Eine Schulung für unseren Geschmackssinn

Bei der „AEG Taste Academy“, zu der unser Kunde Electrolux eingeladen hatte, haben wir mehr über unsere kulinarischen Vorlieben herausgefunden – auf eine unterhaltsame und köstliche Art.


Von Meike Mueller

Klar: Manch­mal geht es beim Essen schlicht und ein­fach darum, satt zu wer­den. An der Auto­bahn­rast­stätte zum Bei­spiel, oder in der Mit­tags­pause. Doch bei ande­ren Gele­gen­hei­ten lohnt es sich, dem Geschmack von Spei­sen inten­si­ver nach­zu­ge­hen – daran hat uns die die „AEG Taste Aca­demy“ ein­drück­lich erin­nert. Im Juni hat­ten wir auf Ein­la­dung unse­res Kun­den Elec­tro­lux die Gele­gen­heit, eine Aus­gabe der Ver­an­stal­tungs­reihe zum Thema „Taste Archi­tec­ture“ in Köln zu besu­chen. Dort haben wir Geschmacks­er­leb­nisse und -kom­bi­na­tio­nen ken­nen­ge­lernt, die wir in die­ser Form über­haupt noch nicht kannten.

Durch den inter­es­san­ten – und köst­li­chen – Abend führte der Pro­fi­koch Chris­tian Mit­ter­meier, der gemein­sam mit sei­nem Team ein Fünf-​​Gänge-​​Menü vor­be­rei­tet hatte. Zwi­schen den Gerich­ten griff er sehr unter­halt­sam und gespickt mit per­sön­li­chen Erleb­nis­sen ver­schie­dene Aspekte rund um das Schwer­punkt­thema „Taste Archi­tec­ture“ auf. Seine Mis­sion: Der gelernte Metz­ger und Koch ver­tritt die Mei­nung, dass der Geschmacks­sinn vie­ler Men­schen heut­zu­tage eher schlecht geschult ist, obwohl die Ver­füg­bar­keit von Wis­sen und Waren heute bes­ser ist denn je – und er möchte dazu bei­tra­gen, das zu ändern. Und so stand beim Essen nicht nur der Genuss im Vor­der­grund, son­dern es waren auch die sen­so­ri­schen und ana­ly­ti­schen Fähig­kei­ten der Teil­neh­mer gefragt. Und das hat uns wirk­lich begeistert.

Löf­fel­de­gus­ta­tion und Weintasting

Der zweite Gang bei­spiels­weise, einer unse­rer Favo­ri­ten, bestand aus vier Löf­feln. Der Clou: Auf die­sen war jeweils ein Basis­ge­richt ange­rich­tet, das von Löf­fel zu Löf­fel um wei­tere Zuta­ten ergänzt wurde. Los ging’s mit Fisch, Oli­ven­öl­ka­viar und Paprika. Dann kam zunächst eine Rauch­note, auf dem drit­ten Löf­fel auch Basi­li­kum hinzu. Der letzte Löf­fel bil­dete den krö­nen­den Abschluss: Er war­tete außer­dem mit einem knusp­ri­gen Röst­brot, Aioli und Bouil­la­baisse auf. Unser Ein­druck: Kaum zu glau­ben, dass der für sich schon inten­sive und köst­li­che erste Löf­fel noch um so viele Geschmacks­nu­an­cen erwei­tert wer­den konnte! Ein ande­res Bei­spiel: Zum vier­ten Gang, der unter ande­rem Reh­rü­cken mit einer unge­wöhn­li­chen Spätz­le­va­ri­ante zusam­men­brachte, wur­den für alle Teil­neh­mer vier ver­schie­dene Weine ange­rich­tet. So konnte jeder selbst her­aus­fin­den, ob einer der drei sehr unter­schied­li­chen Rot­weine oder doch der 1989er Ries­ling für ihn am bes­ten zum Gericht passte (unser Favo­rit war der Spätburgunder).

Die „Taste Aca­demy“ war also in jeder Hin­sicht ein wirk­lich beson­de­res Erleb­nis. Was wir vor allem mit­ge­nom­men haben: Es lohnt sich, zu expe­ri­men­tie­ren, anders zu kom­bi­nie­ren, Neuem eine Chance zu geben und dem eige­nen Geschmacks­sinn nach­zu­spü­ren – zumin­dest jen­seits von Auto­bahn­rast­stät­ten und Mittagspausen.

