­ka­ta­lo­ge der GRI zu erfül­len. Vor allem fan­den die­se welt­weit Aner­ken­nung. Und selbst wenn man sich die exter­ne Vali­die­rung durch ein Prüf­in­sti­tut spar­te, konn­te man immer noch zumin­dest eine „Assurance“-Bestätigung der GRI hin­ten in den Bericht pap­pen. Sah  irgend­wie auch aus wie ein Prüf­sie­gel.

Wenn am 22. Mai 2013 die Repor­ting-Com­mu­ni­ty in Ams­ter­dam zusam­men­kommt, könn­te die har­mo­ni­sier­te Welt der Glo­bal Repor­ters ein paar Ris­se bekom­men. In einem zwei Jah­re dau­ern­den Kon­sul­ta­ti­ons­pro­zess hat GRI welt­weit Ansät­ze für die Reform der Gui­de­li­nes dis­ku­tie­ren las­sen. Bis­her sind von der vier­ten Genera­ti­on des Bericht­erstat­tungs­rah­mens (G4) nur Eck­punk­te bekannt, die als „G4 Expo­sure Draft“ in die „Public Com­ment Peri­ods“ als Dis­kus­si­ons­grund­la­ge ein­ge­bracht wur­den. Erst in Ams­ter­dam wird offen­ge­legt wer­den, wel­che kon­kre­ten Ände­run­gen sich in den Richt­li­ni­en nie­der­schla­gen wer­den. Die Dis­kus­sio­nen, auch bei dem Mee­ting in Deutsch­land, an dem wir betei­ligt waren, las­sen Ände­run­gen in fol­gen­den Punk­ten erwar­ten:

  • G4 wird vor­aus­sicht­lich die “App­li­ca­ti­on Levels”  (A, B, C und Plus-For­men) abschaf­fen. Zu oft wur­den die­se Levels in Berich­ten als eine Art Vali­die­rung insze­niert. Hin­zu kommt, dass die­se Selbst­ein­stu­fun­gen immer wie­der als Grad der Nach­hal­tig­keits­leis­tung inter­pre­tiert wur­den. Tat­säch­lich geben die­se drei Buch­sta­ben nur einen Hin­weis auf den Umfang des dem Repor­ting zugrun­de geleg­ten Indi­ka­to­ren­rah­mens. Der Nut­zen der Levels indes scheint bei nähe­rer Betrach­tung frag­wür­dig. Bis heu­te hat mir nie­mand plau­si­bel machen kön­nen, wel­chen Vor­teil ein nicht-vali­dier­tes „A“ gegen­über einem vali­dier­ten „B“ abseits einer Hand­voll von Nach­hal­tig­keits­ana­lys­ten brin­gen soll. Und für die Kos­ten einer Vali­die­rung las­sen sich locker zwei unva­li­dier­te Berich­te erstel­len… Soll­ten die App­li­ca­ti­on Levels jedoch tat­säch­lich abge­schafft wer­den, darf man gespannt sein, was den Unter­neh­men als Kom­pen­sa­ti­on für Ihre Kom­mu­ni­ka­ti­on ange­bo­ten wer­den wird.
  • G4 wird  den Fokus in Rich­tung Wert­schöp­fungs­ket­te ver­la­gern. Die mate­ri­el­le Suche nach den wich­tigs­ten Aus­wir­kun­gen ent­lang die­ser Ket­te könn­te sich bei kom­ple­xen Pro­duk­tio­nen als sys­te­ma­tisch schwie­ri­ges Unter­fan­gen erwei­sen.
  • G4 wird die Anzahl der Indi­ka­to­ren und Kenn­zah­len erhö­hen – von der­zeit maxi­mal 79 auf mehr als ein­hun­dert. In einer Pha­se, in der vie­le Unter­neh­men schon an ihre Gren­zen gera­ten, das GRI-Excel-Sheet mit die­sen Daten ein­mal im Jahr zu füt­tern, wird eine Aus­wei­tung des Daten­vo­lu­mens die Res­sour­cen man­cher­orts an ihre Gren­zen füh­ren.
  • G4 ist zu sehr von dem Anspruch gelei­tet, auf dem Weg zur Inte­grier­ten Bericht­erstat­tung (Geschäfts­be­richt plus Nach­hal­tig­keits­be­richt) mög­lichst vie­le eta­blier­te Stan­dards ein­zu­be­zie­hen. Hier droht ein neu­es Tech­no­kra­ten­mons­trum zu ent­ste­hen. Völ­lig außer Blick gerät dabei der Leser, der (abseits der knapp 20 Ana­lys­ten), viel­leicht tat­säch­lich ein­fach nur ein Bild von der ethi­schen Ori­en­tie­rung, der Ver­ant­wor­tungs­pra­xis und Kul­tur des Unter­neh­mens erhal­ten möch­te. Für die Kom­mu­ni­ka­ti­on der Unter­neh­men könn­te ein sol­cher Bericht damit an Wert ein­bü­ßen.
  • Was einst das Ziel von GRI war, durch mehr Sub­stanz und Ver­gleich­bar­keit den Wert und die Aus­sa­ge­kraft der Nach­hal­tig­keits­be­richt­erstat­tung zu ver­bes­sern und den Berich­ten zu mehr Ver­brei­tung und Akzep­tanz zu ver­hel­fen, könn­te mit G4 emp­find­lich aus­ge­bremst wer­den. In der Ver­gan­gen­heit hat sich GRI bei Updates aller­dings sehr umsich­tig und prag­ma­tisch ver­hal­ten. Es bleibt für uns die Hoff­nung, dass den bis­he­ri­gen Stan­dards 3 bzw. 3.1 ein mög­lichst groß­zü­gi­ges Mora­to­ri­um ein­ge­räumt wird. In der Zeit könn­ten dann auch die Ambi­tio­nen von G4 an die Rea­li­tät ange­passt wer­den.

