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Bei der dritten Ausgabe des TecTalks stand das Thema "Extended Realities" im Fokus. (Bild: crossrelations)

TecTalk #3: So erweitert Augmented Reality den industriellen Horizont


Von Berit Leinwand

Archi­tek­ten erschaf­fen Bau­wer­ke, die man sehen und anfas­sen kann. Pro­gram­mie­rer hin­ge­gen ent­wer­fen kom­plett neue Wel­ten für die Gaming-Com­mu­ni­ty. Und Com­pu­ter Gene­ra­ted Image­ry – kurz CGI – haucht sogar den visio­närs­ten Film­ide­en Leben ein. Eine ganz neue Spe­zi­es von Archi­tek­ten gibt es im Bereich Aug­men­ted Rea­li­ty (AR): Sie kre­ieren vir­tu­el­le Bil­der, um die­se dann in die rea­le Welt ein­zu­spei­sen, und brin­gen so Sci­ence-Fic­tion in unse­ren All­tag. Von der inno­va­ti­ven Tech­no­lo­gie pro­fi­tie­ren schon jetzt zahl­rei­che Indus­tri­en. Einen Blick hin­ter die AR-Kulis­sen gewähr­ten die Refe­ren­ten der drit­ten Aus­ga­be unse­res Tec­Talks Digi­ta­le Trans­for­ma­ti­on. Wei­ter­le­sen →

Einfach Auflegen ist so retro“ – Einfach drollige Spots raushauen aber leider auch.


Von Andreas Severin

 

Wie die Arbeitsschutzkampagne der DGUV den Einstieg in das Thema „Kommunikation“ versemmelt.

 

Eine Kri­tik von Andre­as Seve­rin

Ohne Zwei­fel ist die Deut­sche Gesetz­li­che Unfall­ver­si­che­rung (DGUV) einer der wich­tigs­ten Play­er, wenn es um den betrieb­li­chen Arbeits­schutz geht. Ihre Maß­nah­men sowie deren For­schung auf dem Gebiet der Prä­ven­ti­on von Arbeits­un­fäl­len, Berufs­krank­hei­ten und arbeits­be­ding­ten Gesund­heits­ge­fah­ren fin­den deutsch­land­weit in allen Betrie­ben und in der Poli­tik hohe Beach­tung. Das For­schungs­wis­sen des ange­glie­der­ten, nicht min­der renom­mier­ten Insti­tuts für Arbeit und Gesund­heit (IAG) trägt weit über die Lan­des­gren­zen zu einem ver­bes­ser­ten Arbeits­schutz bei.

Mit­te Okto­ber fiel auf der Fach­mes­se „A+A“ in Düs­sel­dorf der offi­zi­el­le Start­schuss für die neue DGUV-Prä­ven­ti­ons­kam­pa­gne „komm­mit­mensch – Sicher. Gesund. Mit­ein­an­der“. An die­ser Kam­pa­gne unter dem Dach des Spit­zen­ver­bands Deut­sche Gesetz­li­che Unfall­ver­si­che­rung (DGUV) betei­li­gen sich zahl­rei­che wei­te­re Ver­bän­de und Insti­tu­tio­nen.

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Die Maschine denkt schneller – aber wir sind schlauer


Von Karsten Pohl

Der 2. Tec­Talk Digi­ta­le Trans­for­ma­ti­on nahm Künst­li­che Intel­li­genz und maschi­nel­les Ler­nen ins Visier

Siri und Ale­xa hei­ßen die ers­ten Pro­mis der Sze­ne. Eini­ger­ma­ßen geräusch­los sind sie in vie­le Haus­hal­te ein­ge­zo­gen und unter­stüt­zen mit klei­nen Online-Dienst­leis­tun­gen den All­tag der Bewoh­ner. Dass mit den bei­den Sprach­as­sis­ten­tin­nen von Apple und Ama­zon gleich­zei­tig auch Künst­li­che Intel­li­genz (KI) und maschi­nel­les Ler­nen (ML) Teil des Fami­li­en­le­bens wur­den, rea­li­sie­ren die meis­ten eher noch nicht. „ KI“, das hört sich für vie­le bei uns wohl auch immer noch eher nach Sci­ence Fic­tion als nach All­tag an. Das passt ins Bild, gilt Deutsch­land doch auch nicht gera­de als Pio­nier auf die­sem Gebiet. Mitt­ler­wei­le aber ver­geht kaum ein Tag, ohne dass von KI die Rede ist. Intel­li­gen­te Autos, intel­li­gen­te Tele­fo­ne, intel­li­gen­te Com­pu­ter und intel­li­gen­te Über­wa­chungs­sys­te­me - sie bestim­men zuneh­mend unser täg­li­ches Leben. Die Fähig­kei­ten von Maschi­nen und Sys­te­men, mensch­li­ches Ver­hal­ten nach­zu­ah­men, nimmt rasant Fahrt auf und dringt in immer neue Berei­che vor. Ob in der Medi­zin, im Han­del, im Haus­halt oder im Ver­kehr - über­all ist die KI auf dem Vor­marsch. Der Sie­ges­zug intel­li­gen­ter Gerä­te scheint heu­te unauf­halt­bar.