 

Alle Gänge auf einen Blick:

1. Sushi Reis­frei │ Peter­si­li­en­wur­zel & Pulpo

2. Loffel­de­gus­ta­tion: Aro­men der Bouillabaise

3. Kojii │ Mais­pou­larde │ Pak Choi │ Miso

4. Hirsch­rü­cken │ Baden Baden 2016

5. Cru de Cao │ Repu­blic of Ghana │ Hom­mage Grant Achatz

 

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Layman’s Report: Garantiert frei von Fachchinesisch

Für unseren Kunden Red Arrow haben wir das „CleanSmoke“-Verfahren in einem Laienbericht leicht verständlich aufbereitet. Der Bericht ist Vorgabe der EU, wenn Fördermittel zur Verfügung gestellt werden.


Von Andreas Severin

Wir alle ken­nen das: Wenn Exper­ten über ihr Fach spre­chen oder schrei­ben, stei­gen Laien schnell aus. Ist es eigent­lich ein Kul­tur­ge­setz, dass man tech­ni­sche Zusam­men­hänge oder Inno­va­tio­nen kaum noch beschrei­ben kann, ohne in unver­ständ­li­ches Fach­kau­der­welsch oder Techno-​​Sprech zu ver­fal­len? Paul Valéry wusste schon im 19. Jahr­hun­dert: „Was ein­fach ist, ist falsch, was kom­plex ist, ist nicht brauch­bar.“ Aber muss das für immer so blei­ben? Oder soll­ten wir bei allen tech­no­lo­gi­schen Fort­schrit­ten nicht auch in der Lage sein, die ver­mit­telnde Qua­li­tät unse­rer Spra­che wei­ter­zu­ent­wi­ckeln?
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Foto: Thomas Rosenthal und Peter Adamik für Econ

Econ Awards 2015: Telekom im Edelmetallrausch


Von agenturadmin

Frei­tag­abend war es soweit. Die neun­ten Econ Awards sind ent­schie­den. Über 200 gela­dene Gäste wohn­ten in der ehe­ma­li­gen Bolle Meie­rei in Ber­lin der fest­li­chen Preis­ver­lei­hung bei. Die Jury des Econ Awards lüf­tete das Geheim­nis, wel­che Ein­rei­chun­gen es bei der Jury-​​Sitzung im Juni auf das Trepp­chen geschafft haben.
Mit den Econ Awards in Pla­tin, Gold, Sil­ber und Bronze sowie dem Spe­cial Award prä­miert der Econ Ver­lag in Zusam­men­ar­beit mit dem HANDELSBLATT seit 2007 her­aus­ra­gende Leis­tun­gen der Unter­neh­mens­kom­mu­ni­ka­tion. „Unser Ziel ist es, weg­wei­sende Leis­tun­gen aus­zu­zeich­nen, die zei­gen, was in der Unter­neh­mens­kom­mu­ni­ka­tion alles mög­lich ist“, so Klaus Rai­ner Kirch­hoff, Vor­sit­zen­der der Jury und Her­aus­ge­ber des „Jahr­buchs der Unter­neh­mens­kom­mu­ni­ka­tion“.
Zum vier­ten Mal dabei auch crossrelations-​​Geschäftsführer Andreas Seve­rin. Als Jury­mit­glied ver­ant­wor­tet er die Kate­go­rie Nachhaltigkeits-​​/​CSR-​​Berichte. In die­sem Jahr kam ihm die ehren­volle Auf­gabe zu, neben sei­ner Kate­go­rie auch die Gewin­ner in der Kate­go­rie Geschäfts­be­richte zu prä­sen­tie­ren, da Freund und Jury­kol­lege Kae­van Gaz­dar ter­min­lich ver­hin­dert war.

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Voll vor die Wand

Wir haben unseren Redakteur und Automobilexperten Karsten Pohl einmal um eine Einordnung der aktuellen VW-Krise gebeten. Er hat sich nicht lange bitten lassen. Eine Empörung.