Wir ziehen um – das sollten Sie wissen


Von Andreas Severin

War­ten auf die star­ken Jungs

Lie­be Geschäfts­part­ner und Freun­de von cross­re­la­ti­ons,

in weni­gen Tagen wird Papst Bene­dikt sei­nen Amts­sitz im Apos­to­li­schen Palast ver­las­sen und sei­ne neu­en Räu­me im Cas­tel Gan­dol­fo bezie­hen. Wäh­rend die­ses pon­ti­fi­ka­le Hoch­amt die Auf­merk­sam­keit der Welt­me­di­en bean­sprucht, wird auch cross­re­la­ti­ons einen hof­fent­lich weni­ger auf­fäl­li­gen Orts­wech­sel sei­nes Düs­sel­dor­fer Betriebs voll­zie­hen.

Vom 1. März 2013 an freu­en wir uns, Sie unter der neu­en Adres­se wie­der­zu­se­hen: Gra­fen­ber­ger Allee 368, 40235 Düs­sel­dorf

Damit keh­ren wir in ver­trau­te Gefil­de zurück. Bereits in den Jah­ren von 2003 – 2005 waren wir mit cross­re­la­ti­ons Nach­barn der Metro-Haupt­ver­wal­tung im Düs­sel­dor­fer Stadt­teil Gra­fen­berg gewe­sen. Jetzt freu­en wir uns dar­auf, bald schon wie­der die Mit­tags­pau­sen im Gra­fen­ber­ger Wald zu genie­ßen, oder hin und wie­der Timo Boll beim Trai­ning der benach­bar­ten Borus­sia Düs­sel­dorf zuse­hen zu kön­nen. Aber auch unse­re Besu­cher kön­nen sich freu­en. Wie oft hat die Anrei­se durch „die lang­sams­te Stadt Deutsch­lands“ zu unse­ren Räum­lich­kei­ten in der Stadt­mit­te, Ner­ven und Zeit gekos­tet. Das wird jetzt anders. Von Flug­ha­fen, Bahn­hof und Auto­bahn aus fin­det man jetzt weit­ge­hend von Bau­stel­len unbe­ein­träch­tigt den Weg zu uns.