Auf­re­gen­de neue Tech­no­lo­gi­en und deren Bedeu­tung für die Kom­mu­ni­ka­ti­ons­pra­xis, das mach­ten KI und ML denn auch zu einem span­nen­den The­men­feld für die zwei­te Aus­ga­be des „Tec­Talk Digi­ta­le Trans­for­ma­ti­on“. cross­re­la­ti­ons und der Indus­trie 4.0-Spezialist ITQ hat­ten für den 19. Sep­tem­ber Unter­neh­mer, Wis­sen­schaft­ler und Füh­rungs­kräf­te ins Duis­bur­ger Tec-Cen­ter ein­ge­la­den, um sich mit­ein­an­der in schon ein­ge­spielt locke­rer Atmo­sphä­re von zwei aus­ge­wie­se­nen Exper­ten „auf­schlau­en“ zu las­sen. Dabei war zu erwar­ten, dass auch die Gäs­te schon eini­ges an eige­nem Know-how ein­zu­brin­gen hat­ten.

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Ich sehe was, was du nicht siehst

1. TecTalk Digitale Transformation wirft einen Blick auf die Zukunft der Datenvisualisierung


Von Andreas Severin

Wenn Daten das Öl des 21.Jahrhunderts sind, dann wird die Fähig­keit, die­se zu ana­ly­sie­ren und visu­ell abzu­bil­den zur Königs­dis­zi­plin der neu­en Raf­fi­ne­ri­en. Bal­ken- und Tor­ten­dia­gram­me à la Excel sind zwar bequem zu erzeu­gen, kön­nen aber immer weni­ger die Rea­li­tä­ten in Zei­ten von Big Data befrie­di­gend abbil­den. Pro­jek­te und bis­wei­len gan­ze Geschäfts­mo­del­le ste­hen zuneh­mend vor der Her­aus­for­de­rung gro­ße Daten­men­gen und damit ver­bun­de­ne Kom­ple­xi­tä­ten visu­ell auf­zu­lö­sen. Die Bedarfs­fel­der für Infor­ma­ti­ons­de­sign in Unter­neh­men sind dabei viel­fäl­tig und rei­chen vom Con­trol­ling über die Pro­duk­ti­on bis hin zum Custo­mer Manage­ment.

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Schau hin, was dein Kumpel macht“

Die Arbeitsschutzkampagne der RAG wurde für den Internationalen Deutschen PR-Preis nominiert


Von Jörn Becker

Die Arbeits­schutz­kam­pa­gne der RAG

Nach der Ver­lei­hung des „För­der­prei­ses der Berufs­ge­nos­sen­schaft Roh­stof­fe und Che­mi­sche Indus­trie (BG RCI)“ in der Kate­go­rie „Prä­ven­ti­ons­kul­tur“ 2017, der Ver­lei­hung des „Deut­schen Arbeits­schutz­prei­ses 2017“ und der Prä­sen­ta­ti­on auf dem Welt­kon­gress „Safe­ty & Health at Work 2017“ in Sin­ga­pur, hat unse­re mit der RAG ent­wi­ckel­te Arbeits­schutz­kam­pa­gne „SICHERHEIT! – Denk dar­an, bevor Du los­legst.“ nun auch den „Inter­na­tio­na­len Deut­schen PR-Preis 2018“ in der Kate­go­rie „Inter­ne Kom­mu­ni­ka­ti­on, Chan­ge und Trans­for­ma­ti­on“ gewon­nen. Mit Hil­fe der auf drei Jah­re ange­leg­ten Kam­pa­gne konn­te bereits nach nur einem Jahr die Unfall­kenn­zif­fer bei der RAG auf ein his­to­ri­sches Tief gesenkt und die Arbeit der Kum­pel noch etwas siche­rer gemacht wer­den.