Von Karsten Pohl

Volkswagen Group Night ?On the Move", IAA Frankfurt 2015Erin­nert sich noch jemand an den Audi 5000? Diese auto­mo­bile Geschmacks­ver­ir­rung, die bei uns als Audi 200 fir­mierte, war Mitte der 1980er Jahre Audis Ver­such, auf dem US-​​amerikanischen Auto­markt Fuß zu fas­sen. Und, klingelt‘s nun? Moment mal, wer­den die Älte­ren unter uns jetzt viel­leicht sagen: Audi? USA? Da war doch was. Getrie­be­pro­bleme? Auf­fahr­un­fälle? Tote und Ver­letzte? Image-​​Totalschaden? Stimmt genau. Die kan­tige Kiste 5000 war in den USA in die Schlag­zei­len gefah­ren, weil sich das Vehi­kel selbst­tä­tig in Bewe­gung gesetzt und dadurch Unfälle pro­vo­ziert haben soll. Bos­hafte Natu­ren wer­den sagen, das waren Audis erste Schritte zum auto­no­men Fah­ren. War aber alles Blöd­sinn. Spä­ter kam her­aus, es war alles eine Medi­en­lüge, die Unfälle waren durch Bedie­nungs­feh­ler unfä­hi­ger Auto­fah­rer pas­siert. Und was machte Audi? Die taten so – und zwar zu Recht –, als wäre das alles Quatsch. Ex-​​Audi-​​Boss Fer­di­nand Piech nahm den gan­zen Auf­ruhr im sie­ges­si­che­ren Gefühl des Inge­nieurs, das ver­meint­lich beste Auto der Welt kon­stru­iert zu haben, gar nicht ernst und grinste nur. Audi machte ein­fach die Kun­den ver­ant­wort­lich. Das kam bei der ame­ri­ka­ni­schen Öffent­lich­keit aber gar nicht gut an. Die Absätze rausch­ten in den Kel­ler. Dass Audi am Ende von jeder Schuld frei­ge­spro­chen wurde, spielte da schon keine Rolle mehr. Der wirt­schaft­li­che Scha­den war bereits immens. Noch heute lei­det die Marke mit den vier Rin­gen unter den Vor­fäl­len und liegt beim Absatz in den USA hin­ter Mercedes-​​Benz und BMW zurück. So ein Desas­ter sollte nie wie­der pas­sie­ren, schwor Piech damals. Doch Geschichte wie­der­holt sich offen­bar doch. Und jetzt ist nicht nur Audi, son­dern gleich der ganze Mut­ter­kon­zern Volks­wa­gen dran. Nur wesent­lich schlim­mer. Wei­ter­le­sen →

Bestanden! Wir haben unseren Abschluss an der „AEG Taste Academy“ gemacht

Beim Kochevent unseres Kunden Electrolux hatten wir die Gelegenheit, Food-Trends von morgen kennenzulernen – und schon heute zu probieren


Von Nicole Grohs

Zuge­ge­ben: In der Mit­tags­pause hält sich die kuli­na­ri­sche Finesse bei uns in der Agen­tur meist eher in Gren­zen, unsere Favo­ri­ten sind ein­fa­che Nudel­ge­richte und schnelle Salate. Wie es anders geht und wel­che Food-​​Trends uns in den nächs­ten Jah­ren erwar­ten, haben wir im Juni bei der „AEG Taste Aca­demy“ her­aus­ge­fun­den. Zu dem Kochevent, das in die­sem Jahr zu ver­schie­de­nen Schwer­punkt­the­men in Loca­ti­ons in ganz Deutsch­land statt­fin­det, hatte unser lang­jäh­ri­ger Kunde Elec­tro­lux einen Teil unse­res Teams ein­ge­la­den – und die Gele­gen­heit haben wir uns natür­lich nicht ent­ge­hen las­sen. Wei­ter­le­sen →

Palais des Fes­ti­vals et des Con­grès

Von jungen Löwen und alten Hasen

Meine Eindrücke der Cannes Lions 2015.