Einen wich­ti­gen Hin­weis zum Schluss: Unser Umzug fin­det vom 27. – 28. Febru­ar statt. Da wir mit dem Umzug auch die klas­si­sche IT- und Tele­fon­in­fra­struk­tur auf­ge­ben und mit allen Diens­ten in eine inte­grier­te Cloud-Struk­tur wech­seln, könn­te es vor­kom­men, dass wir tem­po­rär nicht erreich­bar sind. Grund­sätz­lich blei­ben alle Ihnen vor­lie­gen­den Mail­adres­sen und Tele­fon­num­mern wei­ter­hin gül­tig. Soll­ten Sie uns wider Erwar­ten nicht errei­chen kön­nen, kon­tak­tie­ren Sie mich bit­te ent­we­der tele­fo­nisch mobil unter 0177 3311531 oder via andreas.severin@gmx.de

Wir bedan­ken uns für Ihr Ver­ständ­nis und freu­en uns auf Ihren ers­ten Besuch im neu­en Domi­zil.

Es grüßt Sie herz­lich Andre­as Seve­rin und das Team der cross­re­la­ti­ons brand­works

Effektiver in Twitter suchen


Von agenturadmin

Bes­ser fin­den mit Twit­ter

Jeder kennt das: Wenn man in Twit­ter etwas such­te, stieß man schnell an die Gren­zen der ange­bo­te­nen Such­funk­ti­on. Das hat sich mit Ein­füh­rung der ver­bes­ser­ten Suche im ver­gan­ge­nen Jahr deut­lich ver­än­dert. Die erwei­ter­te Suche lässt nicht nur Anfra­gen prä­zi­se ein­gren­zen und zum Bei­spiel Per­so­nen über das „Who to fol­low“ the­men­spe­zi­fisch ermit­teln. Mit den zahl­rei­chen Ope­ra­to­ren, die in der erwei­ter­ten Suche ange­wen­det wer­den kön­nen, ist ein leis­tungs­fä­hi­ges Fea­ture ent­stan­den, um Such­ergeb­nis­se gezielt ein­gren­zen zu kön­nen. Phra­sen­su­che, Boole­sche „and“, „or“ und „not“ Ope­ra­to­ren, oder die Ein­gren­zung auf Hash­tags oder Spra­che, gehö­ren zur Grund­aus­stat­tung. Hin­zu­ge­kom­men sind aber auch per­so­nen-, orts-, und datums­be­zo­ge­ne Ope­ra­to­ren. Damit las­sen sich Tweets, die von oder an bestimm­te Per­so­nen sowie sol­che, auf die sich ein Tweet bezieht, auf­spü­ren. Rich­tig prak­tisch: Man kann jetzt im geo­gra­phi­sche Umkreis von belie­bi­gen Orten suchen las­sen oder eine Suche auf das Datum ein­gren­zen. Rich­tig nütz­lich wird das Fea­ture für den PR-Pro­fes­sio­nal, wenn Suchen auf die Tona­li­tät der Tweets ein­ge­grenzt wer­den kön­nen, also dar­auf, ob ein Tweet Nega­ti­ves oder Posi­ti­ves zum Aus­druck bringt oder eine Fra­ge auf­wirft. Mal aus­pro­bie­ren? Mr. Gad­get, ein Blog von Chris­toph Dern­bach, hat hier­zu eine nütz­li­che Über­sicht zusam­men­ge­stellt. Viel Spaß beim Fin­den!