Es steckt so unglaub­lich viel Herz­blut und Enga­ge­ment aller Betei­lig­ten in die­ser Kam­pa­gne, dass man nur sagen kann: Die­se Kam­pa­gne hat es ver­dient! Wir freu­en uns rie­sig.

Im Sprachnebel der Transformation

Nicola Karnick über die Notwendigkeit, mit der Digitalisierung auch zu neuen sprachlichen Bildern zu finden


Von agenturadmin

Ein Gast­bei­trag von Nico­la Kar­nick  (www.textundposition.de)
Bild: Hans Blos­sey, 2013

Mana­ger haben der­zeit kei­nen leich­ten Job. Die digi­ta­len Umwäl­zun­gen raf­fen gan­ze Geschäfts­mo­del­le und noch dazu das tra­di­tio­nel­le Füh­rungs­ver­ständ­nis dahin. Der Rol­len­wech­sel zum agi­len Lea­der schürt zugleich Erwar­tun­gen an eine neue Art der Kom­mu­ni­ka­ti­on. Doch das Reden über den Tech­no­lo­gie- und Kul­tur­wan­del droht sich in All­ge­mein­plät­zen zu ver­lie­ren.

Sie ste­hen ohne Kra­wat­te oder gar im Hoo­die auf der Büh­ne, las­sen sich bereit­wil­lig von Ihren Mit­ar­bei­tern duzen und geben sich über­haupt sehr pro­gres­siv. Aber wenn es dar­um geht, die Digi­ta­li­sie­rung und ihre Knack­punk­te in Wor­te zu klei­den, wir­ken die Füh­rungs­fi­gu­ren der Wirt­schaft weder fort­schritt­lich noch son­der­lich ein­falls­reich. Wer sich anhört, wie Vor­stän­de und Geschäfts­füh­rer über das Neue spre­chen, das da in die Welt und auf ihre Unter­neh­men zukommt, stößt auf die immer­glei­chen Wen­dun­gen. Da wird gebets­müh­len­ar­tig der „Wan­del als Chan­ce“ beschwo­ren, die „ergrif­fen“ und „mutig gestal­tet“ wer­den muss. Digi­ta­le Inno­va­tio­nen wer­den „vor­an­ge­trie­ben“ in dafür eigens aus­ge­grün­de­ten „Labs“ und „Hubs“. Nicht zu ver­ges­sen das ein­hel­li­ge Cre­do, sich eine „agi­le“ oder ger­ne auch „Start-up-Kul­tur“ ver­pas­sen zu wol­len.

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crossrelations proudly presents: E-Mobility auf der 50. Essen Motor Show

Sonderschau „E-Mobilität & Smart City“ zeigt Modellneuheiten und Mobilitätslösungen


Von Andreas Severin

Der BMW i3 S von eShare.one - Foto: Rai­ner Schimm/©MESSE ESSEN GmbH

Wenn am 1. Dezem­ber die Essen Motor Show ihre Tore zum 50. Mal öff­net, ist auch cross­re­la­ti­ons brand­works mit am Start des Jubi­lä­ums­e­vents. Zusam­men mit unse­rem lang­jäh­ri­gen Part­ner, dem E-Mobi­li­ty- und Car­sha­ring-Pio­nier Andre­as Alle­brod, von eShare.one und Ruhr­au­to-e, sind wir Gast­ge­ber der Son­der­show „E-Mobi­li­tät & Smart City“.  Auf über 500 Qua­drat­me­tern wer­den wir die nach­hal­ti­gen Neu­hei­ten der  Auto­her­stel­ler prä­sen­tie­ren, dar­un­ter die 2018er E-Autos von BMW, Nis­san Renault, Hyun­dai, Kia, Opel, Smart und Toyo­ta. Gefrag­te Hin­gu­cker wer­den zwei­fels­oh­ne die drei aktu­el­len Model­le des US-Her­stel­lers Tes­la sein, die noch nicht ein­mal auf der dies­jäh­ri­gen IAA zu sehen waren. Eine Beson­der­heit der dies­jäh­ri­gen Son­der­schau wird die Ein­bet­tung der Modell­pa­ra­de in eine „Smart City“-Umgebung sein. Wir zei­gen, wie sich in Zukunft Fahr­zeu­ge mit alter­na­ti­ven Antrie­ben in inno­va­ti­ve städ­ti­sche Mobi­li­täts­mo­del­le ein­bin­den las­sen. Dazu wer­den Inno­gy, Uni­per und ande­re Aus­stel­ler ihre Bei­trä­ge zur Stadt der Zukunft vor­stel­len.