Von Johannes Pohlmann

Es ist schon ein spe­zi­el­ler Ort, die­ses nicht ein­mal 100.000 Ein­woh­ner große Städt­chen an der  Côte d’Azur. Zunächst ein­mal scheint es kaum anders zu sein als andere, im medi­ter­ra­nen Süden Frank­reichs gele­gene Klein­städte, doch bei genaue­rem Hin­se­hen erkennt man schnell Unter­schiede: Wo andern­orts leere Fla­schen eines bil­li­gen Wei­nes oder zer­drückte Bier­do­sen als Über­bleib­sel des Vor­abends das Umfeld von Müll­ei­mern oder Park­bän­ken schmü­cken, fin­det man in Can­nes vor allem leere Cham­pa­gner­fla­schen. Wo andern­orts Wäsche über den engen Gas­sen zum Trock­nen hängt, fin­det man in Can­nes Ban­ner, die die strah­len­den Gesich­ter der berühm­tes­ten Film­stars, die diese Welt zu bie­ten hat, zei­gen. Und wo man andern­orts eine gemüt­li­che Strand­pro­me­nade mit klei­nen Fisch­re­stau­rants fin­det, läuft man in Can­nes über den „Bou­le­vard de la Croi­sette“, die berühmte Fla­nier­meile, wo die Nach­bar­schaft Prada und Louis Vuit­ton heißt. Am west­li­chen Ende die­ser – meist von Autos der Mar­ken Jaguar, Mase­rati oder Por­sche befah­re­nen  – Straße steht schließ­lich das ver­meint­li­che Herz­stück von Can­nes:  Das „Palais des Fes­ti­vals et des Con­grès“, einer die­ser Orte, wo man den roten Tep­pich gar nicht erst ein­rol­len braucht, weil Stars und Stern­chen quasi omni­prä­sent sind. Wei­ter­le­sen →

Johannes Pohlmann

Und die Luft war durchzogen von Weihrauch


Von Johannes Pohlmann

Am 16. April fei­erte die Kom­mu­ni­ka­ti­ons­bran­che in Deutsch­land so etwas wie ihren Geburts­tag. Nicht etwa weil sie ihren Ursprung am 16. April anno dazu­mal fand – es ging eher um die Natur der Sache. Wie beim Geburts­tag zele­brierte man das eigene Beste­hen und rühmte sich der Leis­tun­gen des ver­gan­ge­nen Jah­res. Mit­ten unter den Gra­tu­lan­ten und Geehr­ten, die hier meist in Per­so­nal­union an den fest­lich gedeck­ten Tischen saßen befand auch ich mich. Ich kann nicht leug­nen, dass man mich im Vor­feld der PR Report Awards und im Zusam­men­hang mit die­sen sicher­lich ein­mal das Wort „Selbst­be­weih­räu­che­rung“ hat sagen hören, doch jetzt wo ich sel­ber in den ein­drucks­vol­len Hal­len des ehe­ma­li­gen Ber­li­ner Heiz­kraft­wer­kes stand konnte ich eben­falls nicht leug­nen, dass ich mir recht bedeu­tungs­voll vor­kam, in mei­nem schwar­zen Anzug. Wei­ter­le­sen →

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Aus dem Nachtschatten ins Rampenlicht

Rezeptshooting zeigt internationalen Variantenreichtum der Kartoffel


Von agenturadmin

Die Kar­tof­fel kämpft seit einem Jahr gemein­sam mit cross­re­la­ti­ons gegen das hart­nä­ckige Vor­ur­teil, sie mache dick. Im Auf­trag des Deut­schen Kar­tof­fel­han­dels­ver­bands e.V. (DKHV) haben wir die Knolle jetzt mit der Unter­stüt­zung vie­ler Pro­fis ins rechte Licht gerückt.

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Foto­graf Mar­kus Bass­ler und Food-​​Stylist Oli­ver Hick-​​Schulz haben die Kar­tof­fel in der Frank­fur­ter Koch­schule „Küchen­werk“ in den unter­schied­lichs­ten Zube­rei­tungs­va­ri­an­ten por­trai­tiert. Par­al­lel haben Xen­goo und KFX Media neben einem Making-​​of des Shoo­tings ein Inter­view mit Achim Löp­pert gedreht. Der Koch und Inha­ber des Küchen­werks kennt die beson­de­ren Qua­li­tä­ten der Knolle gut. Dass sie über­all bes­tens zur Gel­tung gekom­men sind, dar­auf hat Dr. Karen Wil­l­amow­ski, Kar­tof­fel­ex­per­tin des DKHV, geachtet.