European Dairy Award und PriMax 2012 in Berlin verliehen


Von agenturadmin

Zufrie­de­ne Preis­trä­ger 2012

Für die Milch­wirt­schaft war der 22. Janu­ar 2013 ein wich­ti­ger Tag. Im Rah­men der Ber­li­ner Grü­nen Woche wur­den die in der Bran­che begehr­ten jähr­li­chen Spit­zen­prei­se der DLG ver­ge­ben. Der European Dai­ry Award und der Pri­Max gehö­ren zu den füh­ren­den Unter­neh­mens­aus­zeich­nun­gen der euro­päi­schen Milch­wirt­schaft. Die bei­den Prei­se wer­den nur an aus­ge­wähl­te Qua­li­täts­her­stel­ler von Milch­er­zeug­nis­sen ver­ge­ben, die in den jähr­lich statt­fin­den­den DLG-Lebens­mit­tel­tests mit her­vor­ra­gen­den Ergeb­nis­sen über­zeu­gen konn­ten.

cross­re­la­ti­ons-Geschäfts­füh­rer Andre­as Seve­rin war in die­sem Jahr ein­ge­la­den wor­den, vor der Preis­ver­lei­hung zu den aktu­el­len kom­mu­ni­ka­ti­ven Her­aus­for­de­run­gen der Lebens­mit­tel­bran­che zu spre­chen. Klar wur­de auch hier­bei: Offen­heit, Trans­pa­renz und ein kla­res Bekennt­nis zur Pro­dukt­qua­li­tät sind die bes­ten Vor­aus­set­zun­gen, Ver­trau­ens­kri­sen vor­zu­beu­gen.

Für die bes­te Gesamt­leis­tung in allen DLG-Qua­li­täts­prü­fun­gen für Milch­er­zeug­nis­se wur­de in die­sem Jahr das DMK Deut­sches Milch­kon­tor aus Evers­win­kel mit dem European Dai­ry Award aus­ge­zeich­net. Das her­vor­ra­gen­de Abschnei­den des Unter­neh­mens wird durch je einen Pri­Max für her­vor­ra­gen­de Qua­li­täts­pro­duk­te im Gel­ben Sor­ti­ment (Käse und Frisch­kä­se) und im Wei­ßen Sor­ti­ment (Milch­er­zeug­nis­se) unter­stri­chen.

Mit dem Pri­Max zeich­net das DLG-Test­zen­trum Lebens­mit­tel seit 1998 jähr­lich ins­ge­samt zehn deut­sche und aus­län­di­sche Unter­neh­men der Milch­bran­che aus. Die Fir­men­aus­zeich­nung wird an Spe­zia­lis­ten der Wei­ßen Linie (Milch­pro­duk­te) und der Gel­ben Linie (Käse­pro­duk­te) ver­ge­ben. Für ihre über­zeu­gen­de Pro­dukt­qua­li­tät im Wei­ßen Sor­ti­ment zeich­ne­te die DLG fol­gen­de Unter­neh­men aus: DMK Deut­sches Milch­kon­tor (Evers­win­kel), Fries­land-Cam­pi­na Ger­ma­ny (Heil­bronn), Zott (Mer­tin­gen) sowie die öster­rei­chi­sche Mol­ke­rei Kärt­ner­milch und das däni­sche Unter­neh­men Arla Foods. Für ihren Qua­li­täts­auf­tritt in den DLG-Prü­fun­gen der Gel­ben Linie erhiel­ten neben dem DMK Deut­sches Milch­kon­tor (Evers­win­kel), die Kar­wen­del Wer­ke (Buch­loe), Hoch­land (Hei­men­kir­chen) sowie Arla Foods (Däne­mark) und das nie­der­län­di­sche Unter­neh­men Fries­land­Cam­pi­na Chee­se den renom­mier­ten Preis.