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Wir lieben Lebensmittel? Nein, wir fürchten sie!

Warum die Erzeuger von Lebensmitteln mutiger kommunizieren müssen.


Von Andreas Severin

 

© Pixabay

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Ein Plä­doy­er von Andre­as Seve­rin

Repor­ter des WDR bekom­men bri­san­tes Film­ma­te­ri­al zuge­spielt. Dar­auf ist zu sehen, wie Fleisch, das auf dem Boden liegt, auf­ge­nom­men und wie­der auf den Zer­le­ge­tisch gewor­fen wird. Die Jour­na­lis­ten wer­fen den Recher­che­ap­pa­rat an und sto­ßen auf einen gro­ßen Geflü­gel­pro­du­zen­ten, der zu den Kun­den des Zer­le­ge­be­triebs gehört. Mit­ar­bei­ter bestä­ti­gen anonym die schmut­zi­ge Pra­xis, ein Lebens­mit­tel­sach­ver­stän­di­ger bekräf­tigt deren Unzu­läs­sig­keit und schließ­lich fin­det sich noch ein Vete­ri­när­amt, das mit­teilt, dass die­se Vor­wür­fe schon seit Mona­ten akten­kun­dig sind. Die Sto­ry ist jetzt rund, hält sich noch ein paar Tage in den Top-Nach­rich­ten und die Repor­ter eilen zum nächs­ten Scoop. Zurück bleibt – Scha­den.

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Prüfstand für den Ernstfall

Wie sich Lebensmittelproduzenten auf mögliche Produktkrisen vorbereiten


Von Jörn Becker
© pexel.com

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Hol­ger K. hat ein Pro­blem. Seit weni­gen Stun­den weiß sein Unter­neh­men, ein nie­der­säch­si­scher Wurst­pro­du­zent, von dem Ver­dacht, dass die Geflü­gel-Mett­wurst des Unter­neh­mens mit Sal­mo­nel­len kon­ta­mi­niert sein könn­te. Die Behör­den erwar­ten inner­halb von zwei Stun­den eine Stel­lung­nah­me des Unter­neh­mens. Zusam­men mit dem eilig ein­be­ru­fe­nen Kri­sen­stab macht sich K. dar­an, über die mitt­ler­wei­le bekann­te Char­gen­num­mer des Pro­duk­tes den Pro­duk­ti­ons- und Lie­fer­weg nach­zu­voll­zie­hen. In der Vor­be­rei­tung eines mög­li­chen Pro­dukt­rück­ru­fes gilt es jetzt dring­lichst her­aus­zu­fin­den, ob sich noch Ware unter der Kon­trol­le des Unter­neh­mens befin­det und gesperrt wer­den kann und der anste­hen­de Pro­dukt­rück­ruf somit regio­nal ein­ge­grenzt wer­den kann.

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Halb-sicher gibt es nicht!

Wie Unternehmen mit mangelhaften Produkten umgehen müssen


Von Andreas Severin
© KWG Rechtsanwälte

© KWG Rechts­an­wäl­te

Höchs­te Pro­dukt­qua­li­tät zu jeder Zeit – ein Ziel, das wohl jedes Unter­neh­men anstrebt. Doch auch für den Fall eines Man­gels soll­te sich ein Betrieb gut vor­be­rei­ten, um grö­ße­ren Scha­den abzu­wen­den. Im Inter­view erklärt Rechts­an­walt Dr. Mar­kus Gru­be von der Kanz­lei für Lebens­mit­tel- und Ver­brauchs­gü­ter­recht, KWG Rechts­an­wäl­te, wor­auf es im Ernst­fall ankommt.

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Menetekel Lebensmittelwarnung

Wie sich der Kommunikationsdruck auf die Produzenten von Lebensmitteln erhöht


Von Andreas Severin
© lebensmittelwarnung.eu

© lebensmittelwarnung.eu

148 Lebens­mit­tel wur­den 2016 zurück­ge­ru­fen - etwa 50 Pro­zent mehr als im Vor­jahr. Das geht aus Zah­len des Bun­des­amts für Ver­brau­cher­schutz und Lebens­mit­tel­si­cher­heit (BVL) her­vor, die Ende März von der Fun­ke-Grup­pe ver­öf­fent­licht wur­de. Das wäre eine signi­fi­kan­te, gut 50-pro­zen­ti­ge Stei­ge­rung gegen­über den knapp 100 in 2015 zurück­ge­ru­fe­nen Lebens­mit­teln.

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