Zwei volle Tage lang haben wir eine sehr selbst­be­wusste Kar­tof­fel erlebt, die in der gan­zen Welt zuhause ist: ob in Mar­seil­ler Rouille, mit japa­ni­schem Wasa­bi­schaum, Salsa Verde aus Spa­nien oder ita­lie­ni­schem Pro­sciutto. Unser Nacht­schat­ten­ge­wächs – ganz Modell – hat sich in vie­len Rezep­ten enorm kom­bi­na­ti­ons­freu­dig gezeigt: Ob als Ofen­kar­tof­fel so rich­tig in Schale geschmis­sen oder als zar­tes Süpp­chen mit Pistazien-​​Pesto – sie hat eine gute Figur gemacht und dabei unheim­lich viel Geschmack bewiesen.

Winterglanz für crossrelations

brand eins“ wählt crossrelations in die Bestenliste „Agentur 2015“


Von Andreas Severin

Das war ein ech­ter Knal­ler zum Start des Jah­res, als uns am Diens­tag ein Brief erreichte, dass wir in der Kate­go­rie „PR-​​Agenturen“ in die Bes­ten­liste des gro­ßen brand eins-​​Agenturchecks „Beste Agen­tur 2015″ gewählt wor­den seien. Der Bran­chen­re­port liegt zwar schon seit 19. Dezem­ber am Kiosk aus, war uns aber wohl über Fei­er­tage und Jah­res­wech­sel völ­lig entgangen.Das passt ins Bild, hat­ten wir doch im arbeits­rei­chen ver­gan­ge­nen Jahr die eigene Öffent­lich­keits­ar­beit etwas ver­nach­läs­sigt und ledig­lich Blog und Facebook-​​Angebot ein wenig gepflegt. Umso erfreu­li­cher, dass unsere Kun­den den Umstand, dass wir uns auf die Arbeit mit ihnen kon­zen­triert haben, offen­bar nun mit einem tol­len Feed­back hono­riert haben.

Im Rah­men der umfang­reichs­ten Befra­gung zu die­sem Thema hat­ten „brand eins Wis­sen“ und das Statistik-​​ und Markt­for­schung­spor­tal „Sta­tista“ 1300 Mit­ar­bei­ter aus Agen­tu­ren sowie 618 Auf­trag­ge­ber aus Mar­ke­ting, Wer­bung und Kom­mu­ni­ka­tion nach „ihren“ Agen­tu­ren befragt. Nur 50 PR-​​Agenturen hat­ten es in die Best­en­gruppe geschafft und wir freuen uns, dass vor allem unsere Kun­den uns über­durch­schnitt­lich emp­foh­len haben. Wir dan­ken an die­ser Stelle allen „cros­sies“ für die tolle Leis­tung und allen Kun­den, die dafür ihre Aner­ken­nung ver­lie­hen haben. Und Glück­wunsch natür­lich auch an die Agen­tur­kol­le­gen, die es mit uns in die Top-​​Bewertung geschafft haben.

Die Ergeb­nisse im Detail sind nach­zu­le­sen im aktu­el­len Son­der­heft  „brand eins Thema - Agen­tu­ren“. Liebe Kun­den: Beim nächs­ten Besuch erwar­tet Sie selbst­ver­ständ­lich ein Exem­plar des brand eins-​​Branchenreports und ein Glas Sekt!

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Nicht alle Viren im Netz sind schlecht – außer sie sind nicht ansteckend

Wie sich Unternehmen die viralen Effekte sozialer Medien zu nutze machen können


Von Johannes Pohlmann

Viren fin­det man in über­füll­ten War­te­zim­mern von Arzt­pra­xen, im Anhang von unse­riö­sen Mails und auf dubio­sen Inter­net­sei­ten – und ob es um unsere eigene Gesund­heit oder die unse­res Com­pu­ters geht – stets ver­su­chen wir den Virus von uns fern­zu­hal­ten“, hätte ich vor eini­gen Jah­ren noch leicht­gläu­big gesagt. Heute weiß ich jedoch, dass wir uns von man­chen Viren nur zu gerne anste­cken lassen.