crossrelations fährt jetzt elektrisch


Von Andreas Severin

Action! Heu­te beginnt für uns eine neue Zeit­rech­nung. Aus den Hän­den von Andre­as Alle­brod von Dri­ve Car­sha­ring habe ich die Key­card für den super­schö­nen Opel Ampera ent­ge­gen­ge­nom­men, den ich ab heu­te für cross­re­la­ti­ons fah­ren wer­de. Gut, ich hät­te mir nach soo vie­len Jah­ren an der Sei­te von VW nicht träu­men kön­nen, je in einen Opel zu stei­gen. Seit so vie­len Jah­ren  beschäf­ti­gen wir uns mit Autos und Nach­hal­tig­keit made in Ger­ma­ny. Und dann sit­ze ich aus­ge­rech­net  in einem ame­ri­ka­ni­schen Elek­tro-Seri­en­au­to. Aber die­ses Auto ist ein Knal­ler. Ein Cock­pit wie im Raum­schiff und ein ech­tes Sport­de­sign - ein ech­ter Hin­gu­cker. Und doch ein lupen­rei­nes Elek­tro­mo­bil. Der ers­te Fah­rein­druck war über­ra­schend gut: hohe Fahr­dy­na­mik, anstän­di­ge Beschleu­ni­gung, gutes Fahr­werk und sehr über­sicht­lich zu fah­ren. Mor­gen geht’s zum ers­ten Mal an die Lade­säu­le. Mal sehen, wo die nächs­te ist. Wer­de in nächs­ter Zeit an die­ser Stel­le über mei­ne Fahr­erleb­nis­se berich­ten. Und wenn jemand mal eine Run­de dre­hen will - bit­te mel­den!

Katerstimmung nach Weltuntergang


Von Andreas Severin

Koh­le machen bis zuletzt? Die Mar­ke soll’s rich­ten.

Ein frän­ki­scher Gas­tro­nom hat auf den Welt­un­ter­gang der Maya gezockt und ver­sucht dop­pelt abzu­kas­sie­ren. Er hat sich das Wort „Welt­un­ter­gang“ als Mar­ke schüt­zen las­sen und will nun nach der eige­nen Par­ty auch bei ande­ren kas­sie­ren. Wie Medi­en berich­te­ten, for­dert er nun reih­um Scha­dens­er­satz von Dis­co­the­ken und Gast­stät­ten, die Gäs­te mit einer „Welt­un­ter­gangs-Par­ty“ unter­hal­ten haben. Mit einer For­de­rung über 1000  Euro zuzüg­lich Gerichts­kos­ten ver­dirbt er ande­ren Gas­tro­no­men die Freu­de am wirt­schaft­li­chen Über­le­ben. Kommt man damit durch? Oder lau­ern hier unge­ahn­te kom­mu­ni­ka­ti­ve Risi­ken für die nächs­te Mot­to­par­ty? Wir woll­ten es genau­er wis­sen und haben den Mar­ken­rechts­ex­per­ten Hein­rich Pan­nen von der Düs­sel­dor­fer Kanz­lei Braun-Dul­laeus Pan­nen gefragt.

Herr Pan­nen, belie­bi­ge Begrif­fe aus dem Wör­ter­buch anlass­be­zo­gen als Mar­ke zu schüt­zen, kann doch nicht im Sin­ne des Mar­ken­rechts sein. Wie beur­tei­len Sie den Vor­gang?
Das Mar­ken­ge­setz ent­hält eine Rei­he von Vor­schrif­ten, die dem Schutz der All­ge­mein­heit vor unge­recht­fer­tig­ten Rechts­mo­no­po­len die­nen. Bei­spiels­wei­se ver­bie­tet das Mar­ken­ge­setz die Ein­tra­gung von beschrei­ben­den Mar­ken. Das sind Mar­ken, die aus­schließ­lich aus Zei­chen oder Anga­ben bestehen, die zur Beschrei­bung der von der Mar­ken­an­mel­dung erfass­ten Pro­duk­te die­nen kön­nen. Pro­dukt­be­schrei­ben­de Zei­chen und Anga­ben sol­len im All­ge­mein­in­ter­es­se von jeder­mann frei ver­wen­det wer­den kön­nen.
Die Wort­mar­ke „Welt­un­ter­gang“ wur­de für Dienst­leis­tun­gen ange­mel­det, die typi­scher­wei­se von Restau­rants und Hotels erbracht wer­den. Sol­che Dienst­leis­tun­gen, also die Ver­pfle­gung und Beher­ber­gung von Gäs­ten, kön­nen durch das Wort „Welt­un­ter­gang“ nicht beschrie­ben wer­den. Das Wort­zei­chen „Welt­un­ter­gang“ ist daher zu Recht in das Mar­ken­re­gis­ter ein­ge­tra­gen wor­den.