Die meis­ten wer­den sich daran erin­nern, als die Pinn­wände unse­rer sozia­len Netz­werke von PSY, mit sei­nem Erfolgs­hit GANGNAM STYLE domi­niert wur­den. Das Video kam in der ers­ten Woche nach Ver­öf­fent­li­chung allein bei Youtube auf über 20 Mil­lio­nen Views. Drei Monate spä­ter waren es bereits eine Mil­li­arde. Für eine der­art rapide Ver­brei­tung eines Musik­vi­deos von einem zu die­sem Zeit­punkt in wei­ten Tei­len der Welt völ­lig unbe­kann­ten korea­ni­schen Musi­kers gibt es eigent­lich nur eine Erklä­rung: Ein Virus. Wei­ter­le­sen →

Die Mobilmachung des Internets – Fluch oder Segen?

Google zeichnet „mobile friendly“ Websites zukünftig explizit aus und erhöht den Druck auf Betreiber veralteter Onlinepräsenzen.


Von Philipp Erbe

Die Erkennt­nis ist nicht neu, doch offen­sicht­lich ist sie noch immer nicht über­all ange­kom­men: Smart­pho­nes und Tablets haben die Inter­net­nut­zung revo­lu­tio­niert. Mehr als 70 Pro­zent aller Inter­net­nut­zer sind im letz­ten Jahr mit ihren mobi­len End­ge­rä­ten ins Netz gegan­gen. Bald schon wird die Zahl der mobi­len User die der sta­tio­nä­ren über­ho­len. Schnell, unkom­pli­ziert und jeder­zeit Infor­ma­tio­nen zur Hand haben oder Pro­dukte in den vir­tu­el­len Waren­korb legen – das möch­ten und kön­nen Nut­zer heute. Stu­dien über Stu­dien zur mobi­len Inter­net­nut­zung und deren Poten­zial ins­be­son­dere für den Han­del wer­den ver­öf­fent­licht. Und doch gibt es noch immer Unter­neh­men, die weit davon ent­fernt sind, ihre – im Sinne des Web-​​Standards – ver­al­te­ten Web­sites mit Begrif­fen wie „mobile Usa­bi­lity“ und „Responsive Design“ in Ver­bin­dung zu brin­gen. Die Folge: lange Lade­zei­ten, läs­ti­ges Zoo­men, eine kom­pli­zierte Navi­ga­tion. All das nervt Käu­fer und Inter­es­sen­ten, schreckt sie ab – und treibt sie im schlimms­ten Fall in die Arme der Kon­kur­renz. Wei­ter­le­sen →

Umparken im Topf

Neulich auf der Eat & Style in Köln


Von Jörg Middelkamp

Am Wochen­ende? Da war ich auf der Messe „Eat & Style“ in Köln.“ erzählte ich mei­nem Kol­le­gen. Die Gänge waren voll mit Hob­by­kö­chin­nen und -köchen, Gour­mets sowie unin­ter­es­sier­ten Beglei­tern, die sich aber gerne an Wein und Bier­stän­den par­ken lie­ßen. Von Stand zu Stand gehen, über das Essen reden, sel­ber pro­bie­ren! „Das macht aber doch mal so rich­tig Spaß!“, mut­maßt der Kollege.

Ja, stimmt. Für mich genauso inter­es­sant wie für andere die IAA. Was dem einen der Kühler-​​ ist dem ande­ren sein Holz­koh­le­grill. Über Prä­zi­sion und Geschwin­dig­keit ent­schei­den beim Kochen Mes­ser, Rei­ben und Stab­mi­xer. Die wer­den dann auch abschät­zend in den erfah­re­nen Hän­den gewo­gen. Und wenn gespro­chen wird, dann nicht beim Gestank von Ben­zin, son­dern beim Duft von Wein, Whis­key und zwi­schen­durch mal einem Kaf­fee. Aber immer nach dem ers­ten Schluck fest in die Augen des Anbie­ters geblickt und dabei wis­send und aner­ken­nend, ein biss­chen ver­schwö­re­risch genickt: „Wir beide wis­sen was gut ist“. Wei­ter­le­sen →