Wo lie­gen hier die Gren­zen? In ers­ten Kom­men­ta­ren ist von einer mar­ken­recht­li­chen Unter­schei­dung zwi­schen beschrei­ben­den und nicht-beschrei­ben­den Mar­ken­na­men die Rede. Was hat es damit auf sich?
Die Wort­mar­ke „Welt­un­ter­gang“ gewährt ihrem Inha­ber nicht ohne wei­te­res das Recht, Drit­ten die Ankün­di­gung oder Ver­an­stal­tung einer „Welt­un­ter­gangs­par­ty“ zu ver­bie­ten. Wenn eine „Welt­un­ter­gangs­par­ty“ im zeit­li­chen Zusam­men­hang mit einem in den Medi­en viel­fach the­ma­ti­sier­ten Welt­un­ter­gangs­tag ange­kün­digt wird, fehlt es an einer Mar­ken­rechts­ver­let­zung. Das geschütz­te Wort wird dann nicht in der Funk­ti­on einer Mar­ke benutzt, son­dern als Hin­weis auf den Tag, an dem die Par­ty statt­fin­den soll. In einem sol­chen Fall beschreibt das Wort „Welt­un­ter­gangs­par­ty“ zudem eine Par­ty, die anläss­lich des Welt­un­ter­gangs­ta­ges ver­an­stal­tet wird. Es beschreibt somit ein bestimm­tes Merk­mal die­ser Par­ty. Der­ar­ti­ge Benut­zungs­hand­lun­gen kann der Mar­ken­in­ha­ber Drit­ten, ins­be­son­de­re Mit­be­wer­bern, nicht ver­bie­ten.

Ist es rea­lis­tisch, künf­tig vor jeder öffent­li­chen Mot­to­par­ty einen Mar­ken­an­walt zu kon­sul­tie­ren?
Das ist sicher­lich nicht erfor­der­lich, wenn der gewähl­te Namen vom Publi­kum unmiss­ver­ständ­lich als Hin­weis auf das Mot­to der Ver­an­stal­tung ver­stan­den wird. In die­sem Sin­ne unkri­tisch ist bei­spiels­wei­se die Ver­an­stal­tung einer 70er-Jah­re-Par­ty oder einer Okto­ber­fest-Par­ty. Grund­sätz­lich gilt aber, dass abseits einer aus­schließ­lich merk­mals­be­schrei­ben­den Ver­wen­dung die Gefahr besteht, durch den Gebrauch eines Par­ty­na­mens bestehen­de Mar­ken- oder Kenn­zei­chen­rech­te Drit­ter zu ver­letz­ten. Wer das nicht sicher beur­tei­len kann, soll­te einen auf das Mar­ken­recht spe­zia­li­sier­ten Anwalt um Rat fra­gen.
Zum Abschluss: Ende 2013 fin­det der UN-Welt­tag der Tole­ranz statt. Ich erwar­te, dass land­auf, land­ab Par­tys zur „Völ­ker­ver­stän­di­gung“ gefei­ert wer­den. Kann ich mich dann an Sie wen­den, um den Begriff als Mar­ke ein­tra­gen zu las­sen?
Ich wür­de Ihnen von dem Vor­ha­ben abra­ten. Das Wort „Völ­ker­ver­stän­di­gung“ dürf­te vom Deut­schen Patent- und Mar­ken­amt als beschrei­bend bean­stan­det wer­den, weil es im Zusam­men­hang mit Par­tys erkenn­bar ein Merk­mal der so bezeich­ne­ten Ver­an­stal­tung beschreibt, näm­lich einen Bei­trag zur Völ­ker­ver­stän­di­gung zu leis­ten. Mit der Mar­ke lie­ße sich zudem nicht viel anfan­gen, weil sie Ihnen aus den oben erläu­ter­ten Grün­den kei­ne Hand­ha­be gewäh­ren wür­de, gegen ent­spre­chend gekenn­zeich­ne­te Kon­kur­renz­ver­an­stal­tun­gen vor­zu­ge­hen.

Das VIG stellt hohe Ansprüche an die Kommunikation


Von Andreas Severin

In Zei­ten des neu­en Ver­brau­cher­infor­ma­ti­ons­ge­set­zes (VIG) wird Unter­neh­men dazu gera­ten, recht­zei­tig eine Kri­sen­kom­mu­ni­ka­ti­ons­stra­te­gie zu ent­wi­ckeln. Teil 3 der Blog-Rei­he von cross­re­la­ti­ons gibt die Mei­nung von Ver­brau­cher­schutz­or­ga­ni­sa­tio­nen bezüg­lich der Geset­zes­än­de­rung wie­der und bie­tet Unter­neh­men Hin­wei­se zu mög­li­chen Kon­se­quen­zen für die Kom­mu­ni­ka­ti­ons­pra­xis.  

Man könn­te anneh­men, dass Ver­brau­cher­schutz­or­ga­ni­sa­tio­nen sich ange­sichts der neu­en Rechts­la­ge und Besorg­nis­se bei Behör­den und Indus­trie die Hän­de rei­ben. Dem ist ganz offen­sicht­lich nicht so. So haben die Deut­sche Umwelt­hil­fe e.V. (DUH) und die Ver­brau­cher­schutz­or­ga­ni­sa­ti­on food­watch e. V. den Ände­rungs­ent­wurf des Ver­brau­cher­infor­ma­ti­ons­ge­set­zes (VIG) der Bun­des­re­gie­rung umge­hend als unzu­rei­chend kri­ti­siert. Die Ver­brau­cher­schüt­zer bemän­geln eine Bestim­mung, die es den ver­ant­wort­li­chen Behör­den ermög­licht, Anträ­ge von Ver­brau­chern und Orga­ni­sa­tio­nen ohne grö­ße­re Begrün­dung abzu­leh­nen. Tat­säch­lich sieht das Gesetz vor, dass ein Antrag abge­lehnt wer­den kann, falls die Behör­de durch des­sen Bear­bei­tung die ord­nungs­ge­mä­ße Erfül­lung ihrer Auf­ga­ben beein­träch­tigt sieht. Sei­tens der kla­ge­be­rech­tig­ten Orga­ni­sa­tio­nen sieht man offen­bar die­se Bedin­gun­gen schon in naher Zukunft erfüllt und fürch­tet, das neue Recht könn­te ein hoh­les Ver­spre­chen wer­den.

Kom­mu­ni­ka­ti­ve Prä­ven­ti­on ist gefragt

Nimmt man die Reak­tio­nen von Unter­neh­men, Behör­den und selbst der Ver­brau­cher­schutz­ver­bän­de zum Maß­stab, wird das neue Recht die Ver­spre­chun­gen der Poli­tik kaum ein­lö­sen kön­nen. Dem beab­sich­tig­ten „Mehr an Infor­ma­ti­on“ könn­te zunächst ein „Mehr an Kon­fu­si­on“ fol­gen. Und dies – des­halb befasst sich cross­re­la­ti­ons an die­ser Stel­le mit dem The­ma – hät­te ernst zu neh­men­de Aus­wir­kun­gen auf die Markt­be­zie­hun­gen und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­er­for­der­nis­se von Unter­neh­men.

In den Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ab­tei­lun­gen, vor allem der Lebens­mit­tel­er­zeu­ger, wird es nicht mehr aus­rei­chen, das Kri­sen­hand­buch in der Schub­la­de zu haben. Gefragt sind jetzt prä­ven­ti­ve Kon­zep­te: das Durch­spie­len von Sze­na­ri­en, die Iden­ti­fi­ka­ti­on kom­mu­ni­ka­ti­ver Schwach­stel­len und das Schär­fen der Moni­to­ring-Instru­men­te. Dabei ist noch nicht ein­mal die Fra­ge, ob die Kri­se ihren Aus­gangs­punkt im eige­nen Pro­dukt haben wird. Wie die Skan­da­li­sie­run­gen der letz­ten Zeit zei­gen, reicht eine punk­tu­el­le Pro­dukt­kri­se aus, um eine gan­ze Bran­che unter Ver­dacht zu stel­len.

Stel­len wir uns ein­fach ein Unter­neh­men vor, das im Ver­dacht steht, sein Pro­dukt mit gesund­heits­ge­fähr­den­den Stof­fen ver­un­rei­nigt zu haben. Ein stark ver­kürz­ter Anhö­rungs­zeit­raum durch das VIG lässt es nicht zu, dass die Fir­ma den eigent­li­chen Ver­ur­sa­cher in der Lie­fer­ket­te iden­ti­fi­ziert, so dass sie sich des­halb nach Ver­öf­fent­li­chung durch die zustän­di­ge Behör­de in der öffent­li­chen Äch­tung wie­der­fin­det. Die beson­de­ren Umstän­de, wie lau­fen­des behörd­li­ches Ver­fah­ren, unter­neh­mens­in­ter­ne Klä­rungs­pro­zes­se und ein­set­zen­der öffent­li­cher Druck, las­sen kei­ne ange­mes­se­ne kom­mu­ni­ka­ti­ve Bear­bei­tung des Sach­ver­halts zu. Des­halb ist es wich­tig, dass sich Unter­neh­men vor dem Inkraft­tre­ten des VIG zu einer Kom­mu­ni­ka­ti­ons­stra­te­gie, die ange­wen­det wer­den kann, soll­te der worst case tat­säch­lich ein­tre­ten, bera­ten las­sen.

Was bedeu­tet es aber, wenn die zustän­di­gen Behör­den ohne Ermes­sens­spiel­raum ver­pflich­tet wer­den, die vor­lie­gen­den Ergeb­nis­se der amt­li­chen Lebens- und Fut­ter­mit­tel­über­wa­chung über alle Rechts­ver­stö­ße durch Grenz­wert­über­schrei­tun­gen umge­hend und gege­be­nen­falls auch ohne Anhö­rung zu ver­öf­fent­li­chen?

Für Unter­neh­men war die bis­he­ri­ge Pra­xis eines ordent­li­chen Anhö­rungs­ver­fah­rens unver­zicht­bar in der Wah­rung ihrer Inter­es­sen. Vie­le Unter­neh­men haben erst durch eine Anhö­rung von einem gegen sie vor­lie­gen­den Ver­dacht erfah­ren.

Was pas­siert nun nach dem 1. Sep­tem­ber? Mög­li­cher­wei­se wer­den Behör­den wie Unter­neh­men einen prag­ma­ti­schen Modus fin­den. Aber der nächs­te Lebens­mit­tel­skan­dal wird nicht lan­ge auf sich war­ten las­sen. Dann soll­te man in der Unter­neh­mens­kom­mu­ni­ka­ti­on nicht allein auf Prag­ma­tis­mus ver­trau­en.